In dem hölzernen Turm hält ein rotgeschuppter Feuer-Wyvern sein Mittagsschläfchen. Sobald ihr eintretet, wird sich das majestätische Wesen erheben und seine volle Größe zur Schau stellen. Macht euch bereit gegen den flammenden Zorn der Echse zu bestehen.

Drachen – das bedeutet in aller Regel Feuer. Bevor ihr in die Schlacht schreitet solltet ihr euch auf jeden Fall den Flammenquarzring anstecken, den ihr euch von dem Kampf gegen den Alten Eisenkönig bei Pyromantin Rosabeth aus Melfia gekauft hattet. Prüft ob eure Rüstung halbwegs gegen Feuer gefeit ist und verdrückt vor dem Kampf am besten noch eine Kleine orangene Blüte.

Außerdem solltet ihr mit einer ordentlichen Portion Estus-Flakons in den Kampf starten. Habt ihr eure Reserven bereits gegen die hässlichen, aber sehr starken Zyklopen bereits aufgebraucht, empfiehlt sich der Rückzug zum Leuchtfeuer, von dem aus ihr erneut startet.

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Der Kampf gegen den Wächterdrachen

Ihr werdet im folgenden Kampf vor allem eines tun müssen – rennen, rennen, rennen. Der Drache wird euch ohne Pause mit Feuerwogen begegnen, die sich in aller Regel nicht blocken lassen und einen viel zu großen Raum abdecken, als das ihr ihnen ausweichen könntet. Freya hats bereits vorgemacht.

Nachdem ihr durch das Nebeltor geschritten seid, macht ihr euch darüber noch keine Gedanken. Der Drache braucht ein wenig Zeit um euch zu bemerken und sich aufzurappeln, nutzt also direkt die Chance, rennt zu ihm und verpasst ihm eine ganze Folge an Hieben, um sich einen guten Start in das Gefecht zu verschaffen.

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Immer schön in Bewegung bleiben. Erwischen euch die Flammen einmal, entkommt ihr nur schwer aus dem gewaltigen Radius.
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Meist geht es recht harmlos los. Wie um sich zu vergewissern, ob ihr auch die Mühe wert seid, schnappt der Wyvern ein, zwei Mal nach euch, was sich ohne größere Probleme blocken lässt. Habt ihr direkt versucht etwas gerissener zu starten und euch dem Drachen von hinten angenähert, werdet ihr euch wahrscheinlich mit einem Wisch seines Schweifes konfrontiert sehen. Nicht so fein, da sich diesem schwer ausweichen lässt und auch das Blocken etwas schwerer fällt. Zieht direkt daraus eine Lehre und seht davon ab, euch dem Tier weiter von hinten zu nähern.

Sobald sich der Drache etwas aufgewärmt hat, fängt die Hölle an. Die Echse nutzt ihre Lufthoheit aus und wird sich die meiste Zeit des Kampfes in luftigen Höhen bewegen. Auch wenn es verlockend für Fernkämpfer sein könnte, es in dieser Paarung mit dem Biest aufzunehmen, solltet ihr tunlichst warten, bis das Biest gezeigt hat, was es auf dem Kasten hat.

Der Wächterdrache holt Luft und schickt euch die flammende Brunst seines Inneren entgegen. Die Flammenwoge mag direkt zu Beginn ihrer Ausführung noch recht klein wirken, zeigt aber ihren enormen Flächenschaden, sobald sie auf dem Boden auftrifft. Am besten schon während der Drache zum Angriff ansetzt solltet ihr eure Beine in die Hand nehmen und so schnell wir irgend möglich zum Levelrand sprinten, um der Feuersbrunst zu entgehen. Anders könnt ihr nicht entkommen. Keine Rolle geht weit genug, um euch im letzten Moment aus der Gefahrenzone zu katapultieren, kein Block kann einen effektiven Hitzeschild erzeugen (naja, der Gyrm-Großschild ist schon ganz hilfreich). Seid ihr nah genug an dem fliegenden Monster dran, könnt ihr euch gleich unter dessen Körper abtauchen, wo euch gewiss nichts passieren wird – achtet nur darauf, nicht direkt unter dem Boss zu stehen, sollte er wieder hinabdonnern.

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Ihr macht nur einmal den Fehler, diesen Angriff zu unterschätzen.
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Ein zweites Manöver, das die Echse gerne in der Luft ausführt, ist euch einen komprimierten Ball siedenden Todes entgegenzuschicken. Die Kugel sieht vielleicht recht ungefährlich aus und wäre es wahrscheinlich auch, würde sie nicht kurze Zeit später in einer knisternden Explosion vergehen. Ihr macht einmal den Fehler die Reichweite der Attacke zu unterschätzen, dann wisst ihr, das ihr vor dem Angriff genauso flüchten müsst, wie vor der normalen Flammenwoge. Beendet eure Parcour-Einlage im Zweifel mit einem Hechtsprung, um euch auch wirklich in Sicherheit zu wissen.

Ihr habt schon richtig gelesen, wenn bis hierhin von keiner Chance zum Gegenschlag gesprochen wurde. Es nimmt schon genug Aufmerksamkeit und Ausdauer in Anspruch den aufgeführten Angriffen überhaupt zu entgehen. Aber keine Sorge – ihr bekommt eure Chance.

Hin und wieder durchquert der Wyvern im Sturzflug die Arena und krallt sich in den Seitenstreben fest. Von hier aus nimmt er euch wieder unter Feuer (haha, im wahrsten Sinne des Wortes) und wie eh und je solltet ihr die einschlagenden Flammen weiträumig umlaufen. Nachdem er den Angriff aber ausgeführt hat, stößt er sich von der Wand ab und wedelt ein wenig mit den Flügeln, was euch die Chance gibt, ihm sich seitlich zu nähern. Während er sich auf den Boden hinablässt, spreißt er seine Flügel weit zu beiden Seiten aus, was euch die ideale Angriffsfläche für gute zwei Schläge bietet.

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Besser gehts nicht: Der gespreizte Flügel bietet eine perfekte Angriffsfläche.
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Und dann speit der Gute euch ja auch hin und wieder auf dem Boden heißen Tod entgegen. Das kündigt sich relativ durchschaubar an, wodurch ihr euch sogleich dem Drachen von der Seite nähert. Während er seine Attacke ausführt, löst ihr die Kamerazentrierung und habt die Möglichkeit, locker vier Mal auf den Kopf und Hals des Drachen einzuhauen. Auf den Kopf konzentriert sich euer Angriff deshalb, weil Drache ähnlich wie der Rattenprüfer nach euch stampft, wenn ihr auf seine Beine zielen solltet. Dem lässt sich zwar leicht ausweichen, so habt ihr aber auch kostbare Zeit zum Gegenschlag verloren.

Bleibt geduldig, greift nur dann an, wenn es wirklich sicher ist und rennt um euer Leben. So lässt sich die Schlacht ganz treffend zusammenfassen.

Belohnung

Habt ihr den Wächterdrachen zurückgeschlagen, rieseln beruhigende 37.000 Zähler auf euer Konto. Außerdem geht die Drachenwächter-Seele der Echse in euren Besitz über und der weitere Weg ist frei. Überseht bloß nicht die seltene Drachenschuppe hinter dem Areal, lasst euch von der gigantischen Aussicht einlullen und steigt dann in den Käfigaufzug ein, der euch in noch luftigere Höhen bringt.

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