Ihr seid es von anderen Spielen gewohnt, dass zwei Tasten zum Töten eines Gottes reichen? Nun, diese Herangehensweise wird bei From Softwares neuester Herausforderung nur zum eigenen Tod führen, denn hier schüren selbst simple Skelette mehr Furcht als ein Göttervater in God of War 3.

Dark Souls - All Saints Day Trailer4 weitere Videos

Huch, seid ihr nur versehentlich hier gelandet und wolltet eigentlich etwas Hilfe für euren Dark Souls 2-Durchlauf? Dann lasst euch etwas unter die Arme greifen und von uns freundlich, aber bestimmt zur umfangreichen DS2-Komplettlösung schieben.

Dabei ist es egal, ob ihr die Prepare to Die Edition auf dem PC spielt oder die Konsolenversion – wir helfen dort, wo es wichtig ist. Wie ihr die neuen Gebiete erreicht und was dafür erfüllt werden muss, das klären wir in der Lösung ab Seite 89 (Weg in die neuen Gebiete).

Damit euch einige der Tode erspart bleiben und ihr euch in den verwinkelten Gassen und Kerkern aus Lordran zurechtfindet, gibt es unsere Komplettlösung als stetige Unterstützung im Kampf gegen die Bestien, die euch Dark Souls in den Weg stellt. Vorab einige Tipps.

1. Immer schön langsam. Wer rennt, stolpert meist in Todesfallen, wird von hinten überrascht, angegriffen, umringt, auseinandergenommen, kurzum: vernichtet. Wenn ihr in neue Gebiete vorstoßt, dann tut das um Himmels Willen langsam und ohne zu hetzen. Ihr werdet den Abschnitt noch oft genug spielen. Aber wer beim ersten Mal behutsam vorgeht, erspart sich mitunter böse Überraschungen.

2. Seht euch alles an, schaut in jeden Winkel, jede Ecke. Oft verbergen sich dort wertvolle Gegenstände, nützliche Hinweise anderer Spieler oder ihr könnt Abkürzungen oder Geheimnisse entdecken. Dark Souls ist ein Spiel, das erforscht werden will und Entdecker belohnt.

3. Ein helles Funkeln deutet immer auf ein Item hin, das man aufheben kann, etwa Rüstungen, Schlüssel, Waffen oder andere hilfreiche Gegenstände. Meist kann man dieses Glitzern bei Leichen jener armen Teufel erkennen, die nicht so viel Glück hatten. Wundert euch nicht, wenn ihr das Funkeln an Orten erkennt, die anfangs nicht gleich erreichbar sind. Oft genug betretet ihr Areale Stunden später von anderen Seiten aus oder legt Abkürzungen frei.

4. Euer Schild ist einer der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände, wenn nicht gar DER wichtigste. Vor allem für Anfänger ist ein guter Schild unerlässlich, denn er hält Schaden ab und schützt euch. Selbst kleinste Gegner, die eigentlich kein Problem darstellen, können euch, wenn ihr fahrig mit der Schilddeckung umgeht, wertvolle Lebenspunkte kosten. Nehmt jeden Gegner ernst und den Schild immer hoch, wenn ihr neue Gebiete erkundet oder euch Feinden nähert – euer Lebensbalken wird es euch danken.

5. Wer schnell genug ist, kann den feindlichen Angriff nicht nur blocken, sondern ihn auch parieren und den Gegner damit ins Stolpern bringen. Er steht dann für einen Moment regungs- sowie fassungslos in der Gegend herum und kann mit einem mächtigen Gegenschlag durchbohrt werden.

6. Leuchtfeuer sind eure Speicherpunkte. Sie sind die einzigen Checkpoints, während ihr euch durch die dunkle Welt von Dark Souls schlagt. Sterbt ihr, werdet ihr am zuletzt aktivierten Leuchtfeuer wiederbelebt, wie auch alle Gegner wiederbelebt werden. Das gilt nicht für Bosse und größere Wächter.

7. Am Leuchtfeuer könnt ihr nicht nur speichern, sondern auch allerhand Wichtiges erledigen: den Charakter mithilfe von gesammelten Seelen aufleveln, Menschlichkeit wiedererlangen (Aushöhlung umkehren, wenn Menschlichkeitsstufe von mindestens 1 vorhanden), Estus-Flakons auffüllen, Zaubersprüche für die Benutzung vorbereiten. Außerdem könnt ihr die Leuchtfeuer entfachen, wofür ihr ebenfalls einmal Menschlichkeit opfern müsst – dafür gibt’s an dem Leuchtfeuer ab sofort zehn statt nur fünf Heiltränken.

8. Seelen sind das Wichtigste im Spiel, die Universalwährung, wenn man so will. Ihr bekommt sie von besiegten Gegnern, wobei die Faustregel gilt: je stärker der Widersacher, desto mehr Seelen gibt’s nach einem Sieg. Ihr könnt auch Seelen in Form von Steinen finden, hin und wieder zum Beispiel bei Leichen. Damit müsst ihr alles berappen: Level-ups eures Charakters, Einkäufe beim Händler, Waffen- sowie Rüstungsaufwertungen, Zaubersprüche, einfach alles. Überlegt gut, wofür ihr eure Seelen ausgebt, denn es gibt nie genug davon.

9. Studiert euren Gegner genau! Jeder Widersacher hat bestimmte Angriffsmuster, an die er sich hält. Wenn diese verinnerlicht sind, könnt ihr eure Aktionen darauf abstimmen, Angriffe starten, wenn er gerade ins Leere haut, gezielt ausweichen, blocken oder parieren. Nichts ist schlimmer als Ungeduld. Diese führt fast immer zum Tode eures Charakters.

10. Die Ausdauer ist ebenso wichtig! Die grüne Leiste unter der Lebensenergie ist immens wichtig für den Kampf. Jede Aktion – egal ob schlagen, blocken, sprinten, abrollen, springen – kostet Ausdauer. Ist die Leiste leer, steht ihr schnell doof da und könnt euch im Kampf nicht mehr wehren. Achtet also gut auf die grüne Leiste. Nichts ist ärgerlicher, als einen Kampf zu verlieren, weil man nicht pfleglich mit der Ausdauer umgegangen ist. Es gibt auch Items, die die Ausdauerregeneration beschleunigen, etwa sogenannte Grüne Blüten.

11. Die Gegner heilen sich. Gibt man ihnen den nötigen Freiraum, setzen sie einen Heiltrank an und heilen sich im schlimmsten Fall. Sollte dies geschehen, dann beeilt euch und schlagt auf den Feind ein, während er den Heiltrank zu sich nimmt. Währenddessen ist er wehrlos und kann sich nicht schützen. In den meisten Fällen endet es tödlich für ihn. Lasst ihm bloß nicht zu lange Zeit, damit er sich nicht heilen kann.

12. Immer wieder könnt ihr Gegner in Feuerstellen locken (etwa das Wildschwein im Bezirk der Untoten), was ihnen schweren Schaden zufügt, oder sie beispielsweise in Abgründe treten. Guckt, wie ihr die Kulisse nutzen könnt. Probiert ein wenig aus, welche Möglichkeiten ihr habt. Manchmal gibt es Stellen, an denen die Gegner in der Bewegung hängen bleiben, was sie zu einem einfachen Ziel für Fernangriffe macht.

13. Es gibt keine Pausenfunktion. Selbst wenn ihr das Inventar aufruft, bleibt das Geschehen in Bewegung und Gegner können euch angreifen. Überlegt euch zweimal, wann ihr das Menü bzw. das Inventar aufruft. Mitten in einem Kampf ist das keine gute Idee.

14. Vorsicht vor wegrennenden Gegnern. Sie wollen, dass ihr ihnen folgt, und locken euch gnadenlos in Fallen oder inszenierte Hinterhalte. Wenn ein Feind also hurtig vor euch flieht, dann könnt ihr fast sicher sein, dass weiter hinten ein paar seiner Kollegen lauern und schon den Säbel wetzen.

15. Es gibt jede Menge Abkürzungen innerhalb der Welt von Dark Souls. Es muss nicht gleich ein neues Leuchtfeuer sein. Manchmal könnt ihr Durchgänge schaffen oder Leitern herunterlassen, um Abkürzungen zu bereits bekannten Checkpoints freizulegen. Wenn ihr die Möglichkeit dazu habt, dann tut dies unbedingt – es erspart euch eine Menge Zeit und Nerven.

Autoren: Anto Knezovic, Sebastian Thor

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis: