Mehrere unterschiedliche Enden dürften schon mal für gehörig Abwechslung bei Dead Rising 3 sorgen. Doch auch in Sachen Design hat sich das Team sehr viel Mühe gegeben. So wird kein Zombie dem anderen gleichen.

Dead Rising 3 - Prozedurale Generierung sorgt dafür, dass kein Zombie dem anderen gleicht

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/5Bild 57/611/61
Jeder Zombie ein Unikat?
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Während eines 'Xbox One'-Events in Sidney hatte OXM die Gelegenheit, mit Mike Jones, seines Zeichens Producer bei Capcom, zu reden. Dabei ging es um die Welt im neuesten Teil des Open-World-Zombie-Gemetzels, die stark von der Entwicklung für die Xbox One profitiert.

Wie bekannt ist, war Dead Rising 3 ursprünglich für die Xbox 360 geplant gewesen. Doch technische Limitierungen der mittlerweile betagten Konsole haben die Entwicklung derart behindert, dass man sich für die Xbox One entschied. Und dort kann sich das Team richtig austoben.

"Ihr schaut hier auf viel mehr manuelle Handarbeit und weniger Wiederverwertung", so Jones. "Wir verwenden nicht dieselben Texturen immer und immer wieder, noch dieselbe Geometrie. Jedes Gebäude und jeder Innenraum in Dead Rising 3 ist handgemacht. Ihr werdet niemals dasselbe Gebäude zweimal sehen."

Das gelte im Übrigen auch für die Zombies, die ebenso prozedural generiert werden. "Alles wird prozedural generiert: Frisuren, Kleidung, Farben, Texturen. Das gilt auch für Gore: fehlende Kiefer, fehlende Augen...das ist alles total dynamisch. Wir haben da ein komplettes System erschaffen. Wir haben die Zombies nicht einfach nur modelliert, wir mussten die einzelnen Teile modellieren, während das System sie zusammengefügt hat."

Klingt also nach zufallsgenerierten Zombies. Hut ab demjenigen, der da das doppelte Lottchen ausfindig machen kann.

Aber all diese Arbeit sei auch notwendig gewesen, denn die Anforderungen der Kunden seien in den letzten Jahren immer mehr gestiegen. Dadurch ist aber auch der Kostenfaktor in die Höhe geschnellt.

"Absolut, es kostet mehr Geld und mehr Zeit. Aber schlußendlich ruft das ein einzigartigeres Erlebnis hervor, und ihr rennt durch die Welt und wisst, wo sich was befindet, ohne auf die Karte schauen zu müssen, weil alles etwas Eigenes besitzt."

Besonders Microsoft sei eine große Hilfe bei der Entwicklung gewesen, denn als das Team sah, dass sie ihre Ziele auf der Current-Gen nicht erreichen könnten, half ihnen ein Team von Microsoft in technischen Fragen aus. Nachdem Microsoft einen frühen Prototypen von Dead Rising 3 gesehen hat, habe man sich sofort dazu entschieden, das Spiel für die Xbox One zu konzipieren.

Im Vergleich zu Dead Rising 3 sei Dead Rising 2 geradezu öde. "Man kann natürlich blumige Erinnerungen an Dead Rising 2 haben, solange man es sich nicht noch einmal anschaut und bemerkt, wie flach es doch scheint, es gibt kein Lighting und es gibt kaum Zombies auf dem Bildschirm. Also versuchten wir, all diese Dinge zu pushen, und als wir an unsere Grenzen stießen, half uns Microsoft mit dem Development-Kit aus oder führte sogar Änderungen an der Hardware oder Software aus, um uns bei unseren Zielen zu helfen..."

Dead Rising 3 ist für Xbox One erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.