Wie auf einer unruhigen und stürmischen See lasst ihr euch auf eurem Weg durch Drangleic von den Leuchttürmen in der Dunkelheit leiten, steuert durch kalte Windböen und nassen Schlick beiderseits die Häfen der Sicherheit an. Was hier so bedeutungsschwanger beschworen wird, sind die ikonischen Leuchtfeuer, die gewissermaßen Dark Souls Pendant zu herkömmlichen Checkpoints und Speicherpunkten darstellen. Im Folgenden erhaltet ihr einen Abriss über die hilfreichen Optionen, die euch die züngelnden Flammen gewähren.

Dark Souls 2 - Komplett gelöst: Hauptquest-Walkthrough, alle Bosskämpfe, FAQs, Fundorte, NPCs, Tipps, Tricks und weitere Hilfestellungen

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/350Bild 251/6001/600
Euer Freund und Helfer - die Leuchtfeuer.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Heilung

Das Wichtigste zuerst – die Rast am Feuer heilt euren Charakter vollständig! Anders wäre es auch kaum vorstellbar das Spiel zu bestreiten, da ihr euch einem ständigen Mangel an Heilgegenständen, namentlich Estus-Flakons und Lebenssteinen, ausgesetzt seht. Glücklicherweise lässt der wärmende Dienst ganz umsonst und so oft ihr möchtet in Anspruch nehmen, seid also nicht knauserig und besucht lieber einmal zu oft das nahe Leuchtfeuer.

Wichtig zu erwähnen ist außerdem, dass die Estus-Flakons, die als rollenspieltypische Heiltränke fungieren, bei einer Rast am Feuer wieder aufgefüllt werden! Ihr habt also quasi einen unbegrenzten Pool an tragbarer Heilung zur Verfügung. Klar, dass das auch einen Haken haben muss...

Dark Souls 2 - Lost Crowns - DLC-Trailer12 weitere Videos

Gegner respawnen

...und der liegt im Spawnverhalten der Gegner. Sobald ihr euch an der Glut niedergelassen habt, lichtet sich ein unsichtbarer Nebel und setzt die Welt in ihre Ausgangsposition zurück – und damit alle bis dato erschlagenen Gegner. Zumindest fast, Bossmonster und besonders harte Individuen bleiben nach ihrem Ableben dem Schlachtfeld fern. Diese ikonische Charakteristik der Rastplätze bringt eine spannende Dynamik ins Spiel – ihr könnt euch nach einer knackigen Passage nicht mehr aus reiner Vorsicht heilen gehen, da euch danach erneut dieselbe Prüfung erwartet.

Eine entscheidende Neuerung bringt DS2 hier jedoch mit sich – abhängig vom Gegnertyp braucht es zehn bis fünfzehn Tode, die ein Feind verkraften kann, bis er entgültig vom Antlitz der Spielwelt getilgt ist – dann erscheint er auch nach einer Verschnaufpause nicht mehr. So ist es euch möglich, sich quasi durch besonders heftige Passagen „durchzusterben“.

Serienveteranen sollten sich übrigens nicht zu leidenschaftlich in die Welt vorwagen – war es im Vorgänger noch möglich, eine Horde Verfolger durch eine kurze Rast abzuschütteln, müsst ihr nun eure Pflicht als ungestümer Held wahrnehmen. Oder sehr weit rennen können.

Reisen

Die vielleicht markanteste Neuerung in DS 2 ist die Fähigkeit, sich zwischen bereits entzündeten Leuchtfeuern hin und her zu morphen – von Beginn an. Im Vorgänger musstet ihr hierfür erst einmal das Herrschergefäß („Lord Vessel“) in Besitz bringen, was euch erst nach ungefähr der Hälfte der Spielzeit möglich war. Obgleich zu Beginn skeptisch beäugt ist das Feature in Drangleic doch enorm hilfreich, da ihr mit Majula einen Ort habt, zu dem ihr immer wieder zurückkehren müsst – ganz in Anlehnung an den Nexus aus Demon's Souls.

Nach der Audienz mit Nashandra, der Königin des Landes, auf die ihr kurz vor dem Kampf gegen die beiden Drachenreiter im Schloss von Drangleic trefft, erhaltet ihr übrigens die Fähigkeit, alle entdeckbaren Leuchtfeuer einzusehen. Die Namen und Positionen sind zwar nicht einsehbar und durch einen dichten Nebel verhüllt, aber so erhaltet ihr einen ungefähren Eindruck davon, was euch noch erwartet.

Packshot zu Dark Souls 2Dark Souls 2Erschienen für PS3, Xbox 360 und PC kaufen: Jetzt kaufen:

Zaubereinstimmungen

Dieser Menüpunkt ist allein für magisch Begabte Recken interessant – anders als in herkömmlichen Rollenspielen reicht es nicht aus, einen Zauber zu erlernen, um ihn wirken zu können, ihr müsst ihn erst einmal an euch „binden“. Abhängig von eurem Zaubereiwert stehen eurer Spielfigur ein oder mehrere Zaubereislots zur Verfügung, in denen ihr den gewünschten Spruch „ablegen“ könnt, das lässt sich einzig am Leuchtfeuer tun. Mit der Heilung eurer Lebenskräfte am Feuer geht übrigens auch die Aufladung eurer Zaubereiaufladungen einher.

Verbrennen

Erstmals könnt ihr einige wenige Gegenstände in die lodernden Flammen werfen und verbrennen, damit sie ungewöhnliche Effekte freisetzen.

Edler Knochenstaub: Habt ihr das FAQ: Estus-Flakons aufwerten – Estus-Flakon-Scherben, Edler Knochenstaub bereits gelesen, solltet ihr mit dem Umstand vertraut sein, das ihr die Stärke eurer Flakons durch Verbrennung von Knochenstaub im fernen Feuer von Majula erhöhen könnt.

Menschenbild: Lasst ihr eines der wertvollen Menschenbilder von den Flammen verzehren, senkt das die Chance von anderen Mitspielern überfallen zu werden. In der Regel wiegt das den Wert des kostbaren Guts nicht auf, zumindest jedoch vor Besuch eines PvP-Bereiches - wie den Glockentürmen - lohnt es sich über den Verbrauch nachzudenken.

Asketenleuchtfeuer: Obacht vor einer vorschnellen Verbrennung von Asketenleuchtfeuern! Die teuflischen Lichter verstärken alle Gegner im Areal des Leuchtfeuers und lassen sogar Gebietsbosse wieder erscheinen! Nach der Verbrennung wird eure Leuchtfeuerintensität um einen Zähler erhöht – das Zeichen, das ihr jetzt auf dem Schwierigkeitsgrad des New Game + antretet. Aus einer bockschweren Stelle wird damit die Hölle selbst, wer eine wirkliche Herausforderung sucht oder sich effektive Farmmöglichkeiten eröffnen will, ist allerdings auf die Lichter angewiesen.

Gegenstandskiste

Die Gegenstandskiste tut genau das, was man mit ihrem Namen assoziiert – hier lassen sich gefundene Gegenstände verstauen. Da ihr in Dark Souls 2 keine Auslastungsgrenze für Items besitzt seid ihr nicht auf das Lager angewiesen, wer etwas Ordnung in sein Inventar bringen möchte, kann jedoch hier einen hilfreichen Dienst in Anspruch nehmen.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis: