Die Magier-Akademie befindet sich direkt am Marktplatz. Geht einfach am Kräuterstand vorbei und weiter nach rechts. Dort zeigt ihr dem Wächter euren Freibrief und werdet eingelassen. Im Innenhof bemerkt Geron, dass an einem Fenster im ersten Stock noch Licht brennt. Ob sich hier der Feenforscher befindet?

Tatsächlich findet Geron den Feenforscher hinter der rechten Tür im Flur in der Bibliothek. Nach einem mehr oder weniger herzlichen Willkommensgruß beratschlagen sich die beiden: Offenbar nutzt der Seher die Feenharfe, um den Andergastern düstere Träume von der Zukunft zu bringen. Damit hofft er, sein eigenes Schicksal abwenden zu können. Mit seinem Armreif übertrug er offenbar einst auf dem Scheiterhaufen seine Seele auf den Raben. Nun begehrt er den Reif zurück, der sich seitdem im Besitz von Magister Eichwart befindet. Für den Vogelfänger ist klar: Das Artefakt ist der Köder, um dem Raben/Seher die Falle zu stellen.

Geron nimmt noch das Zauberglas und die Weinkaraffe mit und verlässt dann die Bibliothek. Auf dem Rückweg zu seinem Haus macht Geron eine grausame Entdeckung: Olgierd hat seine Drohung wahr gemacht und Selbstmord begangen. Immerhin können wir jetzt seine Mistgabel nehmen – er braucht sie ja nicht mehr.

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In Gwinnlings Zimmer können wir mit der Lupe endlich das winzige Gekritzel auf dem Bild mit der Zauberharfe entziffern: „Rabenspitze“ – was das wohl zu bedeuten hat? Zurück in der Magier-Akademie lauschen wir an der linken Tür. Dahinter ist zwar Gemurmel zu vernehmen, doch keiner öffnet. Also zieht Geron den Wandteppich beiseite und legt einen Durchgang dahinter frei. Dadurch gelangen wir auf das Vordach.

Das Schwarze Auge - Satinavs Ketten - Mit unserer Lösung eben mal die Welt retten

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In der Magier-Akademie hofft Geron, das Artefakt des Sehers zu finden.
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Hier kann Geron mit der Mistgabel das zugenagelte Fenster aufbrechen und so in das Zimmer von Magister Eichwart gelangen. Dieser ist kaum zurechnungsfähig und stammelt immer nur denselben lateinischen Satz. Daher nehmen wir seinen Zauberhut an uns und fragen dann Jacomo nebenan in der Bibliothek nach seiner Bedeutung.

„Eius causa discimus“ bedeutet demnach „Ihretwegen lernen wir“ und bezieht sich auf Hesinde, die Göttin der Weisheit. Außerdem hat er die Idee, hinter dem Wort „Rabenspitze“ von der Zeichnung könnte sich der Name eines Berges verbergen.

Geron beschließt also, sich in den Büchern der Bibliothek darüber schlau zu machen – dazu sind sie schließlich da. Unter Geographica findet er die Wegbeschreibung zur Rabenspitze, wo sich offenbar die Zauberharfe befinden soll.

Im Flur finden wir außerdem eine Tafel mit dem Eius-Spruch. Dahinter muss sich ein Geheimfach befinden, doch leider klemmt die Tafel. Dem lässt sich mit dem Messer abhelfen, und schon wandert ein Schlüssel in Gerons Inventar. Der passt draußen im Hof in den Stein in der Mitte. Jetzt kann Geron die Steinplatten mit Götterbildern darauf im Boden drücken. Doch noch hat er keine Ahnung, welche er davon drücken muss.

Wieder ist der „Eius“-Spruch der Schlüssel dazu. Besieht sich Geron nämlich die Eius-Tafel, so fällt ihm auf, dass das Wort auf den Kopf gedreht Zahlen darstellt: 5, 12, 1, 3. Diese in „Uhrzeiten“ übersetzt, ergibt die Kombination, die er an der Sonnenuhr zu drücken hat. Da Praios der erste der Götter, also 1 Uhr ist, ergibt sich folgende Reihenfolge: Boron, Rahja, Praios, Efferd.

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Es öffnet sich eine Treppe, die Geron in eine Höhle unterhalb der Akademie führt. Hier finden wir das gesuchte magische Artefakt in einem schwebenden magischen Käfig eingeschlossen. Geron zerbricht mit seinem Zauber den Tonkrug im Inventar und legt die Scherben zu dem Artefakt in den Käfig – sie schweben nun genauso darin wie das Artefakt selbst. Anschließend setzt er den Tonkrug mit Nuris Zauber wieder zusammen.

Jetzt widmen wir uns dem Kerzenleuchter. Geron legt den Zauberhut hinein und schneidet ihn mit dem Messer zu einem Trichter zurecht. Nun füllt er den Wein aus der Karaffe hindurch in den Tonkrug darunter, wodurch das Artefakt nach oben schwimmt und aus dem Käfig plumpst.

Geron nimmt es mit und bringt es zu Jacomo. Dieser hat mittlerweile einige Neuigkeiten herausgefunden: Um den Seelenwandel zu vollziehen, muss eine „Ingredienz“ des Zielobjekts das Artefakt berühren – so wie die Rabenfeder in Gerons Traum. Geron hat die Idee, das Zauberwort zu ändern und den reif so für den Seher unbrauchbar zu machen. Er tauscht also das Wort „Corvus“ gegen „Satinav“ aus und macht sich auf den Weg zur Rabenspitze.

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