Müll, Müll und nochmal Müll – so weit das Auge reicht. Klarer Fall: Rufus will keinen Moment länger als nötig auf dem Schrottplaneten Deponia bleiben. Also nichts wie weg! Zum Glück hat er bereits einen todsicheren Plan ausgearbeitet, den wir nur noch in die Tat umsetzen müssen… oder so…

Wer dabei nicht weiterkommt, schaut einfach in unsere Deponia Komplettlösung.

Autoren: Leo Schmidt, Matthias Grimm

Deponia - Launch TrailerEin weiteres Video

Reisevorbereitungen

Der Plan steht: Rufus will vom Müllplaneten Deponia fliehen. Zum Glück hat er bereits einen Plan dazu ausgearbeitet. Aber wo ist die Liste, die er sich extra dafür angefertigt hat? Natürlich bereits im Koffer: Wie wir erfahren fehlen Proviant, Socken, Zahnbürste und… äh, Seitenschneider? Sicher nützlich – irgendwas wird sich Rufus dabei schon gedacht haben.

Direkt unter dem Kissen daneben finden wir schon die erste „Zutat“: eine grüne Socke. Auf der Kommode nehmen wir noch Schweißgerät und Öldose mit und gehen dann nach unten in den Wohnbereich. Die Hausapotheke ist leider verschlossen – den Schlüssel muss wohl Rufus‘ Mitbewohnerin Toni haben. Also statten wir ihr einen Besuch ab – doch sofort hindert uns ein tödliches Fallbeil am Eintreten. Das Memo daran spricht klare Worte: Hier kommst du nicht rein!

An der Toilettentür finden wir ein weiteres Memo, dahinter einen Pömpel. Die Zahnbürste ist an ihrem Platz am Waschbecken – doch bei dem Versuch, sie mitzunehmen, macht sie sich aus dem Staub. Freches Ding! Also erstmal weiter einsammeln: Im Spind daneben gibt es Waschmittel und den gesuchten Seitenschneider.

Weiter unten ist die Kammer verschlossen. Doch mit dem Pömpel bricht Rufus dennoch die Planken heraus und findet darunter ein Mauseloch – und darin: eine Mausefalle! Die ließe sich womöglich dazu verwenden, die Zahnbürste wieder einzufangen – fehlt nur ein leckerer Köder.

Im Waschbecken daneben nehmen wir die Gabel und den Topf mit, außerdem ein weiteres Memo von Toni, die uns auffordert, endlich den Abwasch zu machen. Noch ein Memo von Toni gibt’s am Kühlschrank: Diese Frau kann echt nur meckern… Drinnen gibt es zwar nichts zum Essen mehr, dafür eine gelbe Socke. Im Mantel findet Rufus noch eine Socke, diesmal blau, und auf dem Sessel das nächste Memo.

Nun haben wir immerhin schon drei Socken, aber es sollte schon ein Paar in gleicher Farbe sein. Rufus will ja nicht wie ein Idiot dastehen. Glücklicherweise wissen wir aus der Farbenlehre, dass man Grün aus Blau und Gelb mischen kann. Und wer kennt nicht das Problem von verlaufenen Farben im Kochwaschgang? Das bringt uns auf eine Idee.

Wir füllen den Topf an der Spüle mit Wasser und stellen ihn auf den Ofen. Fehlt noch was zum Verheizen. Dafür sind Tonis Memos bestens geeignet (ihr müsst alle eingesammelt haben hierfür). Rein damit und mit dem Handschweißgerät angezündet. Der Topf kocht. Waschmittel rein, alle drei Socken – und schon färben sich die Socken alle in derselben grünen Pampe. Da der Topf nun kochend heiß ist, fischen wir das Paar Socken mit der Gabel heraus – fertig! Der zweite Punkt auf der Liste ist abgehakt.

Am Sofa fallen Rufus ein paar Wasabi-Krümel in den Ritzen auf. Die wären als Proviant durchaus ausreichend. Es fehlt aber ein passendes Behältnis. Dazu leeren wir die Altöldose am Waschbecken aus und füllen dann die Wasabi-Nüsse hinein. Punkt 3 abgehakt!

Vorteil von Punkt 3: Die Wasabi-Nüsse geben zugleich einen hervorragenden Köder für die Mausefalle ab. Also rein damit und die Zahnbürste aus der dunklen Ecke gefischt!

Nun sind alle Reisevorbereitungen abgeschlossen. Wir packen unser’n Koffer und nehmen mit: Zahnbürste, Socken, Wasabi-Nüsse und Seitenschneider. Doch zu dumm: Nun ist der Koffer so voll, dass er nicht mehr zugeht. Also müssen wir etwas wieder rausschmeißen. Wir entscheiden uns für den Seitenschneider – wussten wir ja eh nicht, wozu der eigentlich gut sein soll…

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