Crazy Machines 2 – Test

PC

Nichts für Schulabbrecher: Die verrückten Maschinen sorgen für gehörig Kopfzerbrechen.

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von Jörg Pitschmann, 16. Oktober 2007 11:03 Uhr

Welche Zutaten benötigt eigentlich ein gutes Spiel? Action, Strategie, Taktik? Wenn das so zutreffen würde, dann hätte »Crazy Machines 2« nicht den Hauch einer Chance, denn im neuesten Produkt aus dem Zwickauer Hause FAKT Software findet sich nichts davon. Dass das Spiel dennoch eine echte Spaßbombe ist, hat es ganz anderen Faktoren zu verdanken. Und das sind weder Sex, noch Gewalt.

Dass logische Physik-Knobeleien alles andere als öde sein müssen, haben uns die Jungs von FAKT Software schon 2004 mit dem ersten Teil ihrer verrückten Maschinen bewiesen. Das Spiel konnte mit einer glaubwürdigen Physikengine sowie zahlreichen, knallschweren Experimenten überzeugen, bei denen es galt, bestimmte Aktionen auszulösen oder Kettenreaktionen hervorzurufen. Für den zweiten Teil ihrer anspruchsvollen Denkakrobatik haben die Macher nachgelegt und sich einiges einfallen lassen.

Screenshot zu: Nichts für Schulabbrecher: Die verrückten Maschinen sorgen für gehörig Kopfzerbrechen.So eine Abrissbirne kann schon mächtig Kopfzerbrechen bereiten... 200 Denksportaufgaben warten auf die Rätselgemeinde, für deren Lösung insgesamt 150 Bauteile zum Einsatz kommen. Dabei müssen Versuchsanordnungen so konstruiert werden, dass sie die gewünschte Aufgabe erfüllen. Im Zentrum steht wieder der schrullige Professor, als dessen Assistent der Spieler fungiert. Wie schon aus dem Vorgänger bekannt, ist der gute Mann ziemlich verrückt und stellt einen vor verzwickte Aufgaben, etwa nach dem Schema: »Lasse Billardkugeln in einer bestimmten Reihenfolge in einen Auffangbehälter plumpsen, während gleichzeitig eine Kanone abgefeuert wird und ein alter Eimer von einem Regal fällt.«

Dazu steht für jedes Experiment eine festgelegte Anzahl von Elementen zur Verfügung, die zur Lösung der Aufgabe benutzt werden dürfen. Die Anforderungen steigen in ihrer Komplexität vom Schälen einer Banane hin zum Physik-Nobelpreis. Und zumindest solche Naturen, die schon in der Schule beim Physikunterricht lieber Schiffe Versenken gespielt haben als den Ausführungen des Lehrers zu lauschen, werden ihre Mühe haben mit den Rätseln haben. Das sollte allerdings niemanden davon abhalten, es auszuprobieren, denn vielfach gibt es mehr als nur eine Lösung.

Kommentare 2
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Bob22.10.2007 21:49
das spiel entspricht dem test hier;) einfach nur genial
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Hadan16.10.2007 16:01
Na, wer weiß noch das es dieses Spiel schon seit Ewigkeiten als "The incredible Machine" gibt?
Der durchschnittliche Zocker von heute war da wahrscheinlich noch gar nicht geboren ;)
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