Dark Souls wäre nicht Dark Souls, würdet ihr euch nicht auch diesem Monstrum stellen können. Dabei ist die Schlacht lediglich optional und neben einem ganzen Haufen Seelen macht euch die Riesenseele des Drachen den Kampf gegen König Vendrick leichter, solltet ihr euch ihm stellen wollen. Fühlt ihr euch der härtesten Prüfung eurer Fähigkeiten bis hierhin nicht gewachsen, dann lasst von dem Drachen ab, mit ihm ist nämlich nicht leicht Kirschen essen.

Die Schlacht gegen den Uralten Drachen ist ein epischer Kampf der Superlative. Vom Bewegungsrepertoire her lässt er sich mit dem Wächterdrachen vergleichen, nur dass seine Attacken dermaßen machtvoll und seine Statur dermaßen gigantisch ist, dass er bei unserem Spieldurchlauf sogar die Hintergrundmusik zum Zerbersten gebracht hat.

Dark Souls 2 - Komplett gelöst: Hauptquest-Walkthrough, alle Bosskämpfe, FAQs, Fundorte, NPCs, Tipps, Tricks und weitere Hilfestellungen

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Keiner zwingt euch, das erhabene Wesen anzugreifen. Überlegt euch einen Angriff deshalb sehr gut.
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Gegen die Angriffe des unvorstellbar alten Wesens gibt absolut kein Gegenmittel – jeder einzelne Angriff besitzt genug Kraft, um euren Charakter trotz bester Ausrüstung ins Nirvana zu schicken. Werft euch vor dem Kampf also in Schale und tretet in eurem liebsten Drachentöteroutfit gegen die Bestie an – es ist sowieso egal was ihr anhabt. Wieso nicht einfach komplett unbekleidet in den Kampf ziehen? Macht was ihr möchtet.

Lediglich die Ringe sollten klug gewählt sein. Ein Flammenquarzring bringt euch hier absolut gar nichts, stattdessen ist es von größter Wichtigkeit, sich die Kraft der Chloranthie-Ringe zu Eigen zu machen, da ihr fast die gesamte Zeit nur mit Rennen beschäftigt sein werdet. Legt am besten noch den Ring der Klingen an, ihr könnt jeden Schadensboni gebrauchen, den ihr kriegen könnt.

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Phantom beschwören: Vengarls Kopf, Schlachterin Melinda

Nachdem ihr den ersten Versuch versemmelt habt (was quasi unausweichlich geschehen wird) und sich das Nebeltor vor der riesigen Plattform gebildet hat, werdet ihr in menschlicher Form das Rufsymbol des Kriegers Vengarl am Ende der Treppenstufen entdecken. Des Weiteren lässt sich Melinda am Fuße der Treppe herbeirufen, solltet ihr das Aufeinandertreffen mit ihrem Finstergeist im Loch lebend überstanden haben.

Obgleich legendäre Krieger, reicht selbst ihre kombinierte Kraft nicht aus, um dem Drachen mehr als Kratzer hinzuzufügen und verleitet ihn eher noch zu unberechenbaren Flammenattacken. Hier ist deshalb einer der seltenen Fälle, wo ihr auf die Hilfe eines Phantoms verzichten solltet.

Der Kampf gegen den Uralten Drachen

Seid ihr wirklich mutig (oder dumm!) genug, um den Versuch zu wagen, das Lebenslicht der Kreatur auszublasen, müsst ihr einfach nur ein paar Schläge auf das gemütlich herumliegende Geschöpf abgeben, dass sich alsbald wutentbrannt erheben wird, um euch kleine Zecke zu zerquetschen. Auf den ersten Blick erscheint der Drache schwerfällig und wenig gefährlich, doch Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall. Da euch ausnahmslos jeder Angriff sofort ins Reich des Vergessens schickt, ist Vorsicht das höchste Gut, was es während dieses Kampfes zu wahren gilt.

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Der markerschütternde Schrei zeriss in unserer Version sogar den Soundtrack.
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Wenn ihr gegen den Drachen bestehen wollt, müsst ihr einer Taktik folgen, bei der ihr es (im Optimalfall) mit nur zwei unterschiedlichen Attacken zu tun bekommt. Eine davon unfassbar gefährlich, die andere perfekt zum Gegenangriff geeignet. Dazu aber gleich mehr, der Vollständigkeit halber wird nun erst einmal das restliche Bewegungsrepertoire aufgeführt, dass ihr wahrscheinlich gar nicht zu Gesicht bekommen werdet.

Allgemein erinnern alle Manöver des Uralten Drachens an die seines kleineren Familienmitglieds. Schlagt ihr lange genug auf eines der beiden Hinterbeine ein, wird auch er zu einem kraftvollen Stampfer ausholen, mit dem er versucht euch zu zerquetschen. Wie bereits erwähnt schaltet euch ein einziger Treffer sofort aus, macht euch also keine Mühe euer Schild zu verwenden. Auch die Masse der Kreatur bildet eine Waffe für sich, solltet ihr euch unglücklicherweise unter ihr befinden, wenn sie nach einem Höhenflug herabdonnert, könnt ihr danach kleine Schäfchen zählen. Neben einem relativ ungefährlichen Biss seien als letztes noch die Schweifschläge zu erwähnen, die ebenfalls Insta-Death bedeuten, auch aufgrund ihrer schiefen Laufbahn aber recht einfach ausweichen lassen.

Soviel also zu den Standardangriffen der Echse, doch natürlich bildet die größte Gefahr wieder das flammende Innere des Monstrums. Dabei werdet ihr vor allem diesen einen Angriff zu fürchten lernen – langsam und beständig schwingt sich der Drache in die Höhe und lässt ein höllisches Inferno aus züngelnden Flammen auf den Platz vor sich niedergehen. Das Schlimme daran – mit dem Angriff versenkt er gut und gerne den Grund der halben Plattform (und die ist schon verdammt groß!), ihr habt also nicht den Hauch einer Chance der Attacke zu entkommen, solltet ihr euch zu Beginn des Angriffs in unmittelbarer Nähe zu der geschuppten Echse aufgehalten haben, da könnt ihr noch so schnell rennen.

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Diesem Inferno ist praktisch nicht zu entkommen. Ihr werdet dutzende Male im Fegefeuer vergehen.
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Genau aufgrund dieser Attacke also die anfängliche Schwerpunktlegung auf Vorsicht, auf Prävention, ihr müsst jeder Zeit genügend Abstand zwischen euch und der Kreatur wahren, dass ihr euch nach einem Sprint eine halbe Plattformlänge entfernen könnt. Seid ihr auch nur eine Sekunde zu langsam oder einen Moment zu gierig, erreicht euch die wogende Feuersbrunst noch und verzehrt eure schmächtigen Körper – da die Bewegung unter den Drachenkörper euch nicht vor dem Inferno schützt, so wie es noch bei dem Wächterdrachen der Fall war, ist immer ein gewisser Sicherheitsabstand geboten.

Wie also angreifen? Zum Glück gibt es da ja noch die zweite Attacke des Uralten Drachens, mit der er euch begegnen wird. Sofern ihr euch in Augenkontakt, also vor dem breiten Kopf des Drachen bewegt und dabei einen gewissen Sicherheitsabstand einhaltet, wird er statt eines Flugangriffs zu einem Feuerstoß auf dem Boden ansetzen – der perfekte Moment zuzuschlagen. Sobald die Echse tief Luft holt, prescht ihr rechts der Fratze voran und zu dem nahen Vorderbein (nicht auf den Kopf, weil der zu schwer zu erreichen ist und sich leicht bewegt). Dort sind euch zwei oder drei saftige Schläge auf das verwundbare Fleisch erlaubt – trefft nicht die Krallen, weil ihr dann weniger Schaden verursacht – bevor ihr wieder etwas Ausdauer sammelt und schnell wieder vor den Drachenkopf huscht.

Gelingt es euch schnell genug, in das Blickfeld des Drachen zurückzukehren, holt er nun direkt erneut zum nächsten Feueratem aus und ihr versucht wieder schnell an seine vorderen Gliedmaßen zu gelangen – ihr merkt schon, ihr werdet eure Puste brauchen. In aller Regel wird der Uralte Drache aber eher nun zum Höhenflug ansetzen, entfernt euch also einfach schnell weiter von der Kreatur, anstatt umzudrehen.

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Das ist sie: Eure Chance zum Gegenschlag.
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Das war eigentlich der ganze Kampf. Ihr braucht nur eine ungemeine Geduld um das Lebenslicht des Monsters auszublasen. Da der Uralte Drache eine unerreichte Anzahl an Lebenspunkten aufweist, werdet ihr hier je nach Waffe mindestens zehn Minuten, eher doppelt so lange, beschäftigt sein. Letztlich seid ihr auf den Segen von Fortuna persönlich angewiesen, um auch wirklich bestehen zu können – habt ihr das Pech und der Drache setzt zweimal hintereinander zum Abheben an, reicht selbst die Größe der Plattform nicht mehr aus, um sich weit genug zu entfernen und ihr verendet kläglich. Mehr als eben diese ausschlaggebende Portion Glück können wir euch also nicht mehr mit auf den Weg geben.

Belohnung

Kann das wirklich sein? Solltet ihr entgegen aller Wahrscheinlichkeit gegen den Uralten Drachen bestanden haben, könnt ihr euch wahrlich als Meister eures Faches rühmen. Für eure Heldentat werdet ihr euch fürstlich entlohnt – sagenhafte 120.000 Seelen gehen in euren Besitz über, die wichtige Riesenseele, sowie ein Verstein. Drachenknochen kommen als Prämie oben drauf. Ihr habt den Drachenschrein vollständig gemeistert, nun können wir unsere eigentlich Queste fortsetzen.

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