Crysis 2-Autor Richard Morgan ist kein großer Fan der Halo-Serie, wie er in einem Interview der Seite nowgamer.com verrät. Grund dafür ist allerdings nicht unbedingt die Geschichte an sich.

Crysis 2 - Autor Richard Morgan auch kein Fan von Halo

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Auch ohne sichtbares Gesicht kann man Charaktere interessant gestalten
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Crysis 2 wird ähnlich wie wie bei Halo eine Hauptfigur haben, dessen Gesicht von seinem Anzug verdeckt wird. Da drängt sich natürlich die Frage auf, ob es nicht schwieriger ist, dadurch die Tiefe des Charakters aufzuzeigen. Ein Vergleich mit dem Master Chief bewegt ihn zu folgender Antwort.

„Ich mag die Halo-Serie überhaupt nicht. Okay, Halo ist nicht unbedingt schlecht, es ist, na ja, durchschnittlich. Der Grund dafür, dass die Fiktion nicht funktioniert hat nichts damit zu tun, dass du nicht das Gesicht von Master Chief zu sehen bekommst.“

„Es liegt an Aussagen wie 'Okay …. Ich geh da jetzt rauf und töte die Jungs.' Halo ist voll von diesen schwachsinnigen archetypischen Charakteren und es hat dadurch keinen wirklichen emotionalen Effekt.“

Er weiß aber auch, wie man solchen Problemen entgehen kann. Man stellt die Dinge beispielsweise komplizierter dar. So haben Charaktere etwa andere Meinungen als der Spieler. Sie sind nicht unbedingt auf seiner Seite, sondern einfach nur da. Sie haben ihre eigenen Ziele und manchmal sind es eben die, welche auch der Spieler hat, manchmal aber auch nicht.

Noch zuvor hat er sich nicht gerade positiv zur Geschichte von Call of Duty: Modern Warfare 2 geäußert, die ihn schwer enttäuscht habe. Für einen seiner Romane hat er bereits eine Auszeichnung erhalten, ob er es auch in der Videospiel-Welt schafft, eine überzeugende Geschichte zu erzählen, muss sich erst noch herausstellen.

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