Crysis – Test

PC

Zucker für die Augen, Pfeffer für die Hardware: Crysis setzt neue Shooter-Standards.

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von David Hain, 14. November 2007 09:21 Uhr

Gefahr im Anzug

Doch zurück zu unserer Mission. Schnell wird nämlich klar, was das „spezielle“ an der kleinen Special-Forces-Einheit ist: Im Jahr 2020 werden Soldaten mit so genannten Nanosuits ausgerüstet. Dieser Superanzug wärmt nicht nur bei extremer Kälte oder versorgt euch unter Wasser mit Sauerstoff, sondern verleiht auch eine ganze Palette cooler Fähigkeiten, die das Überleben leichter machen und spielerisch neue Akzente setzen sollen.

Screenshot zu: Zucker für die Augen, Pfeffer für die Hardware: Crysis setzt neue Shooter-Standards.Über dieses genial-einfache Menü wählt ihr eure Nano-Fähigkeiten.

Klingt toll – in der Theorie. In der Praxis nutzt ihr diese Fähigkeiten aber viel zu selten. Am Nützlichsten ist da noch das Panzerungs-Upgrade. Ist dieses aktiviert, werden sämtliche Treffer zunächst von eurer Anzug-Energie abgezogen – unverzichtbar wenn ihr das Spielende noch vor Weihnachten sehen wollt. Die zweite wichtige Fähigkeit ist der Tarnmodus. So versteckt räumt Nomad die Gegner beinahe unbemerkt aus dem Weg. Leider verbraucht sich die Energie viel zu schnell, als dass man die Tarnung optimal ausnutzen könnte.

Die anderen Fähigkeiten gehen hingegen völlig unter. Der Stärke-Modus bringt spielerisch kaum Vorteile und kommt nur an bestimmten von den Entwicklern vorgesehenen Stellen zum Einsatz. Die Schnelligkeitsfähigkeit nutzt man meist nur, um größere Laufwege abzukürzen. In der Hitze des Gefechts ist die Panzerung sowieso die bessere Wahl. Gelungen ist hingegen, dass man sämtliche Fähigkeiten mit einem einzigen Klick ganz leicht aktivieren kann.