Der Anblick, der sich uns bietet, ist ziemlich scheußlich: Kurtz ist tot, neben ihm liegen zwei tote Hunde, überall ist Blut und laut Watson stinkt es auch noch bestialisch. Es wird Zeit für eine ausführliche Untersuchung.

Wir beginnen mit der Leiche. Sein Gesicht wurde zerfetzt, in seinem rechten Unterarm ist eine tiefe Bisswunde, wohl von einem Hund. Es sieht aus, als sei auch nach dem Tod noch an der Wunde gekaut worden. An seinem rechten Zeigefinger trägt er einen frischen Verband. Wir entfernen mit dem Taschenmesser den Verband und sehen, dass ein Stück seines Fingers fehlt – genau das Stück, das wir beim Bischof gefunden haben.

Die Wunden an seinem Bauch lassen Watson glauben, die Hunde müssen tollwütig gewesen sein. An seiner linken Hand ist ein Zahnabdruck von einem Hundebiss. An seinem rechten Unterschenkel klafft eine tiefe Wunde. Er trägt einfache Schuhe mit genagelten Schuhsohlen, Größe 9.

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Wir untersuchen die Hunde neben Kurtz, auch hier finden wir aufgerissene Haut und tiefe Wunden. Danach sehen wir uns im Rest des Zimmers um. Auf einem Tablett auf dem Boden entdecken wir einen Brenner, einige verkohlte Kügelchen und eine Pfeife – der Mann war Opiumkonsument. Wir finden außerdem einen leeren Hundenapf und in der Nähe ein blutiges, zerknülltes Stück Papier. In diese Zeitung, sie ist von gestern, war Fleisch eingewickelt, außerdem ist hier eine fast komplett abgegessene Weintraube.

An der Wand hängt ein Artikel über den Burenkrieg, auf dem Kaminsims liegt Kurtz' Infanterieabzeichen und seine Entlassung aus dem Militär. Es hängt auch ein altes Foto von Kurtz an der Wand – 1883, zwei Jahre nach seiner Entlassung aus dem Militär, hat er auf Seite der Buren gegen England gekämpft. Auf dem Boden beim umgeworfenen Tisch liegt eine Schublade, in der wir einen abgerissenen Teil eines Briefes finden. Offenbar war Kurtz brutal und unbeherrscht.

Es wird Zeit für eine weitere Deduktion. Der Körper des Mannes war mit Bisswunden übersäht, genau wie die Körper der Hunde. Der Mann hat sich also mit allen Mitteln, auch seinen Zähnen, gegen die Hunde gewehrt. Zusammen mit der Tatsache, dass die Hunde gut gefüttert waren und dem Umstand, dass es ja das Verrücktheits-Gift gibt, schlussfolgern wir, dass die Hunde vergiftet wurden. Es ist außerdem klar, dass der Mann, weil ihm ein Finger fehlt, einer der Mörder des Bischofs war. Außerdem konnte der Mann das Opium nicht selbst herstellen, also wurde ihm offenbar eine bereits gefüllte Pfeife gereicht.

Wir kommen mit der Deduktion nicht weiter, also werden wir den Mann obduzieren, Watson soll die Autopsie in der Leichenhalle vorbereiten. Watsons alter Freund will uns die Leichenhalle nicht zur Verfügung stellen, doch Watson hält ihm eine mächtige Standpauke und er knickt ein.

Als Holmes widmen wir uns der Leiche und schlagen das Tuch zurück, um den Körper freizulegen, dann fangen wir mit der Obduktion an. Zunächst benutzen wir den Wattebasuch mit der Leiche, um sie zu säubern. Holmes markiert selbständig die Bereiche, wo er schneiden will. Wir führen die Schnitte mit dem Skalpell aus, halten den unteren der Schnitte mit dem Rippenspreizer offen und setzen abermals das Skalpell an. Mit der Pipette können wir nun aus der Lunge etwas Flüssigkeit extrahieren.

Nun nehmen wir den Rippenspreizer und öffnen damit den oberen Schnitt. Auch hier schneiden wir erneut mit dem Skalpell nach und entfernen mit der Pinzette ein Papierknäuel, das der Mann kürzlich verschluckt hat. Nun analysieren wir den Inhalt der Pipette, zum Glück müssen wir dazu nicht zurück in die Baker Street, in der Ecke des Raumes steht ein Labortisch. Wie zuvor beim Gift müssen wir wieder verschiedene Chemikalien ausprobieren und ihre Reaktionen in die Tabelle eintragen.

Auch diesmal ist es ein Gift, das mit dem des Bischofs gemein hat, dass beide aggressiv, nahezu wahnsinnig machen. Dieses heir wirkt allerdings nicht tödlich, stimuliert dafür die Muskelzellen und zersetzt die Haut.

Nun zurück zur Deduktion. Wir wissen bereits, dass Kurtz Opium rauchte. Da wir Spuren von Opium in seiner Lunge gefunden haben, folgern wir im Zusammenhang zu dem Wahnsinns-Gift, dass Kurtz mit einer Mischung aus Opium und Gift vergiftet wurde. Es bleibt nur eine Schlussfolgerung: Der Mann wurde mit demselben Gift wie der Bischof getötet. Da er eine bereits gefüllte Pfeife erhielt, liegt es nahe, dass seine Komplizen ihm die Pfeife gebracht haben. Kurtz wurde also von seinen Komplizen vergiftet.

Wegen seines fehlenden Fingers wurde Kurtz zu einer Gefahr für die anderen Täter, denn bei Ermittlungen wäre das doch sehr aufgefallen. Als er merkte, dass man ihn vergiftet hatte, schluckte er außerdem eine Visitenkarte mit einer Adresse, wohl, um sich zu rächen. Die Adresse: Berner Street 13. Wir statten dem Etablissement einen Besuch ab. Wir gehen vom Krankenhaus aus nach links, dann rechts in die Straße, folgen ihr und am Ende wieder rechts bis zum Ende der Gasse. Wir landen bei der Adresse Berner Street 13, einer chinesischen Opiumhöhle.

Nach dem Gespräch mit dem Betreiber sehen wir uns um. Besonders interessant sind zwei Räume: Einer ist abgeschlossen, vor dem anderen steht ein Hüne von einem Türsteher und lässt uns nicht rein. Wir müssen uns etwas einfallen lassen.

An der ersten Biegung des Raumes finden wir einen Aschenbescher, den wir mitnehmen. Auf einem Beistelltisch gegenüber steht ein Glas mit Jasmintee, das wir ebenfalls an uns nehmen. Hinter dem Eingang gleich links, bei einer Garderobe, nehmen wir etwas dreckiges Wasser an uns. Wir müsse nun etwas tun, was wir bislang noch nicht gemacht habe: diese drei Dinge im Inventar kombinieren. Das funktioneirt ganz einfach, in dem wir das Inventar öffnen, dort eines der drei auswählen, über eines der anderen Objekte führen und dann bestätigen. Dasselbe tun wir auch nochmal mit dem dritten Objekt, schon haben wir ein... widerliches Getränk.

Das Gebräu bringen wir zu einem der Kunden, demjenigen, der an der Wand lehnt (wo wir die Asche aufgesammelt haben). Dem armen Mann geht es hinterher nicht gut und der Besitzer verlässt den Eingangsbereich, um ihn zu betreuen. Wir gehen in den Eingansbereich und mopsen den Schlüssel links oben. Mit diesem öffnen wir die verschlossene Tür im hinteren Bereich.

In diesem Raum finden wir ein Sichelmesser, das in der Wand steckt, und einen Stab, der ziemlich robust ist. An einem Belüftungsfenster in der Ecke des Raumes belauschen wir Kurtz' Komplizen - sie unterhalten sich im bewachten Bereich über den Mord. Holmes merkt an, dass er eine sehr starke Betäubung braucht, um den Türsteher zu überwinden.

Wie es der Zufall so will, steht im Regal neben dem Fenster ein Fläschchen Barbitursäure, von der Watson sagt, sie kann zur Betäubung verwendet werden. Außerdem packen wir die danebenliegende Spritze ein und heben von einer der Schalen einen Löffel mit Opiumkügelchen auf. Im hinteren Teil des Raumes benutzen wir eine Apparatur, die zum Erhitzen von Opium verwendet wird. Wir entzünden den Brenner mit unseren Streichhölzern und erhitzen das Opium. Unglücklicherweise bemerkt der Besitzer in diesem Moment, dass der Raum nicht verschlossen ist und schließt Holmes und Watson ein.

Wir ziehen von dem Ventilationsgitter direkt neben der Tür das Tuch weg und hebeln es mit dem Sichelmesser auf. Nun verkeilen wir es mit dem Stab und können den Raum verlassen. Draußen ziehen wir im Inventar die Säure und danach das Opium in die Spritze, um ein starkes Betäubungsmittel zu erhalten. Holmes und Watson starten nun ein Manöver: Watson lockt den Türsteher an, Holmes soll ihn betäuben. Wir müssen dazu auf seinen Kopf bzw. Oberkörper zielen. Wenn er nahe genug herangekommen ist, verfärbt ich unser Cursor grün und wir können ihn schlafen schicken.

Die Verbrecher sind in dem Raum hinter der Tür, aber um sie zu überraschen gehen wir die Treppe nach oben. Holmes zieht seinen Revolver und will schon den Halunken den Garaus machen, da taucht Inspektor Baynes auf und verhaftet die beiden. Ein sehr merkwürdiges Verhalten, aber jedenfalls ist unsere Spur hiermit erschöpft. Wir finden uns in der Baker Street wieder und gehen nun unserer nächsten Spur nach, dem Neffen des Bischofs in Kensington.

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