Uff, das ging schnell. Solche Momente werdet ihr in Dark Souls oft erleben. Wer nicht mit offenen Augen durch die Welt geht, kann Schlimmeres erleben als den Tod. Es gibt unangenehme Nebeneffekte, die man so schnell nicht loswird, kleine Pferdefüße, die ein schweres Spiel noch schwerer machen. Da es selber nicht viel erklärt und auch zu ernsteren Nebenwirkungen kaum Worte verliert, hier ein paar Erklärungen.

Verflucht

Zum Beispiel in den Untiefen, genauer gesagt in den Abwasserkanälen nahe dem Zugang zur Schandstadt, werdet ihr auf komische Froschwesen/Basilisken
treffen, drollige Kerle mit dicken Augen, die sich aufpumpen und eigentlich auch nicht besonders gefährlich wirken. Aber lasst euch nicht davon täuschen, dass sie nach wenigen Treffern Geschichte sind. Dass man 200 Seelen pro Kill bekommt, hat schon seinen Grund. Sie stoßen eine Wolke aus, innerhalb derer ihr unter keinen Umständen stehen dürft.

Ist dies der Fall, füllt sich in der Mitte eine „Verflucht“-Anzeige. Hechtet sofort aus der Wolke, um Schlimmeres zu vermeiden. Und wenn es doch mal passiert? Einen Gang weiter hocken sie auf einem Haufen. Macht nicht den Fehler und stürzt euch in die Mitte. Ihr habt nicht den Hauch einer Chance. Jene Wolke sorgt dafür, dass ihr verflucht werdet, sprich: mit halber Lebensenergie am letzten Leuchtfeuer wiederbelebt. Dauerhaft.

Wenn ich bei dem Tod nicht Unmengen an Seelen dabei hattet, dann tut euch einen Gefallen und lasst eure Überreste liegen. Geratet ihr noch mal in die Fluchwolke, halbiert sich eure Lebensenergie noch mal. Und dann versucht mal, mit einem Viertel wieder aus den Untiefen herauszukommen. Hilfe gibt's im Bezirk der Untoten. Auf dem Kirchendach, wo der Gargoyle gewütet hat, steht der Bischof, ein Händler. Für 4000 Seelen verkauft er einen Läuterungsstein (Stand: ungepatchte Version; in aktueller Version kostet der Stein nur 3000 Seelen), den ihr als Item im Inventar benutzt.

Weiterhin hilft euch die Händlerin in dem überschwemmten Kanal zwischen Feuerbandschrein und den unteren Bereichen der Untotenstadt weiter: Habt ihr einmal diese Abkürzung freigelegt (etwa auf dem Rückweg vom Ziegendämon), dann könnt ihr bei ihr stets Läuterungssteine kaufen (kosten aber 6000 Seelen das Stück und sind somit recht teuer).

Es gibt noch einen dritten Weg: In Neu-Londo, den Ruinen mit den Geistern, gibt es jemanden, der euch helfen kann - Ingward, der rot gekleidete Magier, der auf einem Dach steht. Um den Geistern hier Schaden zuzufügen, braucht ihr ein Item namens Wanderfluch - oder müsst verflucht sein, was dann ja der Fall ist. Dennoch wird der Weg hoch zum Charakter schwer, definitiv kein Weg für Anfänger. Zudem müsst ihr Menschlichkeit auf 1 haben, damit er euch hilft.

- Läuterungsstein-Drops: Muscheln bei(m) Aschesee/Kristallhöhle (kurz vor Seath)

Dark Souls

- Seelenheil mit unserer Komplettlösung
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Wer verflucht wird oder aus Versehen einen NPC angreift, findet beim Bischof Oswald von Carim Beistand – aber dieser ist überaus teuer. Also besser aufpassen, was man tut.
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Absolution

Wem aus Versehen die Klinge ausrutschen sollte, der hat ein Problem. Schlagt ihr Händler oder friedliche NPCs, dann nehmen sie das vielleicht – mit ganz viel Glück – einmal hin. Wahrscheinlicher ist aber, dass sie den Angriff persönlich nehmen und erwidern. Ab diesem Moment wird euch die entsprechende Person jedes Mal angreifen, wenn ihr an ihrem Platz vorbeilauft. Niemand will es sich gern mit dem Schmied versauen, aber es kann passieren. Was dann?

Packshot zu Dark SoulsDark SoulsErschienen für PS3 und Xbox 360 kaufen: Jetzt kaufen:

Wieder ist der Bischof Oswald von Carim im Turm der ersten Glocke die Lösung. Je nach Charakter, dem ihr Schaden zugefügt hat, variiert die Menge an Seelen, die er euch für die Wiedergutmachung abknöpft. Als Formel gilt: Euer Seelenlevel mal 2000 ergibt die Menge an Seelen, die ihr zur Wiedergutmachung auf den Tisch legen müsst. Habt ihr dem Schmied etwa auf Level 50 ordentlich eingeschenkt, dann kostet es satte 100.000 Seelen, die Sache wieder ins Reine zu bringen.

Wer ein gutes Gebiet zum Grinden sucht, wird auf lange Sicht kaum etwas Besseres finden als die Untiefen. Die Froschbiester werfen jeweils 200 Seelen ab (Vorsicht vor dem Verfluchen; siehe oben). In einem Run durch ihren Bereich greift man rund 2500 Seelen ab. Dauert vielleicht fünf Minuten. Für den Anfang nicht schlecht.

Später, mit ein wenig mehr auf den Rippen, kann man sich in den Finsterwurzgarten wagen und dort schnell Seelen sammeln.

Weitere gute Farmspots:

- die Brücke mit dem roten Drachen: unten die Leiter zum Leuchtfeuer ausfahren, auf die Brücke rennen, damit die untoten Soldaten getötet werden, runterfallen lassen zum Feuer und von vorne (500 Seelen pro Minute; NG+ etwa 2700 Seelen)
- die Phalanx in der Gemalten Welt von Ariamis bekämpfen (etwa 7000 Seelen alle ein bis zwei Minuten)

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