Entgegen der Aussage von Deep Silvers Creative Producer Alex Toplansky, hat Entwickler Techland nun klargestellt, dass Dead Island: Riptide sehr wohl auf der Wii U lauffähig gewesen wäre. Damit widerspricht Techland der Aussage, dass es technisch nicht umsetzbar war.

Dead Island Riptide - Entwickler Techland widerspricht Deep Silvers Aussage, eine Version für Wii U wäre nicht möglich gewesen

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Da scheint jemand eher wenig Vertrauen in die Wii U zu haben
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In dem Interview mit Videogamer nannte Toplansky technische Schwierigkeiten als Grund, die Wii U auszulassen. "Eine der Vorteile, die wir bei 'Riptide' hatten, war es, dass wir die Entwicklung einer bestehenden Engine fortführen und wirklich verbessern konnten, um viele Verfeinerungen vorzunehmen," so Toplansky. "Die Anforderungen für eine Umsetzung auf eine neue Plattform bestehen darin, das Ganze tief in die Engine zu integrieren oder einen Port vorzunehmen. Keine von beiden Möglichkeiten erschien uns als befriedigendes Ergebnis."

"Also haben wir uns dafür entschieden, uns auf die Plattformen zu konzentrieren, die wir haben, um sicherzugehen, dass wir das bestmögliche Erlebnis bieten können. Es gibt derzeit keine Wii-U-Pläne."

Klingt vertraut? So oder ähnlich hören sich auch die Aussagen anderer Publisher an, die entweder ihre Pläne, für die Wii U zu entwickeln, fallenlassen, oder erst gar keine hatten.

Entwickler Techland wollte diese Aussage scheinbar nicht so auf sich beruhen lassen und hat wohl auch aus Entwicklerstolz heraus über einen Sprecher mitteilen lassen, dass eine Umsetzung technisch sehr wohl möglich gewesen wäre.

"Wii-U-Kompatibilität wurde bereits vor Monaten codiert, kreiert und getestet - das war 2012. Es ist kein 'Rewriting' nötig, um das Spiel auf Nintendos neuester Konsole zum Laufen zu bringen. Es geht also nur darum, dass es keine Pläne gab, eine Wii-U-Version zu entwickeln, aber diese Entscheidung hat nichts damit zu tun, dass die Chrome Engine nicht auf dieser Plattform laufen könnte."

Die wahren Gründe dürften schlussendlich, wie auch bei allen anderen Publishern wohl eher finanzieller Natur sein.

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