Das wird wirklich fies. Ernsthaft. Mytha entpuppt sich als schreckliche Medusa, die die Saga rund um Perseus nicht ganz so genau nimmt und ihren Kopf anstatt auf ihren Schultern lieber in ihrer Hand spazieren führt.

Das Problem ist dabei weniger der Kampf an sich, sondern die absonderliche Umgebung, in der ihr den Kampf führen müsst – der Saal, den ihr betretet, ist hüfthoch mit giftigem Schlick gefüllt. Und das ist genauso gemein, wie es klingt. Es gibt keinen Ausweg, keine sichere Insel, auf die ihr euch zum regenerieren retten könnt. Ihr müsst den ganzen Kampf mit einer ständig leckenden Lebensleiste auskommen, während die Schläge der Schlangenfrau auf euch niederprasseln.

Dark Souls 2 - Komplett gelöst: Hauptquest-Walkthrough, alle Bosskämpfe, FAQs, Fundorte, NPCs, Tipps, Tricks und weitere Hilfestellungen

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Diesen Schriftzug werdet ihr oft lesen. Sehr oft.
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Damit ihr überhaupt ein bisschen Land sehen könnt, seid ihr auf einen prallen Rucksack angewiesen: Ein Haufen Lebenssteine wird die größten Auswirkungen des Giftes lindern, ein ordentlicher Vorrat an Estus-Flakons die schwersten Wunden heilen. Göttliche Segen sind hier ein wahrer Lebensretter, da sie den Gifteffekt negieren, während sie euch gleichzeitig regenerieren, allerdings seid ihr nur auf eine handvoll während eurer Reise gestoßen und müsst sehr sorgsam mit ihnen umgehen. Lasst von dem Gedanken ab, Giftiges Moos mit in den Kampf zu nehmen, da ihr Sekundenbruchteile später erneut mit dem Gifteffekt zu kämpfen haben werdet. Das Stichwort heißt Prävention – vertilgt eine Alltägliche Frucht und streift euch den Giftbissring über, um nach abgeklungenem Gift ein paar Sekunden mehr Regenerationszeit für euch herauszuholen.

Der Kampf gegen Mytha, die Unheilskönigin

Als wärt ihr nicht schon genug damit beschäftigt, euch gegen die toxische Umgebung zu verteidigen, seid ihr gleichzeitig noch dazu gezwungen, euch der Attacken der Medusa zu erwehren. Dabei ist wichtig, folgenden Umstand im Kopf zu behalten – je länger der Kampf andauert, desto mehr eurer wertvollen Gegenstände werdet ihr aufbrauchen müssen. Da Dark Souls 2 euch mit ständiger Ressourcenknappheit konfrontiert, seid ihr gezwungen, den Kampf so schnell wie möglich hinter euch zu bringen. Ansonsten seht ihr nach zu vielen Fehlversuchen kein Land mehr.

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Glücklicherweise bietet euch die Unheilskönigin zwischen ihren Bewegunspatterns relativ viel Raum zum Gegenschlag, lieber solltet ihr den ein oder anderen leichten Treffer von eurer Gegnerin einstecken, wenn ihr dafür ein, zwei ordentliche Schläge mehr herausholen könnt. Wie gesagt – Schnelligkeit ist in diesem Kampf alles, geduldiges Abwarten und Zuschlagen, wie es noch im Kampf gegen die Verlorene Sünderin gefordert war, ist in dieser Situation der absolute Kapitalfehler.

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Immer schön Flakons trinken.
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Macht die ersten fünf, zehn Male, die ihr euch in den Kampf werft, nur Gebrauch von Estus-Flakons, um nicht grundlos wichtige Gegenstände zu verpulvern. Ihr müsst erst einmal ein Gefühl dafür bekommen, wie sehr ihr unter dem Gift und den parallelen Hieben zu leiden habt. Nach ein paar Anläufen habt ihr verstanden, in welchen Momenten ihr präventiv einen Flakon einwerft, obwohl ihr noch nicht viel Leben verloren habt, genau dies ist nämlich eine lebensrettende Reaktion. Habt ihr ein gutes Gefühl, dann geht um Himmels Willen nicht geizig mit euren Heilitems um und schmeißt lieber einen Heilstein mehr ein als vielleicht nötig ist, aber versucht gleichzeitig das richtige Mittelmaß zu weniger erfolgreichen Versuchen zu finden.

Sobald ihr das Ressourcenmanagement verstanden habt, ist der eigentliche Kampf die geringste Hürde. Mytha wird die meiste Zeit versuchen, euch mit ihrem Speer zu erwischen. Den könnt ihr halbwegs effektiv blocken, im Ernstfall empfiehlt sich aber eher die rettende Rolle nach hinten. Nach einer Dreierkombo oder ihrem Hechtangriff bietet sie euch eine wunderbare Lücke, um zuzuschlagen, wägt aber immer penibel ab, ob sich ein Flakon oder ein neuer Lebensstein nicht eher in Anbetracht eurer Trefferpunkte lohnt.

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Die eigentlichen Bewegungen von Mytha lassen sich recht einfach durchschauen.
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Nach einer erfolgreichen Hiebfolge müsst ihr schnell wieder das Weite suchen – nicht zuletzt um euch zu heilen, sondern auch weil Mytha zu kühne Recken in den Schwitzkasten nimmt und euch wie eine Zitrone auspresst, wenn ihr nicht aufpasst. Bleibt ihr auf Abstand, wirft das Scheusal ab und zu ihren Kopf nach euch, der kurze Zeit später in einer ordentlichen Explosion vergeht. Auch hier empfiehlt sich wieder die Pause in ihren Bewegungen systematisch auszunutzen.

Anmerkung: Man traut Dark Souls ja wirklich viel zu. Sogar, dass dieser ungeheim fiese Bosskampf genauso gewollt ist. Aber natürlich gibt es eben doch eine Möglichkeit, dass Becken der Medusa von dem gröbsten Schlick zu leeren - nur dass man da natürlich ohne wirklich viel Glück und Sachverstand schwerlich drauf kommen kann. Zum Glück habt ihr unsere Lösung zur Hand.

Um den Morast abzulassen, ist es vonnöten, die ganze Maschinerie des Turms außer Kraft zu setzen. Entzündet hierfür eine Fackel am Feuer der Mittleren Irdenspitze und betretet den angrenzenden Gang. Hier könnt ihr euch ganz nah an die drehende Windmühle heran bewegen und so die Flügel des Konstrukts einäschern. Das Grollen verstimmt, die Zahnräder frieren ein und das Becken ist geleert. Geht doch.

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Dieses Mühlenrad müsst ihr in Brand setzen.
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Belohnung

Für euer Leiden erhaltet ihr eine erstaunlich geringe Abfindung - „nur“ 20.000 Seelen und die Unheilsköniginnen-Seele gehen in euren Besitz über, aber zumindest habt ihr die Welt ein kleines bisschen schöner gemacht. Setzt den vergitterten Aufzug hinter dem tödlichen Areal in Bewegung und erstaunt ob des gigantischen Ausblicks, der sich vor euch auftut – ihr betretet eine steinerne Brücke, umrahmt von einem See aus glühend heißem Magma. Säubert euch am Leuchtfeuer zu eurer Linken von dem Schmutz und Dreck der vorangegangenen Eskapaden und macht euch bereit, eine Burg zu erobern.

Inhaltsverzeichnis:

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