Crytek UK, die für den Multiplayer-Modus von Crysis 2 verantwortlich waren, haben nach eigenen Angaben zum Release nicht mit derart vielen Hackern und Cheatern gerechnet. Gleichzeitig gelobt man Besserung für das nächste Spiel.

Crysis 2 - Crytek über die Hacker-Probleme zum Launch, keine Patches mehr

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Die ersten Hacks wurden einfach nur durch eine veränderte Datei ermöglicht
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Die PC-Version von Crysis 2 wurde ohne bekannte Anti-Cheat-Mechanismen, wie Punkbuster ausgestattet, stattdessen wurde ein eigenes System entwickelt. Das war zu Beginn allerdings nicht sonderlich wirkungsvoll.

Mark Tully, Lead Programmer bei Crytek UK, erklärt, dass man durch den Vorstoß auf die Konsolen, wo Hacks ein geringeres Problem sind, dem Bereich nicht mehr so viel Aufmerksamkeit geschenkt hat. Dadurch blieben viele Hintertüren offen, vor allem, da sie mehr oder weniger Teil der CryEngine waren und nicht extra für den Multiplayer-Modus eingebaut wurden.

Principal Programmer Pete Hall fügt noch hinzu, dass man die Sicherheitslücken schon vorher hätte schließen können, wäre man auf sie aufmerksam geworden. Zum Beispiel, dass man einfach eine Datei editieren und mit dieser dann online spielen kann.

Das DX11-Update war der letzte geplante Patch, so Tully. Man sei relativ glücklich mit dem derzeitigen Zustand des Spiels. Sollten dennoch neue Hacks auftauchen, würde man dagegen etwas unternehmen.

Im nächsten Spiel, welches das auch immer sein mag, sollen uns die gleichen Probleme nicht mehr erwarten.

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