Whitechapel ist ein Armenviertel, also mahnt Watson uns zur Vorsicht. Sind wir angekommen, folgen wir der Hauptstraße und finden zu unserer rechten bald das Krankenhaus. Unser Täter arbeitet ja aber auf dem Friedhof, also gehen wir noch ein Stückchen weiter. Schräg gegenüber steht eine Kirche, rechts von der Eingangstür können wir das Gittertor zum ziemlich heruntergekommenen Friedhof öffnen.

An einer hölzernen Hütte in der hinteren Ecke hängt ein Seil, das wir genauer untersuchen. Wir vergleichen das Seil mit unserer Probe. Wenn wir beide Seile untersuchen, stellen wir fest, dass beide Seile nur an einer Seite abgenutzt sind. Keine Frage, das Seil stammt von diesem Friedhof. Die Hütte selbst ist verschlossen, aber in einer Schubkarre daneben finden wir einen Handzettel. Es handelt sich um eine Essensmarke, doch jemand hat darauf etwas notiert.

„Kurtz, vergiss nicht, das Werkzeug vom Friedhof mitzunehmen. Und komm diesmal pünktlich. Grape Ape“

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Der Zettel ist erst in zwei Tagen gültig, und da die Zettel nicht so früh im Voraus verteilt werden, muss er von jemandem stammen, der dort arbeitet. Sehr in der Nähe der Kirche steht ein Verkäufer mit einer mobilen Suppenküche, den wir befragen. Wir fragen ihn nach Grape Ape und Kurtz, doch er macht auf beschäftigt.

Neben dem Suppenverteiler steht eine Kiste, auf der wir ein Würfelspiel entdecken – offenbar ist Suppe nicht die einzige Leidenschaft des Mannes. Wir fragen ihn nach dem Würfelspiel und fordern ihn heraus. Das Spiel ist ganz einfach: Der Würfel hat die Zahlen 2 bis 6 und einen Totenkopf. Man darf so oft würfeln, wie man will, um Punkte zu sammeln. Man kann jederzeit seine Punkte sichern, woraufhin der Gegner dran ist.

Würfelt man den Totenkopf, verliert man die nicht gesicherten (also in der aktuellen Runde erwürfelten) Punkte und der Gegner ist am Zug. Wer zuerst 36 Punkte oder mehr gesammelt hat, gewinnt. Der einzige Tipp hier ist, nicht zu gierig zu sein. Eine gute Faustregel ist, nach drei Würfen oder 10 erwürfelten Punkten zu sichern, dann haben wir den Suppenmeister bald besiegt.

Holmes möchte für seinen Sieg ein paar Informationen über Grape Ape. Dieser arbeitet wohl für die Suppenküche, hat sich allerdings ein paar Tage nicht sehen lassen. Er hängt normalerweise mit seinen Freunden von der Leichenhalle zusammen rum. Uns bleibt nichts übrig, als die Leichenhalle aufzusuchen. Sie gehört zum Krankenhaus, der Eingang ist direkt gegenüber vom Suppenverteiler.

Im Krankenhaus reden wir mit dem Arzt, einem alten Bekannten von Watson. Er ist nicht begeistert von seiner Arbeit, aber hilfsbereit. Wir fragen ihn nach dem Skalpell und er bestätigt, dass das Skalpell aus dem Krankenhaus stamt. Er kennt weder Grape Ape noch Kurtz, weist uns aber den Weg Richtung Leichenhalle.

Im Flur beremrkt Watson eine Liste kürzlich Verstorbener, die wir an uns nehmen. Es gibt viele Fälle von Tod durch Unterernährung, aber auch ein Pärchen, das sich offenbar vergiftet hat und einen Mann, der mit 23 Messerstichen getötet wurde. In der Leichenhalle hängt ein Jackett über einem Stuhl, das laut eingenähtem Namen Kurtz gehört. Wir schnappen uns vom Obduktionstisch hinter uns eine Schere und widmen uns wieder dem Sakko.

Mit der Schere können wir aus dem rechten Ärmel einen kleinen Metallstab entfernen. Aus der zugenähten Tasche entnehmen wir, wenn wir sie geöffnet haben, zwei Schlüssel. Außerdem finden wir, wenn wir das Etikett mit Kurtz' Namen entfernen, eine Art Karte. Die Karte scheibnt auf den Friedhof hinzuweisen, also kehren wir dorthin zurück. Wir versuchen abermals, den hölzernen Schuppen zu betreten. Am Schloss müssen wir einfach die beiden Schlüssel einstecken, umdrehen und dann mit dem Metallstab den Riegel aus dem Schloss drücken.

In der Hütte ist vor allem die Kiste in der Mitte interessant. Sie lässt sich nicht öffnen, wenn wir aber ihren Boden untersuchen, stellen wir fest, dass sie an den Boden genagelt wurde. An der Wand hängt eine Nachricht an die Mitarbeiter des Friedhofs – offenbar gibt es hier einen „Baum der Verliebten“, der eventuell gefällt werden muss. Wir schnappen uns die Handaxt von dem Fass und benutzen sie mit der Kiste. Wir finden viele Säcke voller Nägel. Wir räumen sie beiseite und entdecken einen dünnen Spalt. Mit unserem Taschenmesser hebeln wir die Bodendiele weg und finden neben einigen Wertgegenständen auch eine Nachricht.

„Ich wollte tun, was du gesagt hast, aber es hat nicht alles reingepasst. Deswegen habe ich den Kasten genommen und den Rest bei den beiden Neuankömmlingen, Romeo und Julia, versteckt.“

Romeo und Julia brachten sich aus Liebesgründen um. Auf der Liste kürzlich Verstorbener ist ein Pärchen aufgeführt, das sich kürzlich mit Gift getötet hat und heiraten wollte. Ihre Namen sind Sally und John. Wir betreten durch das verbogene Gittertor beim Schuppen den hinteren Teil des Friedhofs und wenden uns nach rechts. Hier steht der „Baum der Verliebten“, von dem in der Memo an die Friedhofsmitarbeiter die Rede war. Gleich oben haben sich auch Sally und John verewigt. Hinter ihren Namen ist ein eigenartiges Symbol.

Das Symbol finden wir auch bei einem der Gräber in diesem Abschnitt, in der hinteren Reihe (es ist im Gegensatz zu den anderen mit etwas grünem Moos bedeckt). Wir holen von der Seite des Schuppens die Schaufel (bei der Schubkarre) und benutzen sie mit dem Grab. Watson gräbt und findet einen Metallkasten. Er stammt aus einer Bank und hat einen ziemlich komplexen Mechanismus.

Unser Ziel hier ist, die Nummer einzustellen, die links unten abgebildet ist: 78235464. Wir können immer zwei nebeneinanderliegende Nummern ergreifen und auf den Schienen oben und unten verschieben. Um von 26344758 zu 78235464 zu kommen, unternehmen wir folgende Schritte.

Wir tauschen 75 und 26 -> 75344268

Wir tauschen 68 und 34 -> 75684234

Wir tauschen 84 und 56 -> 78456234

Wir tauschen 23 und 45 -> 78236454

Schließlich tauschen wir 64 und 54 -> 78236454

Der Kasten ist offen und wir finden darin zwei Kerzenhalter, einen blutverschmierten Hammer und einen Schlüssel. In dem Moment sehen Holmes und Watson etwas – jemand ist in der nahegelegenen Werkstatt. Es handelt sich um zwei Kinder, von denen eines verletzt ist. Holmes kombiniert, dass die Kinder mit dem örtlichen Fleischer aneinandergeraten sind, den sie nachts bestohlen haben.

Wir bieten dem Jungen an, zu schlichten: Watson soll die Wunde verarzten und Holmes bezahlt das bei dem Einbruch zerstörte Fenster, dafür will er aber die Adresse von Kurtz. Der Junge rückt sie heraus: Batty Street 8. Er warnt außerdem vor Kurtz: der „Colonel“ hat gegen die Zulu gekämpft, ist aber aus der Armee geflogen, weil er ein gemeingefährlicher Irrer ist. Wir erhalten eine Notiz mit einer Wegbeschreibung zu Kurtz Haus: Vom Friedhof aus nach links, dann die erste Straße rechts, auf der rechten Seite am Ende der Sackgasse finden wir Kurtz' Bleibe.

Auf dem Weg werden wir Zeuge, wie Prinz Woodville und Inspektor Baynes mit ein paar armen leuten reden. Der Prinz zeigt sich den menschen von Whitecahpel sehr wohlwollend gegenüber, respektiert sie und gibt ihnen sogar Geld. Von ihm stammen auch die Suppenrationen, die an die Leute verteilt werden.

Am Ende der Batty Street finden wir Kurtz' Wohnung. Natürlich ist sie verschlossen, aber mit dem Schlüssel aus dem Metallkasten können wir sie öffnen.

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