Ähnlich einem Rollenspiel gewinnt War mit zunehmender Erfahrung immer neue Waffen und Fähigkeiten, so etwa dämonische Schwingen, mit denen er einem gefallenen Engel gleich größere Distanzen schwebend zurücklegen kann. Neben seiner bevorzugten Waffe, dem gigantischen Schwert, erhält er später auch einen tödlichen Wurfstern, demjenigen in Dark Sector nicht unähnlich.
Feuer mit Feuer bekämpfen: Ein apokalyptischer Reiter weiß sich zur Wehr zu setzen.Doch auch passive Fähigkeiten wie effektivere Heilung und vor allem mächtige Zaubersprüche ergießen sich nach und nach in das Charakterblatt: riesige Klingen etwa, die auf Befehl aus dem Boden schießen, oder wirbelnde Kombo-Attacken, bei denen Normalsterbliche nach einmaliger Anwendung der Drehwurm lahm legen würde.
Apropos Normalsterbliche: Da so ein apokalyptischen Reiter für normales Fußvolk weniger als ein müdes Lächeln geschweige denn einen Schwertschwinger übrig hat, lassen sich kleinere Kanonenfuttergegner statt mühevollen Zerschnetzelns auch wahlweise einfach packen und direkt in der Luft zerquetschen – hoffentlich kein Grund für die USK, selbiges auch mit Darksiders zu machen…
Höhenluft schnuppern wir hingegen auch in einer Auflockerungssequenz, in der wir uns den drachenähnlichen Greifen eines himmlischen Gegenspielers „ausborgen“ und damit – ähnlich dem PS3-Flop „Lair“ – auf seinem Rücken durch eine atemberaubende Lavahöhle fliegen und Feuer auf die gefiederten Gegner spucken. Darksiders wird nicht nur groß – sondern auch heiß.
von THQ, Vigil GamesGenre: Action AdventurePS3, XBox 360: 5.1.2010
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