Wir haben nun mehrere Ziele. Wir brauchen immer noch die Sicherung für den Kran. Wir müssen das Minebike aber auch irgendwie die Schiene wechseln lassen, damit wir es zum Kran fahren können. Dazu wiederum brauchen wir den Hebel, den wir bei unserer rasanten Reise durch den Tunnel bei der Kurve gesehen haben. Unser unmittelbares Ziel lautet also, etwas Licht in den Tunnel zu bringen, damit Rufus bis zu dieser Kurve laufen kann.

Zunächst sacken wir den Spiegel ein, der beim Tunneleingang hängt. Wir hängen dem Skelett den Spiegel um den Hals – er ist momentan noch zu dreckig, aber das beheben wir noch. Wenn das Skelett zu hoch hängt, müssen wir den Hebel in der Tunnelpassage betätigen. Außerdem schnappen wir uns dabei den Schlüssel, den es um den Hals zu hängen hat. Wir öffnen die rote Signallampe rechts und tauschen die Birne gegen die helle Minebikelampe aus – das geht nur, wenn die Signallampe aus ist, also müssen wir gegebenenfalls nochmal den Hebel in der Tunnelpassage ziehen.

Nun sollten wir den Spiegel putzen. Wir müssen dazu unseren Lappen mit Schnaps tränken, aber Doc erlaubt uns nicht, mit dem Dreckslappen an seine Flasche zu gehen. Einen Schluck gönnt er uns aber, und wenn wir ihm hinterher erzählen, wir hätten Herpes, dürfen wir den Flaschenhals plötzlich doch abwischen. Mit dem Lappen können wir nun den Spiegel putzen.

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Mit dem Schlüssel des Skeletts öffnen wir in der Schaltzentrale den Schlüsselkasten. Unser Lohn ist ein Achtkantschlüssel, mit dem wir am Haltesignal den Wartungskasten öffnen können. Wir schnappen uns die Sicherung, die wir dann bei nächster Gelegenheit in den Kran einsetzen können. Nun bauen wir einen unserer Stromumkehrer in den Wartungskasten ein und erreichen so, dass sich das Verhalten von Haltesignal und Signallampe verändert. Nun leuchtet die Lampe, wenn das Signal unten ist, trifft so auf den Spiegel und erhellt den Tunnel.

Wir marschieren durch den Tunnel und nehmen an der Kurve den Hebel an uns. Mit dem können wir an der Tunnelpassage den Weichenstellkasten ergänzen. Mit dem können wir das Minebike auf das andere Gleis hieven, das Richtung Kran zeigt (dazu muss das Bike natürlich da sein, also steht es noch in der Schaltzentrale, müssen wir es nach unten fahren). Dann brausen wir los, um endlich Goal aufzuladen.

Hier angekommen wird das Bike automatisch gewendet. Wir setzen die Sicherung ein und ziehen am Hebel – doch es nützt nichts, Rufus hat einfach zu unruhige Hände. Wir fragen Doc, ob er vielleicht einen Tipp parat hat, und er rät uns zur Meditation. Während seiner Anweisungen sollten wir aufpassen und, wenn er uns darum bittet, zum Horizont blicken. In jedem Fall zeigen sich aber zwei Probleme auf: Erstens benötigt man zum Abschluss des Rituals einen Schluck Schnaps und zweitens muss man ein Bein hinter den Kopf nehmen, was Rufus mit seiner Gelenkigkeit niemals schafft.

Also müssen wir tricksen. Wir schalten das Haltesignal so um, dass das Skelett oben hängt und klauen ihm kurzerhand sein noch verbliebenes Bein. Hey, es hat ja keiner gesagt, dass das Bein bei der Meditation das eigene sein muss! Außerdem gehen wir nochmal zur Kurve und stecken hier die leere Flasche ein. Wir bitten Doc, uns nochmal seine Meditationstechnik vorzuführen und während der Bastler in Trance in die Ferne blickt, (also bevor wir selbst zum Horizont gucken sollen) füllen wir uns einfach ein bisschen Schnaps ab.

Nun zurück zum Kran. Das Skelettbein landet auf dem Sitz hinter Rufus, dann blicken wir zum Horizont. Nun müssen wir das Wort von den vier angebotenen rufen, das man nach den Regeln von Doc buchstabieren kann. Seine Anweisungen zur Meditation wurden leider immer ungenauer, je mehr er sich Trance begab. Wir wissen aber zusätzlich, dass er am Horizont das Wort „Fluss“ gelesen hat, denn das hat er am Ende gerufen.

Er sagte, man fängt an, indem man etwas Blaues fixiert. Dann geht der Blick nach Osten (rechts), bis man etwas Rotes sieht. Danach geht es nach Süden. Danach geht es bis zu einem Objekt, das gelb ist. Danach hat Doc den Faden verloren.

Nach diesen Regeln gibt es nur ein Wort aus der Liste, das man in dem Muster am Horizint buchstabieren kann. Wir lassen Rufus rufen: „Ich bin ein MUMPI!“, dann noch ein Schluck Schnaps und die Hände sind ruhig genug, um Goal auf das Minebike zu laden. Mit dem absolvieren wir einmal mehr die Fahrt durch die Schleife im Tunnel und lassen uns von dem Mechanismus wieder nach oben in die Schaltzentrale heben.

Dank Goal ist das Bike nun schwer genug und die Kontrollen für das Weichenlabyrinth öffnen sich links des Bikes. Am Schaltplan ist ganz schön schwer zu erkennen, was überhaupt los ist, daher sollten wir vielleicht erstmal eine Probefahrt unternehmen. Wir sehen also, wir starten oben links und müssen nach unten rechts. Zu diesem Zweck müssen wir mit den Schaltern und Hebeln die Weichen stellen, bis wir am Zielort ankommen. Die Schalter aktivieren dabei zwei Schnittstellen. Fährt das Bike hier hinüber, stellen sich alle Weichen mit derselben Farbe um.

Die richtige Einstellung: Der gelbe Hebel muss nach unten, der rote Hebel muss nach unten und der grüne Hebel nach oben. Die linke der beiden Anzeigen muss auf Grün stehen und die rechte auf Rot. Bei der Flucht entdeckt Rufus, dass der Organon bereits aufgeschlossen hat, aber was soll's – die untere Aufstiegsstation, und somit die Reise nach Elysium, ist in greifbare Nähe gerückt!

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