Knapp eine Woche nach dem Verkauf von Sony Online Entertainment (firmiert inzwischen unter Daybreak Game Company) an das Investment-Unternehmen Columbus Nova, wurde die Belegschaft mit Entlassungen konfrontiert.

Daybreak Game Company - Nach SOE-Verkauf: Kündigungen beim Entwickler von Everquest und H1Z1

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Diese Screenshots zeigen das Zombie-MMO H1Z1.

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Wie viele Mitarbeiter genau betroffen sind, bleibt zunächst unklar. Darunter befinden sich neben Mitarbeitern in den Niederlassungen in San Diego und Austin ebenso Dave Georgeson, welcher das EverQuest-Franchise die letzten Jahre geleitet hat.

Via Twitter bestätigte er das Ganze, nannte aber keine weiteren Details. Gegenüber Kotaku meinte eine dem Studio nahestehende Quelle, dass die Mitarbeiter über bevorstehende Kündigungen bereits kurz nach dem Verkauf von SOE informiert wurden. Den Schritt gehe man, um das Unternehmen profitabel zu gestalten.

Daybreak Game Company, also das ehemalige Sony Online Entertainment, gab ein Statement heraus und bestätigte die Kündigungen. Aufgrund einer "strategischen Entscheidung, das Geschäft zu rationalisieren", habe man Stellen gestrichen. Während man sich als Resultat eine positive Richtung des Studios verspricht, versichert man, dass die aktuellen Spiele nicht von dem Stellenabbau betroffen sind.

Sony Online Entertainment kennt man für Spiele wie die EverQuest-Reihe, PlanetSide 2 und das sich derzeit auf Steam in Early Access befindliche H1Z1. Bis auf die Namensänderung soll sich aber nicht allzu viel ändern. Der Fokus wird auch weiterhin auf MMORPGs liegen, während eine Multiplattform-Unterstützung angestrebt wird. CEO John Smedley will künftig ebenso Xbox-Spiele entwickeln.

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