Das englischsprachige Wirtschatfsmagazin Forbes hat ein Interview mit Crytek-Cherf Cevat Yerli geführt, in dem sich dieser über die Einstellung der Europäer gegenüber dem Shooter-Genre auslässt. Er wird zitiert mit der Aussage, in Europa gelten Ego-Shooter als "böse".

Während in den USA Action und epische Abenteuer ganz oben in der Beliebtheitsskala stehen würden, hätten diese in Europa ein schlechtes Image. Daher würden sich Spiele dieser Genres, insbesondere solche mit viel Schießerein und Blut, hierzulande nicht sonderlich gut verkaufen. Statt groß angelegter Geschichten stünden die so genannten Casual Games bei den Europäern hoch im Kurs - Spiele für Zwischendurch, statt Zeit fressender Abenteuer. Forbes stellt daraus die These auf, dies entspräche dem europäischen Lebensgefühl besser, wo die Menschen eher nach Spielen suchen, die sie in Zügen und U-Bahnen auf dem Weg zur Arbeit spielen können.