Mittlerweile sind fünf Jahre vergangen, seit Cyberpunk 2077 von CD Projekt Red begonnen wurde. Auf der diesjährigen E3 haben wir zum ersten Mal einen Blick auf das Projekt der Witcher-Macher erhaschen können. Und es wird wohl auch noch eine ganze Weile dauern, bis wir endlich zocken dürfen. Doch warum braucht Cyberpunk 2077 so lang? Gab es etwa komplette Neustarts während dieser Jahre?

Was wir von Cyberpunk 2077 halten:

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Was wirklich passiert ist, würde ich nicht als Reboot bezeichnen“, erklärte Marcin Iwiński, Mitgründer und Co-CEO von CD Projekt Red gegenüber Kotakus Jason Schreier im Rahmen eines Podcasts. „Wir wechseln nur die Richtungen und suchen dabei nach dem Kern des Spiels. Es ist extrem schwierig, wenn man eine neue IP etablieren möchte, weil man alles machen kann, aber sich zur gleichen Zeit immer wieder selbst in Frage stellt. [...] Irgendwann blickt man auf etwas zurück und sagt: 'Nein, ich dachte, es wäre cool, aber ist es nicht. Wir müssen die Richtung ändern.' Das muss man dann den Leuten erklären.“

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Die Zeit wird nicht verschwendet

Iwiński verrät zudem, dass die Arbeit schon vor dem Abschluss von The Witcher 3 begonnen hat. In der Pre-Production-Phase hätte das Team von Cyberpunk 2077 schon tolle Vorarbeit geleistet, die die Arbeit nun vereinfacht. Die E3 in diesem Jahr war eine kleine Probe für das gesamte Studio. Denn die Reaktionen der User zeigen, ob sie das Projekt schon jetzt cool finden und sich die weitere Arbeit lohnt. Dies würde das Team enorm motivieren und anspornen. In unserer Vorschau zu Cyberpunk 2077 lest ihr, warum wir glauben, dass sich die Warterei lohnen wird.

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