Erinnert ihr euch noch an den Adler, der euren Weg bei dem Aufstieg auf die Burg gekreuzt hatte? Der Riesenvogel hat euch ein Geschenk dagelassen – ein Ungetüm von einem Mann mit dem verlockenden Titel „Der Verfolger“. Und der hat es ganz schön in sich.

Dark Souls 2 - Komplett gelöst: Hauptquest-Walkthrough, alle Bosskämpfe, FAQs, Fundorte, NPCs, Tipps, Tricks und weitere Hilfestellungen

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Der Verfolger ist ein wahres Monster von einem Krieger.
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Bevor ihr durch das Nebeltor schreitet, solltet ihr wieder eure Ausgangssituation begutachten – habt ihr auf dem Weg einen oder mehrere Estus-Flakons verwendet? Läuft zurück zum Lagerfeuer und füllt diese wieder auf, ihr braucht alle Heilgegenstände die ihr bekommen könnt. Seid ihr bereits verwundet? Steckt euch den Ring der Wiederherstellung auf den Finger und wartet eine Weile, bis sich euer Leben regeneriert hat.

Verschwendet bloß nicht beim ersten Durchgang ein Menschenbild, sondern bereitet euch darauf vor, die nächsten ein, zwei, dreißig Male erst einmal das Bewegungsrepertoire des Schurken zu verinnerlichen. Nehmt schließlich allen Mut zusammen und schreitet allein eurer bisher schwersten Prüfung entgegen – auf Hilfe könnt ihr diesmal nicht mehr hoffen.

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Der Kampf gegen den Verfolger

Bevor ihr euch eurem Gegner entgegen werft, lasst euch auf folgenden Tipp ein: Steckt euren Schild beiseite und kämpft zweihändig gegen den Verfolger. So irre das vielleicht klingen mag, wird es euch den Kampf bedeutend erleichtern und dabei helfen, Fehler zu vermeiden – ihr werdet gleich erfahren wieso.

Der Ritter mit dem unheimlichen Blick tritt euch auf einer schmalen Brücke entgegen, die von zwei Ballisten gesäumt wird. Ja, es ist möglich diese abzufeuern, dazu am mehr am Ende der Seite.

Der breite Geselle zeichnet sich durch seinen wuchtigen Schlägen mit seiner mächtigen Klinge aus. Dabei ist der Name Programm – der Gute lässt euch keine Ruhe und verfolgt euch gnadenlos bis zur Erschöpfung. Das Problem ist dabei folgendes – ein richtig platzierter Treffer von ihm reicht aus, um euren Block zu durchbrechen und eure Ausdauer zu leeren, lässt er darauf zwei weitere Schläge folgen, seid ihr im Normalfall tot. Zudem beherrscht er eine blockbrechende (und in den meisten Fällen) Instant-Kill-Attacke, es gibt also nur eine Arznei gegen den Großen – lernt auszuweichen und haltet gesunden Abstand!

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Der wohl charakteristischste Angriff des Recken ist ein schneller Vorstoß mit erhobenem Schild. Ausweichen!
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Am häufigsten werdet ihr folgenden Move zu sehen bekommen – der Ritter bewegt sich mit erhobenem Schild und hohem Tempo auf euch zu, holt aus und lässt einen wuchtigen Aufwärtshieb folgen. Würdet ihr diesen Angriff blocken, wärt ihr für die folgenden Sekunden betäubt und schon für den Game-Over-Screen auserkoren, rollt euch also in dem Moment weg, wenn er mit seiner Waffe ausholt, um heil aus der Nummer herauszukommen. Nachdem ihr euch an das Intervall gewöhnt habt, das euch zum Ausweichen bleibt, könnt ihr auch einmal versuchen eurem Gegenüber in seitlicher Richtung zu entkommen – so seid ihr nämlich nah genug an ihm dran, um einen Hieb von eurer Seite folgen zu lassen und euch danach wieder schnell von ihm zu entfernen.

Wenn ihr euch nah genug am Verfolger bewegt, setzt er manchmal zu einem Schildschlag an. Dazu streckt er sein Schild in die Höhe und lässt es anschließend auf den Boden unter sich donnern. Weicht dem Schlag unbedingt aus und denkt nicht einmal daran, euren Gegner danach anzugreifen, dafür lässt er zu schnell einen neuen Schlag folgen.

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Versucht auf keinen Fall seine Schläge zu blocken! Sonst...
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Lieber wartet ihr auf seine Kombo aus Seitwärtshieb, Schildblock und anschließendem Überkopfschlag, der ihn für wertvolle Bruchteile euren Angriffen gegenüber anfällig macht. Weicht beim ersten Teil des Patterns nach hinten aus, da er sich in einigen Fällen mit diesem einen oder dem zweiten Schlag zufrieden gibt und sich dabei keine Lücke in seiner Verteidigung offenbart. Wenn ihr jedoch bemerkt, wie er am Ende der Kombo sein Schwert über den Kopf hebt, bewegt ihr euch nach diesem letzten Hieb schnell an ihn heran, lasst einen, maximal zwei Schläge folgen und rollt ehrfürchtig wieder beiseite.

Bleibt im Verlauf des Kampfes in gesundem Abstand zu dem Metallmann, um im Falle eines Falles schnell zu einer Doppelrolle ansetzen zu können. Der Feind kommt schon zu euch, nicht ihr umgekehrt zu ihm. Obwohl eure Aufmerksamkeit bereits genug beansprucht ist, kommt ihr nicht dazu umhin, jederzeit ein Auge auf eure Ausdauer zu haben. Die vielen Rollen zehren an eurer Verfassung, übt euch also unbedingt in Geduld und wägt bei jedem Schlag ab, ob ihr anschließend genug Kraft für ein Ausweichmanöver besitzt. Generell empfiehlt es sich Ruhe zu bewahren und nie mehr als einen Schlag nacheinander auszuführen, da ein einziger Fehler im gesamten Kampf euren Untergang besiegeln kann.

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Bis zu drei Schläge reiht der Verfolger aneinander, die in einem Rundumschlag münden.
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Solltet ihr doch einmal erwischt werden und es gelingt euch zu entkommen, dürft ihr auf keinen Fall sofort einen Estus-Flakon einwerfen! Ihr müsst euch wohl oder übel gedulden, bis der Verfolger wieder seine Dreier-Kombo ausführt, erst dann könnt ihr euch sicher sein, nicht sofort wieder angegangen zu werden. Allgemein sind Estus-Flakons gegen diesen schnellen Gegner aber nur bedingt zu empfehlen – hier werdet ihr die Lebenssteine zu schätzen lernen, die es euch während des Gebrauchs noch erlauben, ein paar Schritte weg von der Gefahr zu tätigen.

Als wäre die Situation nicht schon hart genug, hat der Gute auch noch ein Ass im Ärmel: Mit seinem Schwert holt er zu einem schnellen Hieb aus, der euren Block bricht und euch aufspießt. Sofern ihr immer noch skeptisch über unseren Tipp zum Einstieg gewesen seid, werdet ihr spätestens nach diesem Angriff beginnen umzudenken. Das Ganze kündigt sich durch einen blauen Schimmer um seine Klinge herum an, sofern ihr diesen erblickt solltet ihr euch zügig nach hinten rollen. Wart ihr aufmerksam, könnt ihr nun sogar noch einen Angriff folgen lassen, wenn nicht, seid ihr vermutlich tot. Solltet ihr das Glück (oder eher das Pech) besitzen, diesen Angriff wider erwarten zu überleben, könnt ihr aber sowieso aufgeben – in der Folge erhält der Verfolger eine schwarze Aura, die ihn schneller und stärker werden lässt und zu schwarzer Magie befähigt. Nicht zu empfehlen.

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Erwischt euch der Angriff mit der blauen Klinge, könnt ihr bereits aufgeben.
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Anmerkung: Es gibt einen geradezu lächerlich simplen Weg, dem Verfolger Herr zu werden. Dabei stellt sich die erste Idee bei Betreten des Areals auch direkt als Treffer heraus - es ist natürlich möglich, die Balliste auf dem schmalen Grad abzufeuern. Ist euch Fortuna hold und es gelingt euch, eine ganze Salve in dem Eisenmann zu versenken, verliert der Verfolger gut und gerne 95% seines Lebens und ist dem Tode geweiht. Allgemein ist aber von diesem Vorgehen abzuraten - nicht nur, dass ihr euch bei der Aktion völlig für die Angriffe des Ritters öffnet, nach einem Streich des Recken sind die Geschütze sowieso futsch und ihr habt die Chance vertan.

Belohnung

Die Mühen haben sich gelohnt – satte 17.000 Seelen entschädigen euch für euer Leiden. Spendiert euch damit zu eurem Sieg beispielsweise ein neues Rüstungs-Set bei Maughlin, der sein Angebot nun erweitert hat, oder lasst eure liebgewonnene Waffe in der Schmiede unter Einsatz von Titanitscherben aufwerten. Auf jeden Fall sollten auch ein paar Levelaufstiege drin sein. Außerdem lässt der Ritter noch die Seele des Verfolgers sowie den Ring der Klingen fallen. Letzterer erhöht euer Schadensoutput ein wenig, damit kann man also nicht viel falsch machen.

Inhaltsverzeichnis:

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