Wie man da durchhält? Am besten auf die Gliedmaßen feuernd, denn an ihren Schwachpunkten hat sich freilich genauso wenig geändert wie an ihrem Design. Auch auf Wii ist es eine diebische Freude, wenn man Monstergelenke wegsäbelt und sie dann bar jeglicher Standfestigkeit auf einen zukrabbeln. Schnallt Wiimote und Nunchuk im Zapper oder der Shooting-Gun fest und ihr werdet eine Menge Spaß mit Pistole, Strahlenkanone, Flammenwerfer, Impulsgewehr und Co. haben – egal, ob ihr das Plastikgestell aufrecht für den primären oder schräg für den sekundären Feuermodus haltet.
Der Bär ist tot. Zumindest könnte er das sein, wäre er hier zu sehen.Gänzlich ohne Verzögerung klappt das nicht. Beim Zielen haben die Entwickler immer noch an der Präzision eines Metroid Prime 3 zu knabbern, das auch nach zwei Jahren da ganz oben steht. Dennoch: Die Wii-Bibliothek ist mittlerweile weit genug für angenehmes Fadenkreuzschubsen und genauso weit entfernt von anfänglichen Ausfallkandidaten à la Red Steel. EA leistet sich keine negativen Ausreißer und tafelt eine ebenso durchdachte wie funktionale Steuerung auf, die sich einfach gut anfühlt – bis hin zum Zuschlagen per Nunchuk- oder Lichtmachen per Wiimote-Wackeln.
Der Flammenwerfer etwa feuert wahlweise einen Strahl oder einen nicht abwendbaren Feuerball. Die Strahlenkanone entweder Sägeblatt-ähnliche Projektile oder eine zeitgesteuerte Mine – wie gemacht, um ein halbes ranziges Dutzend abzufangen. Und besonders erfrischend ist, dass die Nietenpistole kreativ ins Spieldesign eingeflossen ist. Wenn die Brut etwa durch Schächte kreucht, müsst ihr oft mit schräg gehaltener Waffe heiße Ladungen produzieren und damit große Metallstücke vor den Ausgang tackern – gegen die Zeit, versteht sich.
Hier im Bild: das beste Argument für präventive Zahnheilkunde.Genauso gegen die Zeit wie das Aufsammeln nützlicher Items: Die Telekinese befördert McNeill in Gebieten der Schwerelosigkeit nicht nur zu markierten Plattformen, sie ist auch die einzige Möglichkeit, Gegenstände wie Munition, Waffen-Upgrades oder Medkits aus der statischen Umgebung zu fischen. Dazu gibt euch das Spiel an einigen Stellen gerade mal eine Hand voll Sekunden, um alle Ecken des Raumes abzutasten, Kisten aufzubrechen und hilfreichen Krimskrams aufzuklauben. Wer das nicht schnell genug schafft, geht leer aus.
von Electronic Arts, EA GamesGenre: Action, Horror, Third PersonWii: 2.10.2009Offizielle WebseiteFreigegeben ab 18 Jahren
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