Crying Suns - Crying Suns setzt euch an das Steuer des untergehenden Universums
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Anno 1602 trifft auf Dead Space

von Michael Sonntag

Blutrünstige Aliens, moderne Technologie, fremde Planeten - mittlerweile kennt ihr sicherlich genauso viele Science Fiction-Werke wie ich, dass euch nichts mehr so schnell schocken kann. Wenn der intergalaktische Rat das nächste Mal wieder verzweifelt über eine neue Bedrohung des Universums verhandelt, wollt ihr am liebsten mit den Augen rollen, dazwischen springen und sagen: “Leute, Leute. Es ist doch egal, wie viele Beine es hat. Wir müssen nur seine Schwachstelle suchen, seine Königin töten oder es in ein schwarzes Loch werfen. Es ist ja nicht so, dass wir das noch nicht hundert Mal gemacht haben. Weckt mich, wenn die Lage wirklich aussichtslos ist und etwas Unbekanntes alle Galaxien dahinrafft.

Crying Suns - Trailer: Versinkt im dunklen Universum des Kickstarter-Videos

In dem Kickstarter finanzierten Indie-Spiel “Crying Suns” passiert genau das. Jetzt wird euch kein konservativer Captain mehr vor die Nase gesetzt, der angeblich alles besser weiß. Jetzt seid ihr kein einfacher Fußsoldat mehr, sondern genau das, was eurer Science Fiction-Erfahrung entspricht: der aufgewachte Klon des besten Admirals der Weltraumgeschichte. Das klingt gut, oder? Ja, aber der müsst ihr auch sein, denn jetzt erwarten ein Roboter und die hundertköpfige Besatzungscrew eines Raumschiffes von euch, dass ihr wisst, was zu tun ist. Denn das Universum ist nicht bedroht oder so, es ist toter als tot. Und keiner weiß warum. “Na endlich”, werdet ihr sagen und euch die Admiralsmütze überziehen, entschlossen und vielleicht auch etwas nervös.

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