Als Peter Molyneux und seine Mannen von 22cans Ende 2012 das kostenlose iPhone-Spiel Curiosity: What's Inside the Cube? veröffentlichten, erschien es noch wie eine unendliche Aufgabe: Stück für Stück wollten die Abermilliarden an Cublets abgetragen werden, die nicht nur den Würfel formten, sondern auch das Geheimnis in seinem Inneren bewahrten. Doch nun, ungefähr sechs Monate nach dem Start des Experiments, ist das Geheimnis gelüftet, welches Peter Molyneux als "lebensverändernd" für den Entdecker bezeichnete.

So twitterte Molyneux gestern um ca 8.30 Uhr am Morgen: "Wir haben den Gewinner. Sie sind in Großbritannien. Sie sollten jetzt eine Nachricht erhalten."

Und das, so kurz nachdem 22cans erst das Feature einführte, gegen Bares dem Würfel Steine wieder hinzuzufügen. So wollte man wohl die Spannung aufrecht erhalten und gleichzeitig auch etwas Geld mit diesem Feature verdienen.

Zur Gratulation erstellte 22cans ein Video, in dem Peter Molyneux das Geheimnis entlüftete, das es aufzudecken galt. Nach über 4 Millionen Downloads und über 150 Tagen Arbeit, bei der über 25 Milliarden Cublets abgetragen wurden, hat es Bryan Henderson aus Edinburgh in Schottland geschafft, zum Geheimnis vorzudringen und es zu entlüften - "Die Möglichkeit, ein digitaler Gott zu sein."

Und hier kommt auch die Verbindung von Curiosity: What's Inside the Cube? zum anderen Projekt von 22cans zum Tragen, welches ganz knapp noch über eine Kickstarter-Kampagne finanziert werden konnte - Godus. So werde Henderson der Gott aller Personen werden, die ihrerseits Götter in Godus spielen. "Du wirst entscheiden - wesentlich entscheiden - auf welchen Regeln das Spiel basieren wird. Und, hier kommt der lebensveränderne Aspekt, du wirst am Erfolg des Produkts teilhaben. Jedes Mal, wenn Menschen Geld in Godus ausgeben, wirst du ein kleines Stück davon abbekommen."

Man kann von Molyneux halten, was man will. Aber der Mann hat wirklich brilliante Ideen.

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