Cryostasis: Sleep of Reason – Test

PC

Schockgefroren: eiskalter Horrorthriller mit Gänsehaut-Garantie

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von Nedzad Hurabasic, 25. Mai 2009 15:00 Uhr

Falls Klimakatastrophologen recht behalten, wird Spielen wie Cryostasis schon in einigen Jahrzehnten die inhaltliche Grundlage entzogen. Sollte das Eis am Nordpol weiterhin dahin schmelzen, wird man keine Abenteuer mehr im ewigen Eis erleben können, wo Eisbrecher aus unbekannten Gründen verloren gehen und merkwürdige Vorkommnisse für das Verschwinden der Mannschaft verantwortlich gemacht werden können.

Vermutlich werden wir dann im Deich-Simulator 4.0 versuchen, die bereits untergegangenen Niederlande zu retten oder erkunden in Bioshock 17 die Überreste von Bangladesh. Bis dahin aber können uns Ego-Thriller wie Cryostasis den unerbittlichen Horror eines Eis-Dramas näher bringen...

Ich möchte ein Eisbär sein...

Cryostasis ist ein eiskalter Ego-Thriller, der sich bisweilen selbst ausbremst.FazitDamit sind wir jedoch nicht beim Eistanz angelangt, wo sich Konkurrentinnen bisweilen Eisenstangen an die Beine kloppen. Handgreiflich und sehr rustikal geht es allerdings auch in diesem Titel des ukrainischen Entwicklers Action Forms zu. Doch wer jetzt ein rasantes Action-Feuerwerk erwartet, hat entweder die ersten Zeilen nicht gelesen (Eis! Eis! Baby!) oder stellt sich unter einer Eishölle etwas anderes vor als ich.

Screenshot zu: Schockgefroren: eiskalter Horrorthriller mit Gänsehaut-GarantieIm ewigen Eis erwartet den Spieler Schauriges.

Aber im Ernst: Cryostasis geht die Sache wirklich sehr betulich an und kommt im gesamten Spielverlauf nur sehr schwer in die Gänge. Alles wirkt sehr schwerfällig: von den lahmarschigen Bewegungen des Hauptakteurs Alexander Nesterov über die einfältig dahinschlurfenden Kreaturen bis hin zur wirren und kaum in die Gänge kommende Story.

Gegen eine gemächliche Erzählweise ist an sich nichts einzuwenden, doch wenn diesem Prinzip alle Mechanismen des Spiels untergeordnet werden, geht einfach der Pepp verloren, das Überraschungsmoment gefriert genauso wie der Protagonist, wenn dieser sich nicht regelmäßig wärmt.

Kommentare 6
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Killaspillah26.05.2009 13:45
Ich muss da Bruce Lee vol recht geben. Das Spiel ist sehr langweilig. passiert kaum was. Story kaum vorhanden. gähn
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EuerUntergangEuerUntergang25.05.2009 22:44
Da muss ich widersprechen, da ich denke das es von den Entwicklern gezielt so gemacht wurde, das selbe gilt für die ziemliche Orientierungslosigkeit an Bord des Schiffes.Und von 2 Stunden spielen wird man so ein Game eh nicht verstehen^^
Aber ich finde es interessant wie sich die Story anfangs verworren und scheinbar total durcheinander bis zum Schluss zu einen immer klareren Bild zusammenfügt^^
Ich finde wären man noch weiter auf die Charaktere eingegangen käme ebendieses gar nicht gut rüber. Und nicht vergessen Survival Horror^^ das Überleben steht im Vordergrund^^
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Bruce Laa25.05.2009 22:37
Ich hab mir das Spiel ausgeliehen und kann eure Meinung voll bestätigen. Nach 2 Stunden weiß man imemr noch nicht, was passiert und warum. Alles Kuddelmuddel und total lahmarschig. Es passiert fast nix! Ne danke!
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SelorKiithSelorKiith25.05.2009 16:12
Naja, wer dabei probleme hat der Story zu folgen ist wahrscheinlich auch mit einer Schritt für Schritt Anleitung heillos überfordert... aber solche Leute muss es ja auch geben, nicht?
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BloodwalkerBloodwalker25.05.2009 15:09
Ich glaube die Pro-/Contra-Liste sol auch nicht unbedingt punkte abziehen und aufwerten sondern einfach nur Auflisten was es für Pro und Contra punkte gibt und ein nicht Vorhandener Multiplayer ist für viele ein Contra, das deswegen jetzt % abgezogen werden denke ich nicht da eben nicht unbedingt jeder einen braucht.
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donatboy25.05.2009 14:34
warum werden punkte abgezogen weils KEINEN multiplayer gibt
muss doch net jedes game haben
und wenns einen geben würde würdet ihr dafür punkte abziehen
lieber keinen multiplayer als nen schlechten
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