Ein von Dunkel- und Bösheit übermannter Krieger, ein mächtiger noch dazu. Dies ist also Ritter Artorias oder zumindest das, was von dem Mann übrig blieb. Nun ist er eine Killermaschine, die euch nichts schenken wird. Seine Klinge genießt eine ordentlich hohe Reichweite, Artorias ist ein Stückchen größer als ihr, ist schneller und kann sogar zackig durch die Arena hopsen – all das macht ihn zu einem anstrengenden Gegner.

Er ist korrumpiert von einer gierigen, teerähnlichen Schwärze, die er beim Bewegen auf dem Boden hinterlässt und die er sogar in der Arena herumwirft. Haltet euch am besten davon fern. In seinem Kampfstil erinnert er ein wenig an eine Mischung aus Ornstein, dem Wolf Sif und dem Penetrator aus Demon’s Souls, nur schneller und gnadenloser.

Die ausgestreckte Klinge

Fangen wir mit seinem hässlichsten Move an, mit dem er euch zuweilen schon direkt nach dem Eintreten in die Arena begrüßen wird. Er streckt sein Schwert nach vorn aus, macht sich richtig lang und schlittert euch so entgegen, während er eine Spur von Schwärze auf dem Boden hinterlässt.

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Hier hilft nur eine rechtzeitige Ausweichbewegung. Die Klinge geht bis durch den Schild, raubt euch Ausdauer und ordentlich Energie – auch wenn ihr blockt. Daher schnell sein und weghechten. Vorsicht: Weicht ihr zu früh seitlich aus, stellt sich Artorias darauf ein und korrigiert seinen Kurs; er trifft euch dann trotzdem.

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Im Nahkampf ist Artorias sehr flott.
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Der Nahkampf

Seid ihr näher an Artorias dran, wird er versuchen, euch mit normalen Hieben (horizontal, vertikal) zu treffen, was kein Problem ist. Sämtliche dieser Angriffe sind blockbar, auch wenn eine Ausweichrolle die bessere Option ist, um schnell zurückschlagen zu können. Aber nur einmal und dann rasch wieder weg, sonst lasst ihr dem flinken Artorias zu viel Zeit. Wenn Artorias zu diesen Hieben ansetzt und den ganzen Körper einsetzt, dann seht zu, dass ihr wegspringt. Je mehr Kraft er in den Schlag legt, desto gefährlicher.

Der Überkopfhieb

Führt er seine Klinge über dem Kopf und schlägt sie vornüber, solltet ihr vorsichtig sein. Auch dieser wuchtige Angriff ist blockbar, allerdings nur mit voller Ausdauer. Bei einem erfolgreichen Block bleibt euch ein Bruchteil der Ausdauer und ihr solltet euch schnell in Sicherheit bringen, bevor Artorias zur nächsten Attacke kommen kann. Weicht ihr erfolgreich aus, habt ihr einen kurzen Moment zum Angriff.

Der Wirbelangriff

Ähnlich wie der Wolf Sif verfügt auch Artorias über einen Angriff, bei dem er sich wie ein Kreisel um sich selbst dreht und die Klinge mehrere Runden im Kreis schwingt. Könnte man theoretisch blocken, doch da die Attacke schnell vonstattengeht und er euch währenddessen zwei oder drei Mal hintereinander treffen kann, sollte man das Risiko nicht eingehen und lieber nach hinten ausweichen.

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Von diesen Sprüngen kann Artorias mehrere hintereinander ausführen. Lasst euch nicht aus dem Konzept bringen.
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Der Supersprung

Noch so ein Ding. Geht der Ritter kurz in die Hocke, dann signalisiert das meist, dass er den Sprungangriff vorbereitet. Dabei vollführt er einen mächtigen Satz und hämmert euch sein Schwert von oben in den Schädel. Beeindruckendes Manöver, bei dem man sehr einfach zur Seite ausweichen kann. Aber nicht zu früh, sonst stellt sich der Ritter darauf ein und korrigiert seinen Kurs.

Der Saltohieb

Dieser Angriff ist zwar ebenfalls blockbar, aber da Artorias manchmal drei Salti hintereinander macht, reicht selbst die beste Ausdauer nicht ganz, und ihr bekommt beim zweiten, spätestens dritten Angriff ordentlich etwas ab – wegspringen klappt besser.

Achtet darauf, wie hoch Artorias bei diesem Angriff springt. Tut er das von weiter weg und indem er richtig hoch abspringt, macht er nur einen Angriff ohne Salto, dafür einen sehr mächtigen (raubt euch einen Großteil der Energie, wenn ihr getroffen werdet). Hopst er eher so locker in eure Richtung, kostet ihn das weniger Kraft und er kann gleich drei von diesen Attacken hintereinander starten.

Die Schwärze

Manchmal wirft er Schwärze in eure Richtung, die euch aber nicht sonderlich verletzt. Das tut er meist ganz verächtlich, wenn ihr zu lang hinter ihm steht. Bringt euch ein wenig aus dem Gleichgewicht.

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Wenn er sich so auflädt, dann bleibt ihm besser fern.
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Wie am besten?

Zusammenfassend: Artorias ist schnell, stark und robust. Er ist mächtiger als jeder andere der oben genannten Bosse, an die er erinnert. Das Problem in einem Satz: Er macht zu viel Schaden und ihr zu wenig. Zum Probelauf hatten wir ein Blitz-Claymore +4 im Einsatz, und das machte mit einem schweren Angriff lächerliche 96 Schaden. Alles unter 100 ist zu wenig und könnte zäh werden, da ihr sonst ewig braucht.

Die beliebte Kristall-Hellebarde (+2) dagegen richtet eine ganze Ecke mehr Schaden an und knabbert stärker an seiner Lebensleiste, besonders wenn sie beidhändig geführt wird. Nutzt die Momente, in denen er den Salto-Angriff gemacht hat, um zuzuschlagen. Da hat man immer ein, zwei Sekunden Zeit zum Kontern. Wer an ihm dranbleibt und seinen Nahangriffen schmissig ausweicht, kann ebenfalls zurückschlagen, am besten mit einer etwas längeren Waffe mit ordentlicher Reichweite. Seht ihr seine schweren Angriffe kommen, könnt ihr darauf reagieren und der Kampf wird recht einfach.

Die Eisenfleischtaktik

Wenn alle Dämme brechen, kann auch die gute alte Eisenfleischtaktik helfen. Holt euch den Pyromantiezauber „Eisenfleisch“ (gibt’s bei Laurentius am Feuerbandschrein, wenn ihr ihn aus den Untiefen gerettet habt) und zieht euch die dickste Rüstung an, die ihr finden könnt (Havels Rüstung, Wächterrüstung, Steinrüstung etc.). Gleich nach dem Eintreten in die Arena sprecht ihr Eisenfleisch auf euch, um euch noch mehr gegen Schaden abzuschotten – nun vertragt ihr einen ordentlichen Wumms.

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Zur Not tut's die gut alte Eisenfleischtaktik.
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Nehmt die Waffe beidhändig und seht zu, dass die rote Leiste von Artorias schnell verschwindet. Durch den Zauber seid ihr zwar recht robust geworden, aber die Attacken Artorias’ richten immer noch ordentlich Schaden an. Wenn eure Energie unter die Hälfte fällt, brecht den Angriff ab und kippt sofort ein, zwei Flakons. Diese sollte man beim Leuchtfeuer im Mausoleum auf wenigstens 10 oder 15 aufrüsten.

Mit Magie und Zauberei

Wer auf die Künste der Magie setzt, ist mit den Klassikern Zielflug-Kristallseelenmasse oder Seelenspeer gut beraten. Diese richten mehrere hundert Punkte Schaden an, wenn ihr es richtig macht, und ein leicht gerüsteter Magier kann den Angriffen Artorias’ leichter ausweichen.

Seelen: 50.000
Item: Seele von Artorias

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