Crysis – Test

PC

Zucker für die Augen, Pfeffer für die Hardware: Crysis setzt neue Shooter-Standards.

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von David Hain, 14. November 2007 09:21 Uhr

Eis und Glibber

Moment! Aliens? Wie denn jetzt? Ganz einfach: Die Entdeckung der Wissenschaftler entpuppt sich schnell als außerirdisches Raumschiff, welches über Jahrhunderte tief unter der Insel verborgen lag. Besonders gelungen ist dabei die geniale Einführung der glibberigen Jungs. Ohne zuviel verraten zu wollen: Nomads Ausflug in das fremdartige Mutterschiff erinnert in Punkto Spannung und Inszenierung an die frühen Alien-Filme.

Screenshot zu: Zucker für die Augen, Pfeffer für die Hardware: Crysis setzt neue Shooter-Standards.Ultra-atmosphärisch und spannend zugleich: Der Ausflug ins Alienmutterschiff.

Kurz darauf bricht auf der einst saftig begrünten Tropeninsel die Hölle los – bzw. das Eis. Mehr spoilern wollen wir an dieser Stelle nicht, die folgenden Kapitel sollte man unbedingt selbst erleben. Nur soviel: Ab der Hälfte des Spiels gewinnt Crysis noch einmal deutlich an Atmosphäre und Tempo, auch die Missionen werden merklich spannender – Adrenalin-Kino vom Feinsten.

Apropos: Was die Crytek-Mannen in ihrem zweiten Projekt abbrennen, würde sich auch bestens für die große Kinoleinwand eignen. Immer wieder vertiefen filmreife Skript-Sequenzen die hübsch Klischee triefende Story, die man so selbst in Hollywood-Blockbustern noch nicht gesehen hat. Die Szene, in der scheinbar in Kilometer weiter Ferne am Horizont ein Berg in Stücke bricht und Teile des Alienartefaktes zum Vorschein kommen, rechtfertigt allein den Crysis-Kauf.