Wie irre sind diese Typen eigentlich? Erst liefern sie mit Demon’s Souls das wahrscheinlich schwierigste Spiel der Gegenwart ab und kündigen dann für den Nachfolger als herausstechendes Merkmal an, dieser würde noch viel, viel schwerer. Wer das übersteht, ist garantiert reif für die Klapse…
Wer Dark Souls spielt, muss dafür geboren sein. Und tausend Tode sterben.AusblickUm eine ungefähre Ahnung von dem Phänomen „Dark Souls“ zu erhalten, genügt eine unfreiwillige Pointe, mit der die Pressepräsentation auf der kürzlich in Dubai abgehalteten Hausmesse von Publisher Namco Bandai endete: Dort spielte uns einer der Entwickler einen mit dem bezeichnenden Namen „Traproad“ überschriebenen Level vor, umschiffte pixelgenau Hunderte von Fallen, überlebte mehrfach nur um Haaresbreite heimtückisch schwingende Äxte, tänzelte fiese Gegner aus, schummelte sich gar per Cheat einen ganzen Levelabschnitt voran und stand zu guter Letzt einem riesigem Steingolem auf der Zinne einer Burg gegenüber.
Und gleich wieder von vorne...Eine gute Viertelstunde passgenauer Gamepad-Choreographie war nötig, um jede Konfrontation zu erwirken, extremes Können und lange Übung waren sichtlich Voraussetzung, um diesem hinterhältigen Miststück von einem Spiel das Zaumzeug anzulegen. Die Anspannung des Präsentators war förmlich zu spüren, seine Hände umklammerten den Controller in verkrampfter Nervosität, als besagter Troll seine Spielfigur packt, hoch in die Luft reißt und in den Abgrund stößt. Game over.
„Haha, und jetzt von vorne…“, scherzt einer der anwesenden Journalisten, und tatsächlich springt das Spiel zurück auf Anfang. Von ganz Anfang. Und provoziert dergestalt ein Grinsen auf dem Gesicht des Entwicklers, als wolle er sagen: „Und jetzt, mein Junge, hast du das Spiel verstanden…“
Vereinzeltes Gelächter, verschämte Blicke untereinander, dann Getuschel: „Wie jetzt? Kein Witz?“ Nein. Kein. Witz. Das schwerste Stück Software seit Äonen. Und keine Savepoints innerhalb der Level. Willkommen zu dem Wahnsinn, den manche als Spiel bezeichnen…
von Namco Bandai, From SoftwareGenre: Action Adventure, RollenspielPS3, XBox 360: 7.10.2011
Max Payne 3PS3, XBox 360: 18.5.2012
Risen 2: Dark WatersPC: 27.4.2012
Dragon's DogmaPS3, XBox 360: 25.5.2012 Test lesen
Risen 2: Dark Waters
Diablo 3 TestJetzt endlich: unser finaler Test mit Wertung
Diablo 3 KomplettlösungKomplettlösung: Alle Quests, Klassenguides, Tipps
Risen 2: Dark Waters KomplettlösungMit der Komplettlösung die Meere befreienMit der derzeitigen und auch weiteren Benutzung dieser Seite stimmen Sie unseren Nutzungsbestimmungen zu.
Copyright 2003-2012, Webguidez Entertainment GmbH
Impressum | Team | Jobs | Netzwerk | Get Hosted | FAQ | Kontakt
gamona Server und Datenbanken werden professionell gewartet von der Comtrance GmbH
Allerdings verbaut sich das Spiel m. E. selbst ein wenig den Erfolg, wenn es nicht auch alternative Schwierigkeitsgrade anbietet, für weniger verbissene und ausdauernde Spieler. Die vielleicht etwas mehr Komfort gewühnte Spielerschaft fällt damit als Käufer schon mal aus der Statistik. Als Entwickler würde ich Standardmäßig verschiedene Schwierigkeitsgrade anbieten, um den größtmöglichen Gewinn zu erzielen.
Nehmt aus dem
Nehmt aus dem Text "Dark Souls ist nicht einfach nur schwer, es ist bewusst und vorsätzlich unfair, hinterhältig, gemein, schadenfroh..."
bitte das "unfair" heraus, denn Deamon Souls war zu keiner Zeit, an keiner Stelle unfair. Wenn jemand es nicht geschafft hat an einer Stelle, war man einfach nicht gut genug, aber unfair kennen die Entwickler nicht :-) Denn mit Übung und Überlegungen konnte man alles schaffen in dem Spiel.
Schwachsinn das Spiel war total unfair.
Nehmt aus dem Text "Dark Souls ist nicht einfach nur schwer, es ist bewusst und vorsätzlich unfair, hinterhältig, gemein, schadenfroh..."
bitte das "unfair" heraus, denn Deamon Souls war zu keiner Zeit, an keiner Stelle unfair. Wenn jemand es nicht geschafft hat an einer Stelle, war man einfach nicht gut genug, aber unfair kennen die Entwickler nicht :-) Denn mit Übung und Überlegungen konnte man alles schaffen in dem Spiel.
Ich spiele es ein paar Tage und irgendwann erreicht die Frustration andauernd drauf zu gehen ihren Höhepunkt und ich deinstalliere es mit... nennen wir es mal "Kommentaren" wie:"Das ist unfair, was für ein schlampiges Spieldesign, das ist ohne Cheats doch gar nicht zu schaffen!"
Einige Zeit später, das können Wochen bis Monate sein, blicke ich zufällig auf die Verpackung von Dark Souls und... sie blickt zurück. Ihre Blicke sind pure Häme. Ich kann den digitalen Spot schon förmlich riechen.
Diesem Hohn entgegne ich mit einem Blick, der sagt: "Die Spielstände habe ich nicht gelöscht. Wir können weitermachen, wo wir aufgehört haben du Miststück!"
Minuten später rattert die DVD wieder im Laufwerk und ich ärgere mich, aber komme weiter. Diese spielerische Hassliebe wiederholt sich so lange bis das Spiel durch ist. Meine Nerven liegen Blank, aber ich bin glücklich, weil ich's dem Miststück gezeigt habe, meine Grenzen erweitert habe. Das gleiche wohlige Gefühl wie nach einem Kilometer langem Lauf. Man ist bis auf's Letzte erschöpft, aber trotzdem hoch motiviert, weil man es geschafft hat
...
...
...
Bis das nächste Miststück von Herausforderung mich frech angrinst!
Freue mich aber riesig auf dieses Spiel, Demon Souls war für mich eines der besten Spiele seit Jahren.
Ich freu mich schon sehr auf das Spiel.
Das wird ein Fest.