Grausige Morde, raffinierte Diebstähle und ein Schatten, der sogar vor dem größten Detektiv aller Zeiten nicht halt macht – dieser Fall ist wahrlich der schwierigste in Holmes Karriere. Zum Glück habt ihr mit unserer Komplettlösung immer einen hilfreichen Assistenten an der Hand.

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Im Haus des Marquis

Nachdem im Intro die drei Kinder auf einem alten Dachboden die Notizen von Dr. Watson gefunden haben, finden wir uns am Tatort eines Verbrechens wieder. Für Holmes ist der ganze Fall bereits klar, doch Watson versteht die Welt nicht mehr: Im Haus des Marquis von Coningham hat es gebrannt.

Die Tür war verschlossen, der Marquis hatte den einzigen Schlüssel und war nicht zugegen. Außerdem wurde während des Brandes aus dem Haus eine seltene samoanische Halskette entwendet. Inspektor Baynes von Scotland Yard will ganz London auf den Kopf stellen, doch Holmes sagt, das sei nicht nötig, er müsse nur seine bereits formulierte Idee verifizieren, um das Verbrechen aufzuklären.

Wir steuern nun Holmes und lernen über einige Einblendungen die Steuerung. Wir lenken Holmes zur beschädigten Vitrine und untersuchen sie. Es wurde mit einem Diamanten säuberlich ein recht kleines Loch hineingeschnitten und die Scheibe dabei nicht berührt. Nach der Betrachtung wird das blaue Hinweissymbol an der Vitrine grün – so können wir in Zukunft sehen, was wir bereits untersucht haben. Als nächstes sehen wir uns die beiden Hinweise beim linken Fenster an, wobei wir auch lernen, wie wir zwischen Hinweisen hin- und herschalten.

Am Fenster sind ebenfalls Schnittspuren von einem Diamanten – der Dieb wollte offenbar fliehen, doch etwas hat ihn davon abgehalten. Die Fenster wurden nicht gewaltsam geöffnet. Wir gehen zum Kamin und nehmen die Lupe an uns. Immer, wenn wir das Hand-Symbol sehen, können wir den Gegenstand mitnehmen.

Nun wählen wir die Lupe aus und untersuchen die Notenblätter in der Nähe des Flügels. Auf dem rechten Notenblatt untersuchen wir die dunkleren Stellen mit der Lupe. Es sind Rußspuren, genauer: winzig kleine Handabdrücke aus Ruß.

Nun lernen wir, wie wir die Perspektive wechseln, rennen statt gehen und, am wichtigsten, Holmes' sechsten Sinn aktivieren, um mehr Hinweise aufzuspüren – es ist eine Art Hilfesystem, um interaktive Objekte zu finden. Wir sollten es von nun an immer benutzen, wenn wir nicht weiter wissen, um mehr Spuren zu finden.

Uns werden drei neue Objekte offenbart, das Aquarium, die Notizen auf dem Tisch und ein Objekt auf dem Fußboden. Letzteres ist eine Kerze, die wohl vom Kronleuchter gefallen ist. Die Dokumente auf dem Tisch sind eher unwichtig. Im Aquarium schwimmt ein toter Fisch.

Wir aktivieren nochmals Holmes' sechsten Sinn und untersuchen die Tür. Jemand läutete beim Brand nach den Bediensteten, die die Tür dann öffneten, aber den Dieb nicht sahen. Da alle Fenster verschlossen sind und es keinen anderen Ausweg gibt, konnte der Dieb also erst entkommen, als die Bediensteten die Tür öffneten. Vor dem Kamin liegt etwas Ruß, im Kamin selbst ein Schemel, der wohl umgestoßen wurde und den Brand auslöste.

Auf dem Kamin sind einige umgestoßene Statuen. Interessant ist, dass die Bedienstetenklingel direkt beim Kamin ist – entweder, derjenige, der nach den Dienern geklingelt hat, stand im Feuer, oder er hat die Bediensteten gerufen, als es noch gar nicht brannte. Zuletzt öffnen wir noch den kleinen Raumteiler und untersuchen den Boden dahinter – keine Spuren, dennoch ist Holmes sich sicher, dass sich der Dieb zeitweilig hier verstecke.

Inspektor Baynes stößt zu Watson und Holmes und der Meisterdetektiv macht sich an die Arbeit, das Verbrechen aufzuklären: Offenbar sollte ein dressiertes Äffchen die Halskette stehlen, stieß bei seiner Flucht jedoch den Schemel um und löste den Brand aus, was ihn davon abhielt, aus dem Fenster zu fliehen.

Der Affe flüchtete über mehrere Möbel, wobei er die Bedienstenklingel läutete, Rußflecken auf den Notenblättern hinterließ und auch die Kerze aus dem Kronleuchter herunterwarf. Als die Bediensteten kamen, um den Brand zu löschen, floh der Affe. Die Kette hatte er jedoch bei seiner Flucht im Aquarium verloren, wo Holmes sie unversehrt birgt. Watson ist begeistert und auch Baynes gibt zu, dass das gute Arbeit war. Allerdings wird der Inspektor sogleich zu einem Bankraub gerufen und Holmes und Watson beschließen, nach Hause zu gehen.

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