Möglicherweise steckt Entwicklerstudio Crytek erneut in einer Finanzkrise. Auf der Job-Website Glassdoor berichten Crytek-Angestellte anonym von verspäteten oder ausstehenden Gehaltszahlungen. Bereits im Jahr 2014 befand sich der Crysis-Entwickler in finanziellen Schwierigkeiten.

Damals musste das Unternehmen Personal entlassen und der Developement Manager, der Studioboss und der Entwicklungsleiter von Homefront: The Revolution traten zurück. Erst als der Konzern Amazon sich die Nutzungsrechte der CryEnginge mit einem Millionenbetrag sicherte, glätteten sich die finanziellen Wogen von Crytek. Nach dieser ersten Krise setzte das Studio vor allem auf Virtual Reality. Doch anscheinend ging dieser Plan nicht ganz auf.

Crytek schweigt sich auch gegenüber den Mitarbeitern aus

Crytek - Steckt der Crysis-Entwickler in finanziellen Schwierigkeiten?

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Bei Crytek scheint es Schwierigkeiten zu geben.
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Zumindest den Bewertungen der Nutzer des Job-Portals zufolge. Ein Arbeitnehmer bei Crytek beklagt, die Gehälter wurden in den letzten sechs Monaten zu spät gezahlt, mit einer Verspätung von einer bis drei Wochen. Die Unternehmensspitze scheint sich laut Beitrag ebenfalls nicht zu den Vorfällen zu äußern, sondern verkündete lediglich: „Das Problem sei nun ein für alle mal gelöst.“

Weitere Bewertungsbeiträge berichten das gleiche. Die neueste Bewertung stammt vom 3. November 2016 und beklagt ebenfalls späte Zahlungen und fehlende Mitteilungsbereitschaft des Unternehmens: „Das wird alles noch vom Widerwillen oder der Unfähigkeit der Firma verschlimmert, die Probleme angemessen anzusprechen, zu diskutieren oder zu kommunizieren.“