Mit den vier Fürstenseelen im Gepäck könnt ihr euch zum letzten Kampf in Dark Souls begeben, dem Kampf gegen Aschefürst Gwyn. Gwyn kennt man bereits aus dem Prolog, wo er seine Blitze gegen die Drachen schleudert. Ein alter Kerl, der in dieser Zeit wahrlich den Kampf perfektioniert hat.

Bevor ihr eurem Feind aber gegenübertreten dürft, müsst ihr mit Königssucher Frampt am Feuerbandschrein reden. Wenn er schläft, stupst ihn ruhig mit der Waffe kurz an, um ihn aufzuwecken. Er kann euch nur wieder in den Untergrund zum Feuerband-Altar befördern, wo ihr das Herrschergefäß abgelegt habt oder jetzt ablegen werdet.

Öffnet das Tor vor euch und ihr gelangt über eine Treppe zum Ofen der ersten Flamme. Hier, in dieser zerstörten Gegend, wartet der Aschefürst auf euch.

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Vorher kämpft ihr euch noch durch fünf schwarze Ritter, bevor ihr die Nebelwand erreicht. Nach dem zweiten Ritter gelangt ihr zu einem Teil der Umgebung, wo ihr auf schmalen Ruinen wandert. Ein weiterer Ritter befindet sich hier. Rechts auf diesen schmalen Weg findet ihr eine ganze Rüstung der schwarzen Ritter. Mehr hat diese Gegend auch nicht zu bieten, ihr könnt nun das Portal betreten.

Bevor ihr das tut, trefft noch einige Vorkehrungen, denn der Kampf ist alles andere als einfach. Rüstet euch bestens gegen Schwerthiebe und auch ein wenig gegen Feuer. Gwyns Waffe brennt und dadurch erhaltet ihr immer ein bisschen Feuerschaden. Das bleibt aber dennoch das kleinere Übel, denn Gwyns Angriffe werden eure Ausdauer schneller abzapfen, als ihr es gewohnt seid. Er beherrscht viele Angriffe, die allesamt eurem Schild ein schweres Leben machen werden.

Magier haben es besonders schwer, da Gwyn sehr schnell ist und per Sprung immer in eurer Nähe bleibt. Zeit zum Zauber ist kaum da, langsame Zauber könnt ihr hier total vergessen. Selbst schnelle Zauber zu wirken, wird nicht einfach werden, hier eignen sich die Zielsuch-Seelenmasse und vor allem die Zielsuch-Kristallseelenmasse, da sie gut treffen und ihr sie auch zaubern könnt, wenn ihr den kurzen Moment habt, weiter weg von Gwyn zu stehen.

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Viel ausweichen, feuerfeste Kleidung und Schild mit guten Werten gegen Feuer – das sind gute Voraussetzungen im Kampf gegen Gwyn.
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Havels Ring ist ebenfalls empfehlenswert, um euch besser zu rüsten. Schläge einstecken zu können entscheidet in diesem Kampf über Sieg und Niederlage. Schildverstärkende Zauber sind auch nicht zu verachten, als Magier werdet ihr höchstwahrscheinlich Probleme mit den langen Angriffsreihen des Gegners haben.

Sobald ihr drin seid, wird Gwyn auf euch zustürmen. Das macht er öfter mit einem Sprung und ist demnach schneller bei euch, als euch lieb ist. Der Kampf beginnt.

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Der Aschefürst besitzt ganze sechs Angriffsmuster mit dem Schwert, einen Tritt und einen Finishing-Angriff, der euch durch die Gegend schleudert und euch nur den Bruchteil einer Sekunde zum Wegrollen anbietet. Es wird wichtig sein, die ganz feinen Animationsunterschiede in den Angriffen zu lernen, um zu wissen, wann man zurückschlagen kann.

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Seiner nach vorn greifenden Hand müsst ihr unter allen Umständen ausweichen. Kriegt er euch zu fassen, schleudert er euch weg und richtet schweren Schaden an.
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Schlagt ihr zum falschen Zeitpunkt zu, rückt ihr dem Tod verdammt nahe. Zeit zum Heilen lässt euch Gwyn ebenso wenig wie zum Zaubern. Wartet einen guten Augenblick ab und trinkt schnell, sobald ihr bei der unteren Hälfte eures Lebensbalkens angekommen seid.

Ihr solltet auch bei den richtigen Angriffen abrollen, anstatt zu blocken. Das spart viel Ausdauer, die wiederum in Gegenangriffe investiert wird. Ihr solltet keinesfalls eine Rüstung anziehen, die euch das Abrollen erschwert. Es ist essentiell im Kampf und ermöglicht euch erst das Überleben bzw. den Gegenschlag.

Was ebenfalls gut funktioniert: Rüstet euch mit einem dicken, robusten, stämmigen Schild aus (Schild +10 mit Seele von Sif beim Schmied in Anor Londo umwandeln; dann mehrfach aufrüsten – Feuerschutz ist hierbei sehr hoch). Diesen haltet ihr bei den Angriffen Gwyns vor euren Körper und entgeht fast dem kompletten Schaden.

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Wer geschickt ist, kann Gwyns Angriffe auch kontern und ihn danach durchbohren. Richtet mit guten Waffen monströsen Schaden an und lässt sich immer wiederholen.
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Passt den Zeitpunkt ab, in dem ihr kurzzeitig den Schild runternehmen und Ausdauer wiederaufladen könnt (etwa wenn Gwyn zurückweicht oder ein Stück entfernt steht; oder zwischen seinen Kombos, was nur eine Sekunde ist, aber immerhin). Mit ein wenig Übung könnt ihr so alle seine Angriffe ins Leere laufen lassen, ohne merklich Schaden zu nehmen.

Vorsicht nur bei zwei Attacken: Greift er mit der Hand nach euch, müsst ihr ein Stück entfernt stehen, da er euch sonst packt und wegschleudert. Tritt er nach euch, gilt dasselbe. Aber in diesen beiden Momenten habt ihr auch die Chance zum Gegenschlag. Während ihr euch mit dem Schild abschottet, wartet ihr, bis er entweder nach euch tritt oder euch greift. Ist einer dieser beiden Angriffe ins Leere gelaufen, greift ihr mit R2 an, und zwar nur einmal, bevor ihr euch zurückzieht.

Das kann mühselig werden und man muss erst mal das Timing fürs Blocken von Gwyns Angriffen verinnerlichen, aber hat man den Dreh raus, kann man den Endkampf so für sich entscheiden. Obacht, wenn er euch greift, während ihr in seiner unmittelbaren Nähe steht – dann müsst ihr fix nach hinten wegspringen. Versucht gar nicht erst, die Hand mit dem Schild abzuwehren.

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Ansonsten helfen häufiges Ausweichen und Flakons.
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Magier haben noch mehr Probleme aufgrund fehlender Panzerung und fehlender Zeit, ihre Zaubersprüche zu wirken. Wenn ihr einen Zauber benutzt, dann müsst ihr äußerst vorsichtig damit sein. Entweder wird der Fürst zu euch springen und euch mit seinem Flammenschwert unterbrechen oder aber er weicht einem Geschoss einfach aus.

Aus genau dem Grund ist die Zielsuch-Seelenmasse mit ihrer verbesserten Kristallvariante eure Wahl. Sie trifft beinahe immer und macht hohen Schaden an Gwyn. Vor allem die Kristallzauber sind es wert, benutzt zu werden.

Mit viel Geduld, Vorsicht und guter Vorbereitung gewinnt ihr auch diesen Kampf und schickt den alten Mann in die Hölle. Herzlichen Glückwunsch, ihr habt Dark Souls durchgespielt und seid jetzt eine Hülle. Eine Hülle, die kein anderes Spiel findet, das denselben Effekt auf euch hat, sich aber genau danach sehnt. Eine Hülle, die nichts mehr zu bezwingen hat und leblos vor sich hinexistiert. Nun ja, nicht ganz.

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Auch Eisenfleisch ist wie immer eine gute Taktik für Nahkämpfer, die sich abschotten wollen: dickste Rüstung angezogen, Spruch ausgepackt und dann mit beidhändig gehaltener Waffe drauf da. Gwyn kommt bei beidhändigen Treffern öfter aus der Balance. Lässt sich ganz gut ausnutzen.
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Habt ihr den Aschefürsten erledigt, startet das sogenannte New Game +. Euer Charakter sitzt nun wieder im Asyl der Untoten, mit all seiner gesammelten Erfahrung und Ausrüstung. Ihr könnt eure Pilgerreise ein weiteres Mal beginnen, nur dieses Mal ein wenig anders…

Inhaltsverzeichnis:

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