Autoren: Matthias Grimm, Patrick Benthin

Klar, Rennspiele sind toll. Aber einfach nur fahren, endlos durch serpentinenbewährte Hügellandschaften kurven, einzig und allein um die Frage nach dem größten Bleifuß zu klären – das kann auf Dauer ganz schön eintönig werden. Wie gut, dass Activision im Jahr 1989 mit „Death Track“ als eine der ersten Firmen auf ein gänzlich anderes Konzept setzte: schamloses Kaputtmachen!

Plötzlich war es nicht mehr wichtig, einfach als erster durch die Ziellinie zu rasen, sondern dies auch noch möglichst unbeschadet zu überstehen. Den wohl beliebtesten Vertreter dieser geschwindigkeitsgetränkten Zerstörungsorgien lieferte 1997 Stainless Games mit „Carmaggedon“ ab. Und jetzt, über zehn Jahre später, versucht 1C Company mit Death Track: Resurrection alles besser zu machen.

Death Track: Resurrection - Trailer #1

Bekanntermaßen gilt für Spiele-Fortsetzungen die ungeschriebene Regel des „mehr“: mehr Polygone, mehr Features, mehr Level – und im Beispiel von Death Track auch und vor allem: mehr Zerstörung! Denn konntet ihr im Uralt-Vorgänger lediglich gegnerische Fahrzeuge bis auf die Radmuttern in ihre Einzelteile zerlegen, stürzen in der Neuauflage Resurrection gar Häuserblocks unter Raketenbeschuss in sich zusammen und blockieren mit ihren Trümmern ganze Streckenabschnitte.

Death Track: Resurrection - Bleifuß mit totaler Zerstörung: Hier explodieren Fässer, zerschreddern Autos und bersten Gebäude.

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/4Bild 146/1491/149
Leicht entflammbar: In Death Track zählt mehr als nur Bleifuß.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

„Leicht entflammbar“ – ein Spruch, der gut und gerne als Warnung und Motto die Spielepackung von Death Track zieren könnte: Die allenthalben umherstehenden Ölfässer explodieren unter Beschuss mit lautem Getöse und hinterlassen brennende Lachen, die nachfolgenden Fahrzeugen als Feuerwand im Weg stehen.

Drive-by Shooting der nächsten Generation

In Death Track wird der Spieler in eine post-apokalyptische Welt versetzt, in der traditionelle Sportarten durch brutalere und blutrünstigere Disziplinen ersetzt wurden – ähnlich Arnold Schwarzeneggers Auftritt als „Running Man“. Die Aufmerksamkeit der ganzen Welt richtet sich auf das jährlich stattfindende Großereignis „The Survival Race“.

Death Track: Resurrection - Bleifuß mit totaler Zerstörung: Hier explodieren Fässer, zerschreddern Autos und bersten Gebäude.

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublenden3 Bilder
Mine voraus! In Death Track wird mit allen Mitteln gekämpft.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Hier konkurrieren die berühmtesten Fahrer um Preisgelder, Prestige und vor allem das nackte Überleben durch zehn futuristische Städte. Unter anderem finden die Rennen im Vatikan, in Paris, Moskau und Tokyo statt. Als Neuling schließt sich der Spieler in der Hoffnung auf Ruhm und das schnelle Geld dieser Destruction-Tour um die Welt an. Bald findet er aber heraus, dass es um mehr geht als nur gewinnen, und Verrat und Betrug die Rennen beherrschen… Die klischeebeladene Story wird wie einst im Klassiker Mega Race in hübsch trashigen Videosequenzen mit echten Schauspielern erzählt.

Dem Glücklichen, dem es bei den schweißtreibenden Rennen vergönnt ist, nicht nur mit dem Leben davon zu kommen, sondern gar den Sieg einzufahren, blüht eine stattliche Summe Preisgeld. Dieses kann der Spieler in neue Waffen vom Maschinengewehr, über Minen und zielsuchende Raketenwerfer bis hin zu Lasern investieren. Darüber hinaus lassen sich gewonnene Moneten auch in eine verbesserte Panzerung des Fahrzeugs und mehr Leistung stecken.

Das Auge isst mit…

Um das Ausmaß eurer Zerstörung auch gebührend würdigen zu können, präsentiert euch das Spiel besonders rabiate Situationen, in denen vermutlich nicht mal die Premium-Vollkasko einspringen würde, in schicken Slow-Motion-Einstellungen und kleinen Video-Fenstern zum Genießen. Über dieses Fenster interagieren auch die anderen Fahrer mit euch, verspotten eure Wenigkeit, wenn ihr über ihre Minen fahrt, eure Karre den Geist aufgibt oder ihr überholt werdet.

Denk ich an Death Track in der Nacht, macht es Rumms, hat es gekracht...Ausblick lesen

Ähnlich wie bei Unreal Tournament erlangt ihr für kontinuierliches Zerstören während des Rennens besondere Ränge wie „Killer“ und „Zerstörer“, die euch einen Bonus auf euer Punktekonto bescheren.

Death Track: Resurrection - Bleifuß mit totaler Zerstörung: Hier explodieren Fässer, zerschreddern Autos und bersten Gebäude.

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/4Bild 146/1491/149
Anvisieren und zerstören: In Death Track werden ganze Gebäude in Mitleidenschaft gezogen.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Dank der modernen Physik-Engine fliegen zerstörte Fahrzeuge in korrekten Flugbahnen und euer Fahrzeug reagiert auf Unebenheiten mit Ausbrechen oder Verziehen. Besonders praktisch ist der automatische Ziel-Modus: Dadurch verliert ihr keine Zeit mehr, das feindliche Fahrzeug ins Visier zu nehmen, sondern könnt einfach neben dem Fahren das markierte Ziel unter Feuer nehmen.