David HainRückblende ins Jahr 1995: Der Autor dieser Zeilen saß damals wie ein Kleinkind im Spielwarenladen mit weit aufgerissenen Augen vor seinem topaktuellen Pentium 90 und bestaunte das frisch erworbene Command & Conquer. Im Speziellen die - für damalige Verhältnisse - revolutionären Zwischensequenzen. Damals orakelte er noch ehrfürchtig: „In zehn Jahren wird so etwas auch in Echtzeit möglich sein.“
Nun ja, nicht ganz. Heute, mehrere Grafikgenerationen und Prozessorkerne später, wissen wir, dass die Qualität der filmischen Intros von früher heute niemanden mehr vom Hocker hauen würde. Stattdessen ist die Zeit des Fotorealismus endgültig angebrochen. Ihr Vorreiter heißt Crysis und präsentiert ein Abenteuer auf dem PC, das die Welt in dieser Form noch nicht gesehen hat.
Crysis kann man nicht beschreiben, man muss es selbst erleben: Doch trotz konkurrenzloser Präsentation fehlt der Aha-Effekt.FazitWow! Selbst als vermeintlich abgebrühter Spieleredakteur mit überdurchschnittlichem Redefluss verschlägt es einem nach dem Crysis-Start für mehrere Minuten die Sprache. Sicher, über die grafische Finesse des neuesten Crytek-Meisterwerks wurde im Vorfeld schon hinreichend berichtet, dennoch muss man erstmal verarbeiten, was sich da auf dem Bildschirm tut. Denn Crysis ist nichts weniger als eine Grafik-Revolution.
Unfassbar: Diese Screenshots lassen sich kaum noch von echten Fotos unterscheiden.Euer Abenteuer beginnt auf einer malerischen Insel im südchinesischen Meer - nicht irgendeiner Insel, sondern auf dem wohl lebendigsten Eiland der Spielegeschichte. Jedes einzelne Blatt an den Bäumen und Sträuchern wurde aufwändig per Hand modelliert, die Steinformationen am Strand sind von ihren realen Pendants kaum noch zu unterscheiden, über Allem liegt ein mild-goldener Schleier aus realistisch berechneten Sonnenstrahlen.
Wirklich förderlich für den Spielfortschritt ist das jedoch nicht: Oft genug blieben wir einfach stehen und ergötzten uns an der wunderschönen Postkarten-Idylle, blickten auf schier endlose Panoramen oder drehten uns wild im Kreis, um die Reaktion des virtuellen Mondlichtes auf unseren Waffen zu beobachten – und wurden dann hinterrücks von Koreanern überwältigt, die unsere Unaufmerksamkeit ausnutzen.
von Electronic Arts, Crytek
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ich fand das spiel nur durchschnitt und nichts besonderes (Was ich bei far cry auch fand) zu wenige gegnertypen,schlappe sprüche (naja bei far cry war's schon ziemlich lächerlich) und die story ist bekannt und zigmal verwendet worden.
und ein wort zu half life 2, ich weiß nicht warum ihr diesen langweiligen aufguss so hochlobt, diese hochglanzshooter taugen in der wurzel nicht und sind meistens nur werbung für die engine.Achso der übershooter für mich ist und bleibt PREY, coole umgebung, abgefahrende kämpfe und kein lästiges speichern.
so das ist mein kommentar und es ist mir egal was ihr dazu sagt oder schreibt. grüsse und versucht es nächstemal ihr hühner!
-> Legt bei Crysis mal eure 0815-Dauergeballer-Strategie ab und sucht Alternativen. Ihr werdet euch wundern auf wievielen verschiedenen Wegen man zum Ziel kommen kann. <-
Aber wie gesagt man kanns auch auf die öde ballerart durchspielen.
PS ich weis nich warum ihr alle wegen den hardwareanfordederungen meckert, Ist doch super das ein Spiel eine so gute Technik besitzt das man noch nicht mit jedem PC die volle Pracht bewundern kann. So hat das Spiel wenigstens noch Zukunft und es ist nicht nach einem Jahr schon altbacken.
so far Thunderbolt
Ich habe auch schon mehrmals versucht "leise" voran zu kommen, aber das ist bei diesen Superkoreaner ja beinahe unmöglich, da man min. 5 Schüsse braucht, um einen zu töten und auf einer größeren Distanz sitzen diese nicht immer direkt.
Da schnappe ich mir lieber einen Jeep oder dergleichen und bahn mir den Weg damit frei, geht schneller und ist effektiver, leider dafür nur Geballere.
Hinzu kommt, dass ich erst vor kurzem (2 Monate) meinen Rechner für 800€ komplett (Grafikakrte, CPU, Motherboard, Speicher) aufgerüstet habe und trotzdem auf Mittel spielen muss, das ist ja schon fast lächerlich.
wer CoD verpasst, verpasst nur etwas: die neue dimension der moralischen verwerflichkeit in spielen (das ist leider das, was von diesem spiel übrig bleibt).
wer Crysis verpasst, verpasst hingegen das spiel an dem sich alle shooter der nächsten jahre technisch messen lassen müssen.
was ist also eher empfehlenswert?
Nebenbei:
Ich finde diese Wunderschönen Strände eigentlich schön. Immerhin ist das Wetter da besser. Okay, bis es dann zu "kälteren Variante" kommt :)
"und ich finde das crysis ne menge bietet und klar ist auch das das genre ego shooter nicht neu erfunden werden kann"
Ja, aber der Schlüssel zum Meilenstein liegt nicht nur darin, einiges zu bieten, sondern vor allem richtige Innovationen zu bieten. Und die hat Crysis nicht in dem Maße (zumindest laut Test), wie (die allzweit herangezogene Referenz) HL2.
Und jetzt Frage mich nicht, was ich da erwarte. Denn wenn das so offensichtlich wäre, dann wäre es ja keine echte Innovation :)
ich hoffe dazu kann einer was sagen, wäre nämlich ein grund (der hauptgrund) es mir nicht zu kaufen.
@Lev:
Die restlichen 9% holt man nicht mit besserer Grafik, soviel ist klar. Aber mit innovativen Features. Klar, der Anzug ist geil. Aber wenn ich zwischen Anzug in Crysis und Gravity Gun von Gordon wählen müsste, würde ich zur Gravity gun tendieren.
HL2 hat Beispielsweise sowohl in Grafikdingen als auch in Sachen Physik und Gameplay neue Maßstäbe gesetzt.
ABer ich persönlich würde Crysis ein bis zwei Prozente mehr geben, aber es gehört auch immer ein wenig Subjektivität zum Test.
Half Life 1 bzw. 2 war seinerzeit hingegen ein Quantensprung fürs Shooter-Genre - ohne diesen Titel gäbe es Crysis vielleicht in dieser Form nicht. Ob man das in X Jahren auch vom Crytek-Titel behaupten kann? Wohl eher nicht.
91% ist schlicht zu wenig!
Ich finde besipielsweise den Anzug echt Klasse und habe auch Funktionen wie Stärke und Geschwindigkeit benutzt. Um besipielsweise einem Koreaner, der in seiner Hütte "campte" von zu überraschen. Mit einem Schlag die Wand niedergerissen und mit dem nächsten Schlag hab ich ihn erwischt.
Zugegeben: Ich habe mich auch gefragt, warum ich so wenig aushalte. Aber in der Demo hatte das eher den Effekt, dass ich viel überlegter an die Situation herangegegangen bin.
Für mich wird das (auch aufgrund meines Unglaublich tollen Rechners :P) zum Pflichtkauf :)
Nach der Demo setz ich mich nicht in die Nesseln und kaufe für 50 € ein Spiel, wofür kaum jemand den passenden Rechner hat.
Ach ja, Multiplayer... wenn der genauso "gut" wird wie bei FarCry, dann lach ich wohl noch auf Monate hinaus, wenn ich nur daran denke.
Ich denke die Jungs von Valve gehen den besseren Weg - einfach die Spiele an die Masse der PCs die zurzeit im Umlauf sind anzupassen...
Viel Glück Crytek - auf das dies nicht euer letztes Projekt war