D-Day (PC-Test)
(von Michael Dötz)

In diesem Jahr gedachten Politiker aus der ganzen Welt dem 'D-Day', welcher das größte Landungs- manöver in der Geschichte der Menschheit darstellt. Sechzig Jahre nach der Landung der Briten, Amerikaner, Kanadier und weiterer

Nationen, veröffentlicht Pointsoft nun das offizielle Spiel zum Gedenktag. Ob es sich bei 'D-Day' um einen eventuellen 'Codename Panzers' Killer handelt, erfahrt ihr in unserem Review.

Mal wieder das Szenario 2. Weltkrieg
Ganz offen gesagt, sehr innovativ ist die Idee nicht, ein 'Computerspiel' über den D-Day in die Läden zu bringen, doch im Strategiesektor gibt es noch relativ wenig Spiele, die sich mit der Landung in der Normandie beschäftigen. Bei den Shooter Fans sieht es da anders aus, denn Spiele wie 'Medal of Honor' und Co. vermittelten schon einmal einen ganz guten Eindruck vom Kampf gegen die deutschen Bunker. Doch wollen wir uns nun dem Spiel selbst widmen.

Alle eure Missionen spielen sich innerhalb von drei Monaten ab. Eure Aufträge beziehen sich nämlich auf den Zeitraum zwischen dem 6. Juni und dem 20. August 1944. Alle Aufgaben basieren auf historischen Einsätzen der Alliierten. Vor jeder Mission erfahrt ihr deshalb in einem kurzen Videoclip Details über den Kriegsverlauf. Gerade weil diese Videos auf den historischen Gegebenheiten beruhen, sind sie wirklich interessant.

D-Day - Würdige Umsetzung zum historischen Schicksalstag?

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Nachdem ihr euch kurz in den Lehnstuhl setzen konntet, gilt es auch schon im Kampf eure Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Beim Schwierigkeitsgrad könnt ihr zwischen Einfach, Normal, Schwer und Sehr Schwer wählen. Doch auch im Sehr Schweren Modus dürften die meisten - etwas geübten Zocker - nicht über 10 Stunden Spielspass hinauskommen, denn dann hat man in der Regel die kümmerlichen 12 Missionen durchgezockt. Eine zusammenhängende Story, welche sich durch das ganze Spiel hindurchzieht, fehlt leider. Jede Einheit hat ein Fachgebiet. Taktieren ist bei den Einheiten aber dennoch das A und O im Spiel.

Packshot zu D-DayD-DayErschienen für PC kaufen: Jetzt kaufen:

Kundschafter können beispielsweise - wie der Name schon sagt - vor allem zur Aufklärung genutzt werden. Ihr Sichtfeld ist deutlich weiter, als das eines MG Schützen. Befindet sich ein Kundschafter in einem Fahrzeug, so wird das Sichtfeld des gesamten Fahrzeugs ebenfalls vergrößert. Wie im Kinofilm 'Der Soldat James Ryan' verfügt ihr auch über Soldaten, welche einen Flammenwerfer als Waffe besitzen. Besonders in der ersten Mission kann dieser sehr sinnvoll genutzt werden, wenn man die Deutschen per Flammenwerfer- einsatz aus ihrem Bunker scheucht und anschließend mit den MG- Schützen eliminiert. Scharfschützen dürfen natürlich ebenfalls nicht fehlen, denn um MG Nester auszuschalten, sind sie unsere Hauptangriffswaffe. Fahrzeuge und feste Geschütze sucht der Strategiespieler in 'D-Day' auch nicht vergeblich. Jedoch gilt es diese meistens erst einmal außer Gefecht zu setzen, bevor man sie fürsich selber beanspruchen kann. Am effektivsten bekämpft man die Stahlkolosse der deutschen von hinten, da ihre Panzerung dort am schwächsten ist.

Ah! Meine Augen!
Ok, die Überschrift ist ein wenig überspitzt formuliert, doch ein echter Hingucker ist die Grafik von 'D-Day' wirklich nicht. Wer mehr auf die Optik setzt, der ist mit CDVs 'Codename Panzers' eindeutig besser bedient.

In 'D-Day' wirkt einfach alles zu statisch und liebevoll gestaltete Grünflächen oder Häuser sucht man leider vergeblich.

Da die Optik nicht gerade oskarverdächtig ist, könnte man meinen, dass die Performance dafür 1A ist, doch auf unserem Testrechner hatten wir leider auch in einer 800er Auflösung noch mit argen Performanceproblemen bei Massengefechten zu kämpfen.

Ein genaues Steuern war damit leider nicht mehr möglich.

D-Day - Würdige Umsetzung zum historischen Schicksalstag?

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Bei Kämpfen mit geringer Einheitenanzahl kann man sich aber nicht über die Steuerung beschweren. Es läuft alles sehr direkt und die Steuerungsmenüs am unteren Bildschirmrand erklären sich allein schon anhand der Symbole von selbst.

Multiplayer Action ist auch schon drin. Das Manko des Singleplayermodus trifft leider auch auf den Multiplayermodus zu, es gibt einfach zu wenig Karten. Die 12 verschiedenen Maps reichen einfach nicht aus, um den Spieler länger an das Spiel zu fesseln. Solltet ihr dennoch einmal den Drang

verspüren 'D-Day' im Multiplayer Modus zu zocken, so könnt ihr entweder ein lokales Netzwerk oder das Internet verwenden. Am Netcode konnten wir nichts aussetzen, die Pings waren angenehm zum Spielen und es gab eigentlich keine nennenswerten Probleme. Als Modi stehen Kampf um die Flagge, Eroberung und Deathmatch zur Verfügung. In allen Menüs findet ihr eine passende Musikuntermalung. Auch der Sound im Spiel selbst kann sich sehen lassen. Es wird ein echtes Strategiefeeling aufgebaut, da die Sounds der Einschläge und Waffen abwechslungsreich und recht authentisch klingen. Hier wurde ganze Arbeit geleistet.

verspüren 'D-Day' im Multiplayer Modus zu zocken, so könnt ihr entweder ein lokales Netzwerk oder das Internet verwenden. Am Netcode konnten wir nichts aussetzen, die Pings waren angenehm zum Spielen und es gab eigentlich keine nennenswerten Probleme. Als Modi stehen Kampf um die Flagge, Eroberung und Deathmatch zur Verfügung. In allen Menüs findet ihr eine passende Musikuntermalung. Auch der Sound im Spiel selbst kann sich sehen lassen. Es wird ein echtes Strategiefeeling aufgebaut, da die Sounds der Einschläge und Waffen abwechslungsreich und recht authentisch klingen. Hier wurde ganze Arbeit geleistet.

verspüren 'D-Day' im Multiplayer Modus zu zocken, so könnt ihr entweder ein lokales Netzwerk oder das Internet verwenden. Am Netcode konnten wir nichts aussetzen, die Pings waren angenehm zum Spielen und es gab eigentlich keine nennenswerten Probleme. Als Modi stehen Kampf um die Flagge, Eroberung und Deathmatch zur Verfügung. In allen Menüs findet ihr eine passende Musikuntermalung. Auch der Sound im Spiel selbst kann sich sehen lassen. Es wird ein echtes Strategiefeeling aufgebaut, da die Sounds der Einschläge und Waffen abwechslungsreich und recht authentisch klingen. Hier wurde ganze Arbeit geleistet.