Hinter dem Nebeltor erwartet euch eine Hölle aus Knochen und Dunkelheit, die von den brennenden Überresten glückloser Vorgänger erhellt wird. Hier warten drei schreckliche Fürsten des Untodes und ihre Diener darauf, euch entzweizureißen, zu zermalmen und zu pulverisieren.

So düster der Kampf anmutet, sonderlich fordernd gestaltet sich die Schlacht in der finsteren Grabkammer nicht. Wenn euch der Kampf gegen den Magus in der Lichtsteinbucht nicht viel abverlangen konnte, solltet ihr auch hier keine großen Schwierigkeiten bekommen.

Kampf gegen die Gerippefürsten

Dark Souls 2 - Lost Crowns - DLC-Trailer12 weitere Videos

Grundsätzlich lässt sich der Kampf in drei unterschiedliche Phasen einteilen, die von euch eine hohe Flexibilität in eurem Kampfstil fordern.

Empfangen werdet ihr von den namensgebenden Gerippefürsten, drei an der Zahl. Die knöchernen Gesellen werden sich langsam aus dem Boden erheben und bieten euch dabei schon viel Zeit um drei, vier Schläge auf den zentralen Magier zu entfesseln. Glücklicherweise spielen die Fürsten ihre zahlenmäßige Überlegenheit kaum aus – während euch ein Nekromant mit seiner Sense beziehungsweise seinem Stab im Nahkampf attackiert, halten sich die anderen im Hintergrund und feuern langsame, bewegliche Feuerbälle auf euch ab, denen ihr aber ohne weiteres entgehen könnt. Auch die Hiebe im Nahkampf lassen sich mit Leichtigkeit abwehren, insofern solltet ihr das Trio schnell um einen Zähler reduziert haben.

Dark Souls 2 - Komplett gelöst: Hauptquest-Walkthrough, alle Bosskämpfe, FAQs, Fundorte, NPCs, Tipps, Tricks und weitere Hilfestellungen

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/350Bild 251/6001/600
Die pompöse Kulisse täuscht: So schwer ist der Kampf gar nicht.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Geht anschließend flott den nächsten Fürsten an, haut jedoch nach Möglichkeit nicht den Anführer (mit dem pompösen Stab) aus den Latschen, weil ihr euch sonst direkt mit der vollen Artenvielfalt der nachfolgenden zweiten Welle konfrontiert seht.

Stattdessen werden so nur einfache Skelettkrieger verschiedenen Stils aus dem Boden kriechen und langsam auf euch zu schlurfen. Macht von der Größe des Raumes und eurer überlegenen Kondition Gebrauch und lockt die Krieger wie am Perlenschnürchen hintereinander weg in eure Klinge. Der überlebende Gerippefürst wird sich weiterhin bedeckt halten und euch ab und zu einen Ball aus wogenden Flammen hinterherschicken – sein Fehler, denn sobald ihr euch der neuen Verfolger entledigt habt, geht es nun auch ihm an den Kragen.

Sobald der Knochenhaufen in sich zusammengefallen ist, bricht die letzte Welle an Gegnern aus dem Boden hervor – Todesräder, eine Mischung aus Rad und Skelett, die Fans des Vorgängers bereits kennen gelernt haben. Nutzt die Architektur (wenn man das so nennen will) aus und lasst den tödlichen Ansturm an den Knochentürmen abprallen, um eurerseits zurückzuschlagen. Generell sind die Skeletträder aber nicht mehr ganz so gemein wie noch im Vorgänger, ihr könnt ihre Angriffe auch ohne größere Probleme parieren.

Dark Souls 2 - Komplett gelöst: Hauptquest-Walkthrough, alle Bosskämpfe, FAQs, Fundorte, NPCs, Tipps, Tricks und weitere Hilfestellungen

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublenden349 Bilder
Die Fürsten werden von ihren knöchernen Untertanen gedeckt.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Sollte euch im Laufe des Kampfes ein unglücklicher Hieb erwischen, könnt ihr wie im letzten Drittel des Kampfes euren Nutzen aus den massiven Knochentürmen an den Außenrändern der Höhle ziehen und den natürlichen Schutz suchen, um in aller Ruhe einen Heiltrank einzuwerfen. In der Regel solltet ihr aber auch mit ein paar wenigen Lebenssteinen euer Ziel erreichen.

Belohnung

Ist die Höhle gesäubert und das Lebenslicht der Fürsten ein für alle Mal erloschen, prasseln 15.000 Zähler auf euer Konto und die Gerippefürsten-Seele geht in euren Besitz über. Nicht viel, aber immerhin etwas. Lasst anschließend die Steinbrücke hinter dem Areal hinab und trottet durch die aschfahle Landschaft in Richtung der Turmruine am Horizont. Der Eingang der beschaulichen Höhle, in welchem die Flammen eines Leuchtfeuers knistern, ist von schwerem und giftigen Morast gesäumt, den ihr erst einmal von euren Beinen bekommen müsst, bis ihr vor dessen Vergiftungseffekt sicher seid. Nicht cool.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis: