Valve und Blizzard stehen aktuell vor Gericht. Der Grund: Es geht um den Kampf gegen zwei Mobile-Entwickler, die Charaktere aus Dota 2 für ihre Spiele genutzt haben. Nun soll festgestellt werden, ob Valve überhaupt die Rechte an den Figuren des Mobas besitzt.

Defense of the Ancients 2 (DotA 2) - Gericht entscheidet, ob Valve die Rechte an Dota besitzt

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Verliert Valve die Rechte an Dota 2?
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Blizzard und Valve behaupten, dass die Entwickler der Studios Lilith Games mit dem Spiel "Dota Legends" und uCool mit "Heroes Charge" der Urheberrechtsverletzung schuldig gemacht haben. Diese argumentieren allerdings, dass Valve nicht die Rechte an Dota besitzen würde. Grund dafür sei ein Eintrag, der aus den Endbenutzer-Lizenzvertrag von Warcraft 3 stammt und besagt, dass der World Editor nicht für kommerzielle Zwecke genutzt werden dürfte. Dies sei allerdings mit dem Verkauf an Valve geschehen. Zudem gibt es einen Foren-Beitrag des Modders Kyle Sommer, der die erste Dota-Karte (Damals noch eine Mod von Warcraft 3) erstellt hatte.

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Was passiert vor Gericht?

Der Foren-Beitrag zu Dota besagt, dass Sommer die Mod zukünftig als Open-Source-Projekt laufen lassen will, da er keine Zeit mehr hätte, weitere Maps zu bauen. Dies könne auch ohne seine Einwilligung passieren. Nun soll ein Gericht entscheiden, ob er damit allen Entwicklern die Türen geöffnet hat, um Charaktere aus Dota zu benutzen. Aktuell wird noch über die Rechte verhandelt. Wir halten euch auf dem Laufenden, sobald es Neuigkeiten diesbezüglich gibt.

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