Der Neffe des Bischofs, Henry Hampford, hat sich an diesem lauschigen Plätzchen ein Zimmer gemietet. Wir unterhalten uns mit der alten Dame, die uns berichtet, dass Hampford nicht zugegen ist. Holmes und Watson flunkern ihr vor, sie seien Freunde Hampfords und er habe sie gerufen, weil er sich Sorgen um das Gesindel mache, das sich so herumtreibt. Die Dame erwähnt, dass ihr Wäsche aus dem Garten gestohlen wurde, und erlaubt uns, selbigen zu untersuchen. In Hampfords Zimmer will sie uns aber nicht lassen.

Im Garten finden wir eine einfache Alarmanlage auf dem Boden. Außerdem fallen an dem Zaun neben der Wäscheleine ein paar Bretter auf, die erst kürzlich hier angebracht wurden. Daneben ist ein Loch im Zaun. Aus dem Geräteschuppen entnehmen wir eine kleine Gartenhacke, wobei Holmes auffällt, dass eine Schaufel fehlt. Mit der Hacke entfernen wir die Bretter am Zaun und finden auf der anderen Seite Spuren, dass jemand hier viel Zeit verbracht hat.

Zum Beispiel liegen hier Essen und eine Zeitung, die wir aufnehmen. In der Zeitung steht etwas über die Hungerkrise, interessant für uns ist das Datum: Die Zeitung ist vier Tage alt, also wurde Henry schon vor dem Mord von jemandem beobachtet. Wir untersuchen von dieser Seite aus das Loch im Zaun – man hat einen direkten Blick auf Henrys Zimmerfenster.

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Im Baum hängt ein Jackett, an das wir nicht herankommen. Wir nehmen aus dem Garten den Rechen mit und angeln mit diesem das Kleidungsstück. Das Jackett ist zerrissen, jemand hat sich wohl damit im Baum verfangen, als er vom Zaun sprang. Wir gehen zurück zur Eingangstür und zeigen der alten Dame das Jackett. Sie ist nun bereit, uns in Henrys Zimmer zu lassen. Sie berichtet uns außerdem von seiner etwas weltfremden Art.

Direkt beim Betreten des Zimmers fällt der Schal auf dem Boden auf, den wir aufheben. Auf dem Bett liegt einiger Krempel, offenbar hat dort jemand eine Tasche ausgeleert. In dem Zimmer liegt auch eine Violine, die Holmes als begeisterter Geiger bewundert, allerdings fragt er sich, wo der dazugehörige Koffer ist. An der Garderobe hängt weder Mantel noch Hut. Henry hat außerdem eine umfassende Bibliothek.

Unter dem Fenster sind einige Wandpanele auffällig, die wir mit der Hacke entfernen. Wir finden einen Kasten, den wir untersuchen. Wir finden an mehreren Seiten und auf der Rückseite Hinweise auf den Code, den wir zum Öffnen des Kastens brauchen.

Haben wir alle vier Hinweise gefunden, müssen wir sie nun entschlüsseln, um an die vier Ziffern des Codes zu kommen. Wir können das Rätsel aber auch überspringen.

I. In dieser Zahlenfolge ist jeweils die nächste Zahl die Summe der beiden vorherigen Zahlen: 1 +2 = 3. 2 + 3 = 5 und so weiter. Diese Folge wird auch Fibonacci-Sequenz genannt. Die nächste Zahl in der Sequenz ist also 8, denn 3 + 5 = 8.

II. Die Spalten dieses Quadrats ergeben immer 9. Damit das in der dritten Spalte auch so ist, fehlt die Ziffer 1, die also unsere Lösung ist.

III. Wenn wir links oben anfangen und dann spiralförmig nach rechts gehen, wiederholt sich immer das Schema - 3, - 2, - 1. Bei der 6 müssen wir also - 2 nehmen, daher ist 4 die richtige Antwort.

IV. In jeder Zeile gibt es ein Schema, das eine Folge etabliert. Oben ist es immer - 2, in der Mitte immer + 4 und unten + 1, was also 3 zur richtigen Lösung macht.

Wir stellen also an den Rädchen 8143 ein, die Kiste öffnet sich und... ist leer. All die Arbeit für nichts. Nun, nicht ganz, in der Kiste war offenbar ein Colt und der Umstand, dass die Pistole nicht in Sicht ist, ist an sich schon interessant.

Im Mülleimer finden wir zwischen dem Zwiebelgeruch zerknülltes und zerrissenes Papier. Wir legen es auf den Tisch, um es zusammenzusetzen. Es gibt hier keinen besonderen Trick, aber wir können uns die Arbeit erleichtern, indem wir mit den Rändern anfangen und uns an den Flecken auf dem Papier orientieren. Haben wir es zusammengesetzt, bemerkt Watson, dass das Papier leer ist, doch Holmes hat eine Idee – wahrscheinlich ist es eine mit Zwiebelsaft geschriebene Geheimnachricht.

Wir gehen nochmals in den Garten und borgen uns von der Wäscheleine ein paar Wäscheklammern. Mit denen hängen wir das Papier in Henrys Zimmer an der kleinen Leine auf dem Tisch auf (erst benutzen wir die Klammern, dann das Papier) und entzünden mit unseren Streichhölzern die Kerze.

Nun können wir die Kerze hinter dem Papier bewegen, um die geheime Nachricht zu lesen. Wir müssen bei jedem Wort einmal bestätigen, damit es notiert wird. Insgesamt lautet die Nachricht:

„Stinging Street Wharf 321 South Bank“

Eine Adresse bei den Docks, die wir uns einmal näher ansehen sollten.

Wenn wir alles erledigt haben, fragt Holmes Watson nach den Gegenständen, die in diesem Raum oder im Garten fehlen, aber eigentlich da sein müssten. Wir sollen identifizieren, welche Gegenstände das sind. Es handelt sich um den Geigenkasten, den Revolver, die Schaufel und die Kleidung. Offenbar ist Henry Hampford bewaffnet und überhastet zu der von ihm notierten Adresse aufgebrochen. Es wird Zeit, ihn aufzuspüren.

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