Update: Dark Matter wurde nach den negativen Kritiken über das Ende der Story von Steam entfernt. Als Grund wird auf der Plattform "ein bekanntes Problem mit dem Spielende" angegeben. Wer den Titel unterdessen auf GOG vor dem 21. Oktober gekauft hat, erhält sein Geld zurück.

Ursprüngliche Meldung: Der Sci-Fi-Platformer Dark Matter spaltet derzeit die Community, denn das Spiel soll einfach so abrupt enden. Schließlich wird die restliche Geschichte in Form von Text erzählt. Nicht wenige Käufer fragen sich nun, ob man hier möglicherweise ein nicht ganz fertiges Produkt erworben hat.

Erik Schreuder, der CEO von Publisher Iceberg Interactive, meldete sich zu Wort und gab an, dass es sich um ein vollverwertiges Spiel handelt. Es sei genau so, wie es in der Steam-Beschreibung stehe - inklusive der 14 Level.

Tatsächlich aber sollte ursprünglich alles etwas umfangreicher ausfallen. Durch die Kickstarter-Kampagne, die am Ende erfolglos blieb, wollte man "deutlich mehr Level" anbieten und das Spiel für 30 Dollar verkaufen.

Als der Plan nicht realisierbar war, dachte man über einen episodischen Release nach. Der erste Teil sei demnach also Dark Matter. Allerdings steht nirgendwo in der Steam-Beschreibung, dass der Titel episodisch ist - weitere Episoden macht man vom Erfolg der ersten abhängig.

Immerhin gab Schreuder zu, möglicherweise ein nicht zufriedenstellendes oder auch verwirrendes Ende implementiert zu haben. Daher arbeitet man im Moment an einer überarbeiteten Version, die als Patch nachgeliefert werden soll.

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