Zurück in Drangleic. Schon wieder. Mit Scholar of the First Sin bringen FromSoftware die finale und bei weitem umfangreichste Version von Dark Souls 2 auf den Markt, die neben dem Hauptspiel auch alle drei 'The Lost Crowns'-DLCs beinhaltet. Grafisch hat sich mit dem Schritt auf die New-Gen-Plattformen einiges getan – zumindest auf PS4, Xbox One und PC – doch das sind bei weitem noch nicht alle Veränderungen, die das Hauptspiel mit dem Release der überarbeiteten Version so erfahren hat.

Diverse Anpassungen und Verbesserungen, im Großen wie im Kleinen, werdet ihr bei einem neuen Anlauf durch Drangleic entdecken können. Hierbei muss man jedoch in zwei Lager unterteilen – die Änderungen, die durch einen kostenlosen Patch bereits auf allen Plattformen verfügbar gemacht wurden, ohne extra den Erwerb von Scholar of the First Sin nötig zu machen und die Änderungen, die Ausschließlich New-Gen-Konsolen und PC vorbehalten sind und nur beim Kauf der Erweiterung Anwendung finden. Auf dieser Seite schlüsseln wir detailliert für euch auf, was es mit den beiden Versionen auf sich hat, damit ihr selbst entscheiden könnt, ob sich ein Neukauf für euch lohnt.

Hinweis: Trotz aller Änderungen bleibt sich das Action-Rollenspiel natürlich weitestgehend treu. Solltet ihr also Hilfe beim Spielen benötigen, hilft euch unsere Dark Souls 2 Scholar of the First Sin Komplettlösung weiter.

Dark Souls 2: Scholar of the First Sin: Änderungen, Neuerungen, Features

Die folgenden Änderungen betreffen alle Dark-Souls-Versionen, die mit dem kostenlosen Update versorgt werden und damit ein Upgrade auf Scholar of the First Sin erhalten.

1. Ein neuer NPC, der namensgebende Scholar of the First Sin, hat mit dem vorbereitenden Update seinen Weg ins Spiel gefunden. Er selbst ist tief in der Lore von Drangleic verwurzelt, soviel sei gesagt und liefert euch viele neue Informationen zur Beschaffenheit der Welt.

Dark Souls 2: Scholar of the First Sin - Was ist neu? Änderungen, Features und Neuerungen auf PS4 & Xbox One

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Ihr könnt ihn an verschiedenen Stationen eurer Reise treffen: Solltet ihr einen gänzlich neuen Anlauf starten, wird euch der Scholar of the First Sin bei dem letzten der vier Ur-Leuchtfeuer, das ihr erreicht, erwarten, wenn nicht, ist er standardmäßig beim Ur-Leuchtfeuer der Schwarzen Schlucht aufzufinden. Habt ihr alle Dialogoptionen mit ihm ausgeschöpft, zieht er weiter zum ersten Leuchtfeuer der Gruft der Untoten und anschließend zum Drachenschrein, ebenfalls im Raum des Leuchtfeuers. Danach verabschiedet er sich von euch. Vorerst.

Packshot zu Dark Souls 2: Scholar of the First SinDark Souls 2: Scholar of the First SinErschienen für PC, PS4 und Xbox One kaufen: Jetzt kaufen:

2. Achtung, Spoiler-Gefahr! Der Scholar of the First Sin bleibt nicht nur neutraler NPC, sondern gibt sich euch nach Besiegen des finalen Bossgegners Nashandra als Aldia, Bruder von König Vendrick, zu erkennen. Somit wird er zum neuen finalen Boss des Spiels. Damit die Geschehnisse auch in solcher Weise ihren Lauf nehmen, ist es allerdings vonnöten, vor dem Ableben Nashandras zuerst König Vendrick in der Gruft der Untoten niederzustrecken, nachträgliches Erschlagen des Königs hilft nicht. Ein Asketenleuchtfeuer vor dem Thron des Verlangens reicht aber aus, um die Ereignisse wieder ins rechte Licht zu rücken.

3. Achtung, Spoiler-Gefahr! Nach dem Bezwingen von Aldia, dem Scholar of the First Sin, erhaltet ihr weder einen wertvollen Drop noch überhaupt neue Seelen. Die magere Ausbeute wird allerdings wettgemacht durch ein neues, alternatives Ende, dass es euch erlaubt, den Thron des Verlangens zu verlassen, anstatt ihn zu besteigen.

4. Die Platzierung des ersten Leuchtfeuers der Gruft der Untoten wurde ebenfalls verändert. Statt etwas versteckt unterhalb des Treppenaufgangs findet ihr es nun prominent direkt vor dem Eingang.

5. Die Beschreibungstexte unzähliger Items und Ausrüstungsgegenstände wurden erweitert, um einen besseren Einblick in die Hintergrundgeschichte von Drangleic zu ermöglichen. Betroffen sind davon beispielsweise die Riesenseele, das Alva-Set und viele weitere Gegenstände.

6. Verschreibt ihr euch dem Eid der Gesellschaft der Vorkämpfer an seinem Altarstein in Majula, hat dies neuerdings den Effekt, dass Gegner auch nach wiederholtem Male neu respawnen und nicht nach zehn bis fünfzehn Anläufen der Welt schließlich fernbleiben. Dafür hat ihre Angriffsstärke als Teil der Gesellschaft der Vorkämpfer auch noch einmal ein Stück angezogen.

7.Bei Straid aus Olaphis lässt sich nun für 5000 Seelen der neue Agape Ring erwerben. Dieser Ring nimmt jegliche erworbene Seelen, egal aus welcher Quelle, in sich auf und verhindert so effektiv, dass ihr weitere Seelen erhalten könnt, solange ihr ihn ausgerüstet habt. Warum man das wollen würde? Auf PvP fixierte Spieler können so besser ihr Seelenlevel steuern, dass ausschlaggebend dafür ist, mit welchen Mitspielern man in einen Kampf geraten kann. Habt ihr ein bestimmtes Seelenlevel erreicht, zieht den Ring auf und ihr werdet nicht mehr weiter hochgestuft.

Dark Souls 2: Scholar of the First Sin - Deutscher Launch Trailer

8. Wollt ihr bei einem Leuchtfeuer den Dienst der Teleportation in Anspruch nehmen, sollte euch jetzt auffallen, dass drei Areale hervorgehoben erscheinen. Damit zeigt euch das Spiel die momentan drei meistbesuchtesten Gebiete an, bei denen es am leichtesten fällt sich mit anderen Spielern zu verbinden oder zu duellieren.

9. Die Stabilität des Matchmakings wurde verbessert, es fällt nun also leichter, andere Spieler zu beschwören oder welche zu invaden. Da man sich nun auch mit Spielern verbinden kann, die sich bereits im New Game + oder sogar höhergelegenen Durchläufen befinden, trifft man außerdem auf eine größere Anzahl an Mitspielern.

10. Neben diesen umfangreicheren Anpassungen wurden auch zahlreiche kleine Verbesserungen im Detail vorgenommen, auf die wir aus Platzgründen nicht noch einmal gesondert eingehen. Dazu fallen beispielsweise angepasste Schadens- und Verteidigungswerte von Ausrüstung, neue Wirkungsdauern von Items, neue Komfortoptionen wie das Überspringen der Endsequenz ab dem zweiten Durchlauf etc.

Dark Souls 2: Scholar of the First Sin: Was ist neu auf PS4 & Xbox One?
1. Wie bereits im Aufmacher erwähnt, sind die grafischen Verbesserungen der überarbeiteten Version von Dark Souls 2 nur den New-Gen-Plattformen vorbehalten, PlayStation 3 und Xbox 360 müssen nach wie vor auf das alte und bekannte Grafikgerüst zurückgreifen. Freuen könnt ihr euch über höher aufgelöste Texturen, ansehnlichere Partikeleffekte und eine deutlich verbesserte Beleuchtung.

2. Das wahrscheinlich stärkste Argument von Scholar of the First Sin ist die komplett angepassten Gegnerpositionierung. Jedes einzelne Areal wurde in dieser Hinsicht komplett überarbeitet, um neue Herausforderungen zu bieten oder dem kontextuellen Hintergrund besser gerecht zu werden. So trefft ihr beispielsweise neuerdings in Heides Flammenturm auf mehrere Heide-Ritter, Lichtsteinbucht Tseldora wird von deutlich mehr Spinnen heimgesucht und ein Zyklop hat es sich direkt zu Beginn des Walds der gefallenen Riesen gemütlich gemacht. Die Liste der Veränderungen ist schier endlos, es liegt also an euch, die neuen Gefahren ausfindig zu machen. Da in Scholar of the First Sin die drei DLCs automatisch beiliegen, trifft man nun übrigens auch an einigen Stellen des Hauptspiels auf Gegner, denen man anfangs nur in den Erweiterungen begegnen konnte.

Dark Souls 2: Scholar of the First Sin - Was ist neu? Änderungen, Features und Neuerungen auf PS4 & Xbox One

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FromSoftware hat sich nicht lumpen lassen und ein großartiges Spiel noch besser gemacht.
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3. Zusammen mit der neuen Positionierung der Feinde hat man sich auch um die KI der Widersacher gekümmert. Gegner verfolgen euch nun deutlich länger und machen es euch nicht mehr so einfach, ungehindert an ihnen vorbeisprinten zu können. Ebenfalls verhalten sich Mobs etwas klüger und gehen eher im Team vor, als einzeln zuzuschlagen.

4. Ausgewählte Stellen in der Spielwelt haben eine leichte Veränderung in ihrem Design erfahren. So blockiert im Tutorial-Bereich Dazwischen nun zum Beispiel eine Steinstatue den letzten Durchgang und gibt erst später den Weg zum geschlechtsverändernden Sarkophag frei. Ebenso wurden diverse Itemfundorte angepasst und ihr findet nun an ganz neuen Stellen altbekannte Gegenstände genauso wie ihr an bekannten Orten auf ungewohnte Objekte stoßt.

5. Um euch die ohnehin schon erschwerte Reise noch eine Spur nervenaufreibender zu gestalten hat ein neuer Invasoren-NPC namens Forlorn seinen Weg ins Spiel gefunden. Anstatt euch nur ein- oder zweimal auf euer Reise zu streifen, werdet ihr von ihm an diversen Orten heimgesucht, in denen ihr in der Regel sowieso schon mit den hiesigen Gegner alle Hände voll zu tun habt. Dafür wartet bei jedem Sieg euch eine neue Belohnung auf euch, der neue Weggefährte lohnt sich also auch wieder auf die ein oder andere Weise.

6. Einzig der besseren Rechenkraft der neuen Konsolen und dem PC vorbehalten ist außerdem eine vergrößerte Spielerzahl im Online-Spiel. Bis zu sechs Recken können sich nun in der gleichen Welt duellieren, zuvor waren nur vier zur gleichen Zeit möglich.