In der Dead-Space-3-Komplettlösung führen wir euch durch alle Kapitel des Spiels, lösen alle Rätsel auf dem eisigen Planeten und nehmen uns alle Bosse, Nebenquests sowie die Feinheiten des Waffenbaus vor. Zudem gibt es umfangreiche Tipps und Taktiken für alle Arten von Gegnern und Necromorphs, die euch so in den Weg kommen. Solltet ihr also an einer Stelle nicht weiterwissen, dann stehen wir euch mit Rat und Tat zur Seite.

Willkommen zurück in der eisigen Kälte des Weltraums. Isaac Clarke dachte, er hätte das Grauen der Necromorphs überstanden, doch jetzt geht es erst richtig los. Sein drittes Abenteuer ist zwar nicht mehr so gruselig wie die beiden Vorgänger, doch an Action fehlt es eindeutig nicht. Und an schöner Grafik sowie toll abgemischtem Sound natürlich ebenfalls nicht.

Dreht das Licht herunter, die Surround-Anlage hoch und lasst euch in die Sci-Fi-Geschichte einsaugen. Braucht ihr Hilfe, dann sind wir mit unserem Guide sowie Walkthrough zur Stelle.

Solltet ihr Dead Space 1 und 2 gespielt haben, werden euch viele Regeln bekannt vorkommen. Es gibt aber auch ein paar Neuerungen. So braucht ihr Schalttafeln zum Beispiel nicht mehr zu hacken. Außerdem dürft ihr an jeder Werkbank Waffen eigenhändig zusammenbauen, statt sie nur aufzurüsten. Sammelt dazu alle Metallteile, Rahmen und Spezialgegenstände, die so in der Gegend herumliegen.

Allgemeine Tipps

Beginnen wir mit Grundlagenwissen zum Spielablauf sowie hilfreichen Tipps und Tricks.

1. Schießt auf die Gliedmaßen
Necromorphs werden relativ ungefährlich, wenn sie sich nicht mehr bewegen können. Darum schießt auf ihre Gliedmaßen und versucht sie bewegungsunfähig zu machen. Es hilft bei manchen Abarten nicht viel, ihnen auf den Kopf zu feuern, denn Köpfe wachsen bei manchen Spezies nach. Schießt auf die Gliedmaßen und erst dann auf den Körper, wenn sie sich kaum noch bewegen können. Mit ein wenig Glück könnt ihr sie dann auch zerstampfen – das spart Munition. Kann aber auch schiefgehen.

2. Zerstampft sämtliche Gegenstandskisten, denn in ihnen findet ihr Munition und Heilung. Je nach Schwierigkeitsgrad befinden sich andere Gegenstände in den Kisten. Beachtet unbedingt alle Versorgungskisten an den Wänden (sie sind orange eingefärbt) sowie alle Spinde. Plündert sie ruhig, das Zeug braucht niemand. Ihr dafür umso mehr!

3. Zerstampft sämtliche Leichen, denn auch in ihnen stecken immer wieder Heilungs- und Munitionseinheiten. Lasst sie euch nicht entgehen.

4. Nutzt den Cutter, wenn es möglich ist. Er ist langsam und scheint wenig effektiv, aber er zerschneidet Gliedmaßen mit Leichtigkeit und er erleichtert das Zielen. Mit ihm könnt ihr viel Munition sparen, wenn ihr präzise arbeitet. Es sei denn, ihr werdet von einer Masse überrannt. In dem Fall ist der Cutter schlichtweg zu lahm. Greift bei Massenangriffen lieber auf schnellere und weiter streuende Waffen zurück.

5. Folgt eurem Wegfinder. Drückt den rechten Analogstick eine Weile in den Controller hinein, um ihn zu aktivieren. Ein blauer Faden am Boden zeigt euch den richtigen Weg.

6. Nutzt die Stasis-Fertigkeit! Man vergisst sie schnell, aber die Stasis ist unheimlich nützlich, denn sie verlangsamt eure Gegner und gibt euch mehr Zeit zum Nachladen. Je weiter ihr kommt, desto wichtiger wird diese Fähigkeit. Gegen Ende seid ihr ohne sie aufgeschmissen.

7. Heilt euch früh genug. Manche Gegner sind unheimlich schnell und nutzen jede Schwäche gnadenlos aus. Lasst es nicht auf die letzte Sekunde ankommen, sondern drückt den B-Button auf der Xbox 360 bzw. den Kreis-Button auf PS3, um einen Energietank einzusetzen.

8. Energietanks und Telekinese nicht verwechseln. Beide Funktionen liegen auf demselben Knopf, allerdings nutzt ihr die Telekinese nur dann, wenn ihr dabei mit der hinteren Schultertaste (LT bzw. L2) das Ziel anvisiert. Tut ihr das nicht und drückt einfach nur den B-Knopf bzw. den Kreis-Button, so verbraucht ihr einen Energietank. Verschwendet sie nicht, ihr werdet sie brauchen. Gegenstände, die ihr per Telekinese versetzen könnt, haben einen blau leuchtenden Punkt auf einer der Oberflächen.

Necromorph-Klassen

Es gibt viele verschiedene Necromorph-Sorten. Sie haben allesamt unterschiedliche Eigenschaften, insbesondere was ihre Angriffsmethoden und ihre Schwachpunkte angeht. Hier eine Liste der geläufigsten Typen:

Waster: Waster wirken sehr menschenähnlich und sind oft bewaffnet. Sie gehören zu den mittelschnellen Necromorph-Typen, da ihre Verwandlung noch sehr frisch ist. Schießt ihnen die Beine weg. Sie werden sie mit Tentakeln auf dem Rücken ersetzen, sind dann aber deutlich langsamer.

Slasher: Wie der Name schon erahnen lässt, schnippeln Slasher gerne mit ihren rasiermesserscharfen Armen in euren Eingeweiden herum. Lasst sie nicht zu nahe an euch heran. Auch Slasher sind relativ schnell. Zielt auch bei dieser Variante zuerst auf die Beine. Dreht dazu am besten die Ausrichtung eures Cutters auf die Horizontale.

Leaper: Auch bei den Leapern ist der Name Programm. Sie springen gerne und können an den Wänden entlangkrabbeln, haben dafür aber keine Beine. Sie werden euch oft von der Decke aus überfallen.

Cyst: Diese Form der Necromorphs wird sich erst rühren, wenn ihr in unmittelbarer Nähe seid. Entfernt euch dann von ihnen und beschießt sie aus der Distanz. Schießt ihnen die Tentakel runter oder schleudert ihnen per Telekinese einen Gegenstand entgegen – das hilft ebenfalls und spart Munition.

Puker: Puker sehen aus wie grüne Zombies und kotzen euch aus der Ferne voll. Sie können euch zudem verlangsamen. Allerdings kündigen sie die Verlangsamung an – achtet in dem Fall auf ein tiefes, sehr langes Einatmen. Haltet euch möglichst weit entfernt von ihnen auf, wenn sie besiegt werden, denn ihr Zerplatzen wird von einer giftigen Flüssigkeit begleitet, die euch Schaden zufügt.

Feeders: Feeders erinnern an Skelette und fressen sich an Leichen voll. Und zwar bis zu dem Moment, in dem sie gestört werden, etwa durch eure Taschenlampe. Dann werden sie stinksauer und rücken sehr nah an euch heran. Macht euch auf einen Nahkampf gefasst.

Pregnant: Der Name gibt ihr Aussehen preis – sie sehen mit ihrem Sack aus, als wären sie schwanger. Sind sie auch... irgendwie. Schießt unter keinen Umständen auf den großen Sack, denn dann entschlüpft ihre Brut aus „Swarms“ und der Kampf wird heftiger. Bei diesen Necromorphs ist das Anwenden der Stasis sehr wichtig. Das macht sie langsam, was euch hilft, auf ihre Beine, Arme und ihren Kopf zu zielen.

Swarm: Swarm-Mitglieder werden euch sehr viel Munition kosten, wenn ihr sie jeweils einzeln aufs Korn nehmt. Ein sinnloses Unterfangen, denn sie sind klein und vor allem in der Gruppe stark. Das beste Gegenmittel ist eine streuende Waffe wie etwa ein Flammenwerfer. Habt ihr keinen, dann wird es eng. Beschießt sie, bis nur noch wenige da sind, und dann lasst sie euch bespringen. Durch das Abschütteln bekommt ihr sie sofort klein, ohne Munition zu verschwenden, allerdings kann euch das etwas Lebensenergie kosten. Lasst Swarms unter keinen Umständen in eine Leiche krabbeln, denn dann werden sie den armen Teufel beleben. Hoffentlich mit mehr Glück, als er beim letzten Mal hatte.

Lurker: Lurker sind wahre Plagegeister. Sie sind relativ klein und krabbeln gerne an den Wänden herum. Ihren Körper zu beschießen, das ist Munitionsverschwendung. Ihr bekommt sie zwar ebenfalls klein, aber das kostet zu viel Munition. Wartet ab, bis sie ihre drei Tentakel zum Feuern ausfahren, und trennt sie ab. So geht es am schnellsten.

Exploder: Exploder sind extrem gefährlich. Auch sie verfügen über einen glühenden Sack, ähnlich wie die „schwangeren“ Necromorphs. Er ist prall gefüllt mit Explosivem. Zündet ihr ihn, geht das Mistvieh hoch. Steht nur nicht unbedingt in der Nähe, sonst reißen sie euch mit in den Tod. Noch schlimmer: Fangen sie an zu schreien, solltet ihr sie in Stasis versetzen und wegrennen – so weit es geht. Sie werden explodieren und alles um sich herum zermalmen. Glücklicherweise auch andere Necromorphs.

Snow Beast: Jetzt wird es kritisch, denn diesen Typ Necromorph könnt ihr nicht töten. Ihr könnt ihn höchstens verjagen. Nutzt die Stasis und schießt ihnen die Tentakel runter. Schießt dann auf die orange eingefärbte Fläche, denn das ist ihr Schwachpunkt. Sind die Tentakel weg, öffnen sie das Maul und geben weitere Schwachpunkte frei. Schießt auf die orangefarbenen Beutel, bis das Biest endlich verschwindet.

Twitcher: Sie sind einfach unglaublich schnell, diese Twitcher. Ihr werdet sie gar nicht erst kommen sehen, darum achtet unbedingt auf die verräterische Geräuschkulisse. Twitcher kündigen sich vorab an. Ähnlich wie die Slasher haben sie Klingen als Arme, die ihr schnell abtrennen solltet. Verschafft euch die Zeit dazu mit der Stasis.

Alien Necromorph: Diese Gattung trefft ihr erst sehr spät im Spiel, wenn ihr auf einem fremden Planeten landet. Sie vertragen unheimlich viele Angriffe und es gibt kein Patentrezept. Also pumpt sie mit dem stärksten Geschoss voll, das ihr mit euch tragt, und hofft auf euer Glück. Stasis ist bei diesen Wesen Pflicht, sonst könnt ihr euch auch gleich selbst erschießen.

Hunter: Hunter gehören zu den fiesesten Wesen dieser Spezies, denn ihr könnt sie nicht töten. Egal, wie oft ihr ihnen die Gliedmaßen abtrennt, sie zerstampft oder in Scheiben schneidet, nach einiger Zeit wächst alles nach und der Hunter steht wieder. Es ist sinnlos, viel Munition an ihnen zu verschwenden. Verlangsamt einen Hunter lieber mit Stasis und schlagt im Nahkampf zu, wenn ihr ihn unbedingt kleinbekommen wollt. Ihr könnt die Zeit aber auch besser nutzen: ihn einfach in Stasis versetzen und abhauen – bloß weg von dem Ding.

Unbekannte Gattungen: Es gibt noch weitere, unverzeichnete Necromorph-Gattungen. Für sie gelten ähnliche Regeln wie für alle anderen. Versucht sie möglichst zu verlangsamen, das verschafft euch Zeit. Gelbe und orangefarbene Flächen zeigen oft einen Schwachpunkt, den ihr nutzen solltet.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis: