Autor: Oliver Dombrowski

Das Action-Rollenspiel Dark Messiah of Might and Magic steht kurz davor, in die Regale (oder Fänge) der Händler zu gelangen. Eine inzwischen richtig große Community wartet sehnsüchtig auf den neuen potentiellen Hit von Kuju Entertainment.

Einen kleinen Vorgeschmack auf den Singleplayer brachte uns die Demo bereits. Doch was kann der Multiplayer-Modus? Wir haben für euch die Open-Beta angezockt!

Dark Messiah of Might and Magic - Launch Trailer23 weitere Videos

Dark Messiah of Might and Magic - Nach der Demo die Open-Beta! Überzeugt das Action-Rollenspiel auch im Multiplayer?

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/4Bild 165/1681/168
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Seit dem 29.August läuft sie bereits und erfreut sich angeblich auch großer Beliebtheit - obwohl viele der Server leider noch leer sind. Insgesamt acht europäische Beta-Server stehen bereit - alle mit einer sehr guten Anbindung.

Der Crusade-Modus
Der Multiplayer in Dark Messiah of Might & Magic wird nicht nur die üblichen Modi wie Deathmatch oder Team-Deathmatch bieten, vielmehr bildet der Crusade-Modus das Herzstück. Auf insgesamt fünf Maps kämpfen bis zu 32 Spieler in zwei Fraktionen - ähnlich wie in Battlefield - um die Kontrolle diverser Punkte (Marktplätze, Dörferzentren, Katakomben…). Durch die Übernahme dieser Punkte lassen sich die Respawn-Tickets der gegnerischen Fraktion minimieren.

Dark Messiah of Might and Magic - Nach der Demo die Open-Beta! Überzeugt das Action-Rollenspiel auch im Multiplayer?

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/4Bild 165/1681/168
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Ist eine Map erobert, geht es direkt weiter zur Nächsten, wo wir auch schon bei der Innovation des Crusade-Modus wären: Schafft es eine Fraktion, alle Karten zu erobern, geht es sogleich um den Hauptstützpunkt. Der Sieg kann erst erreicht werden, wenn auch dieser gefallen ist. Den Kreuzzug sollte man jedoch nicht einem üblichen Map-Zirkel wie in Counter-Strike verwechseln. In Dark Messiah sind die Karten geographisch miteinander verknüpft. Es geht also nicht nur darum fünfmal auf irgendeiner Karte zu gewinnen, sondern alle fünf Gebiete zu erobern!

Mit der Vollversion sollen folgende Karten spielbar sein: Stonehelm (Hauptstützpunkt der Menschen), Vradek's Crossing, Border Keep Nelsham's Scar und Nar-Heresh (Das Reich der lebenden Toten).

Doch leider lässt sich in der Open-Beta bisher nur eine einzige Map spielen: Vradek's Crossing. Dennoch macht der Crusade-Modus jetzt schon einen soliden Eindruck und fesselt bereits nach wenigen Minuten Spielzeit.

Charakterklassen und Aufstiegsmöglichkeiten
Die Spieler haben zu Beginn- und während einer Runde die Möglichkeit, sich für eine von fünf Charakterklasse zu entscheiden. Schon jetzt spielen sich alle Klassen sehr intuitiv und ausbalanciert.

Der Magier: Im Nahkampf verwundbar und Anfangs sehr schwach, allerdings auf höheren Stufen kaum zu bezwingen! Mit Spezialisierung auf Feuer-, Donner- oder Energiezauber hilft der Magier seiner Fraktion aus der Distanz.

Der Krieger: Geschaffen für den Nahkampf kann der Krieger schon zu Beginn ein gefährlicher Gegner sein. Befindet man sich in der Reichweite seines Schwertes, ist man so gut wie verloren!

Der Assassin: Dank seiner Tarnfähigkeiten schleicht sich der Assassin an seine Gegner heran und meuchelt sie gnadenlos einen nach dem anderen Nieder. Auch gefährliche Fallen befinden sich in seinem Repertoir.

Der Bogenschütze: Der perfekte Fernkämpfer! Aus der Entfernung wird er einen unaufhörlichen Pfeilhagel auf seine Gegner regnen lassen. Im Nahkampf sollte er jedoch lieber die Flucht ergreifen!

Der Priester: Die Priesterin unterstützt ihre Fraktion mit Heil- und Wiederbelebungszaubern. Doch sie kann ihren Feinden sehr gefährlich werden, wenn sie ihre Flüche ausspricht. Man sollte nie einen Priester unterschätzen!

Dark Messiah of Might and Magic - Nach der Demo die Open-Beta! Überzeugt das Action-Rollenspiel auch im Multiplayer?

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/4Bild 165/1681/168
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Während des Gemetzels erhalten die Spieler für jeden getöteten Gegner oder die Eroberung eines Kontrollpunktes Erfahrungspunkte. So kann man seinen Charakter mit der Zeit immer mächtiger werden lassen. Schafft es ein Level 1 Charakter beispielsweise, einen Level 7 Charakter zu vernichten, erhält er auch dementsprechend mehr Erfahrung. Andersrum wird ein mächtigerer Gegner kaum Erfahrung für das Ausschalten eines schwachen Gegners erhalten. Mit dem Aufstieg eines Levels verdient man sich Skillpunkte, die sofort in einen umfangreichen Skilltree investiert werden können. Dabei lässt sich der Charakter sogar auf gewisse Fähigkeiten- beziehungsweise Zauber spezialisieren.Einige der Klassen spielen sich auf Level 1 wirklich schwierig und bieten schnell Frustpotential. Doch ist der erste Gegner erst einmal gelegt und der Charakter etwas stärker, kehrt sofort die Spielfreude zurück. Gerade diese Klassen, beispielsweise der Magier, blühen erst in den hohen Stufen richtig auf.

Um das Spiel auch für Anfänger fair zu gestalten, werden nach einer Partie wieder alle Erfahrungspunkte auf 0 zurückgesetzt.

Ausblick
Der Multiplayer-Modus in Dark Messiah of Might & Magic verspricht wirklich etwas ganz besonderes zu werden! Bereits in der Beta spielt sich Dark Messiah (fast) bugfrei, wir dürfen also auf eine sehr gute Vollversion gespannt sein. Mit neuen innovativen Ansätzen, den Aufstiegsmöglichkeiten der Charaktere und einem guten Balancing der Klassen steht hier ganz klar ein eSport-TopTitel in den Startlöchern, der neuen Wind in das Genre bringen wird.