Crazy Machines (PC-Test)
(von Jörg Pitschmann)

Ein Computerspiel ganz ohne Sex und Gewalt? Kann so etwas funktionieren? Die eindeutige Antwort ist: ja, es kann funktionieren! Crazy Machines aus dem Hause Fakt Software beweist anschaulich, daß es fernab vom Spiele-Mainstream auch kleine,

exotische Perlen gibt, die ohne die üblichen Zutaten eines Megasellers auskommen.

Und überdies kann man auch noch was lernen. Zumindest dann, wenn man - wie ich - früher im Physik-Kurs in der Schule gepennt hat.

Das Spielprinzip ist schnell erklärt: Ihr habt eine Wand vor Euch, an der Ihr verschiedene Elemente und Werkzeuge anbringen und durch deren Kombination Dinge zum Funktionieren bringen müßt. Die Aufgabenstellungen sind dabei von Level zu Level verschieden.

So müßt Ihr zum Beispiel unter Berücksichtigung von Schwerkraft und Mechanik dafür sorgen, daß ein Ball Gegenstände in einen Behälter schubst. Ein anderes Mal müßt Ihr die Thermik bemühen, um mit Hilfe eines Dampfkessels und eines Rohrsystems eine Wurst auf einem Spieß zu grillen. Dann wieder gilt es, Zahnräder so anzuordnen und über Riemen zu verbinden, daß sie Geräte zum Laufen bringen.

Zu Beginn jedes Levels erhaltet Ihr eine knappe Aufgabenbeschreibung und den Versuchsaufbau. Am rechten Bildschirmrand sind auf einem "Clipboard" die Elemente angeordnet, die Ihr zur Lösung der Aufgabe in die Versuchsanordnung einbauen müßt. Spätestens hierbei haben Physiklegastheniker wie ich ein Problem.

Immerhin, eine kleine Hilfestellung ist der Umstand, daß nur solche Elemente auf dem Clipboard auftauchen, die auch tatsächlich benötigt werden. Außerdem sind sie genau abgezählt. Wenn Ihr also ein Rohrleitungssystem zusammennagelt und Euer Versuch in die Hose geht, dann kann es unter Umständen daran liegen, daß Ihr nicht alle Rohrelemente verbaut habt.

Um die Spannung zu steigern, läuft im Hintergrund übrigens ein Countdown ab. Der ist allerdings recht großzügig bemessen, sofern man ein Physikgenie ist und auf Du und Du mit den Newton'schen Gesetzen steht. Für physikalisch-mechanische Nullnummern wie mich, die selbst beim Wechseln einer Glühlampe ihr Leben riskieren, reicht allerdings auch der großzügigste Countdown nicht. Daß ich bei Crazy Machines nicht entnervt die Flinte ins Korn geworfen habe, liegt an dem hohen Suchtpotential des Tüftelspiels. Der Anreiz, es immer und immer wieder aufs Neue zu probieren, ließ mich jedenfalls ein ums andere Mal die Zeit vergessen.

Mir geht ein Licht auf!
Diejenigen von Euch, denen das Spielprinzip bekannt vorkommt, liegen richtig. Vor vielen, vielen Jahren gab es bereits einen vergleichbaren Titel: "TIM - The Incredible Machine" konnte Anfang der Neunziger Jahre sogar so manchen Spielemuffel tagelang beschäftigen. Damals wie heute lag die Faszination in der verblüffend guten Simulation physikalischer Gesetzmäßigkeiten und den vielfältigen Kombinationsmöglich-keiten der Bauelemente.

Während allerdings bei TIM auch eine Portion schwarzer Humor dazukam - so liefen manche Maschinen nur an, wenn man einen Hamster im Laufrad antrieb - hat man darauf bei Crazy Machines weitgehend verzichtet.

Stattdessen nervt hier ein Professor, der aus dem Off Kommentare abgibt und die jeweiligen Versuchsaufbauten erklärt. Hier wäre fraglos deutlich mehr - und vor allen Dingen besserer - Humor möglich gewesen, als das andauernde hektische Geschwafel des Professors auf KI.KA-Niveau.Immerhin kann man den alten Knacker abschalten und ihm so den Mund verbieten. Auch die Musikuntermalung finde ich eher mißraten, da sie mich in ihrer Qualität eher an alte Midi-Sounds aus Atari-Zeiten erinnert, als an High-Tech-Spiele der Neuzeit. Zum Glück haben die Entwickler der Verkaufsversion die Möglichkeit spendiert, eigene CDs während des Spielens zu hören.

Das ist nett und hebt die Laune ungemein. Schade finde ich, daß es für jeden Versuchsaufbau zumeist nur eine mögliche Lösung gibt. Das führt zu einigen Nervereien, weil man teilweise Bauelemente millimeterweise verschieben muß, bis sie die einzig mögliche Position eingenommen haben, in denen sie funktionieren. Das ist zwar physikalisch korrekt, doch wäre es hier schöner gewesen, den Versuchsanordnungen ein wenig mehr Freiraum zu spendieren. Immerhin haben die Entwickler einen Versuchsbaukasten spendiert.Wer sich dazu berufen fühlt, kann hier nach Herzenslust neue Versuche und Maschinchen konstruieren, danach Teile daraus entfernen und das ganze als Levels abspeichern. Da Crazy Machines allerdings satte 102 Levels bietet, solltet Ihr genug Denkstoff haben, bevor Ihr Euch über eigene Versuche Gedanken machen müßt.

Knifflig, knifflig!
Der Schwierigkeitsgrad von Crazy Machines ist knifflig. Sehr knifflig. Ich bin jedenfalls um Haaresbreite bereits am fünften Level fast gescheitert. Der Grund lag darin, daß ein rundes Holzstück millimetergenau plaziert werden mußte, bis ein Ball so abprallen konnte, daß er einen Dominostein umwarf. Da das Spiel über keine zuschaltbare Hilfestellung verfügt, brachte mich das fast an den Rand des Wahnsinns. Ob Ihr auch derart frustige Momente erlebt, hängt natürlich stark von Eurem physikalischen Verständnis ab. Ich bin allerdings überzeugt, daß sich an vielen der Levels manch einer die Zähne ausbeißt. Bei mir gings jedenfalls erst weiter, nachdem ich kompetente Hilfe in Anspruch nahm.

Vielleicht lassen sich die Entwickler ja zu einem "Hilfe-Patch" hinreissen, der dann auch gleichzeitig den nervigen Professor beseitigt?! Sinnvoll wäre meines Erachtens eine bessere Abstufung des Schwierigkeitsgrades gewesen, denn immerhin wendet sich das Spiel, daß ohne Altersbe-schränkung freigegeben wurde, auch und gerade an ein sehr junges Publikum. Das wäre in jedem Falle besser gewesen, als Gefahr zu laufen, Kids mit hammerharten Versuchsanordnungen abzuschrecken.

Technisch gesehen gibt sich der Titel nicht hammerhart. Das Spiel läuft auch auf kleinen Rechnern flüssig, was allerdings im Hinblick auf die sparsame Grafik selbstverständlich sein sollte. Wer will, kann im Setup-Menü sogar Antialiasing aktivieren, was zu schöneren Licht- und Schattenspielen der Versuchs-anordnungen führt. Kleine optische Spielereien wie sehr echt aus-sehende Kerzenflammen lockern dabei die ansonsten recht trockene Präsentation auf und sorgen für liebevolle Details in der Levelgestaltung.Wer sich dazu berufen fühlt, kann hier nach Herzenslust neue Versuche und Maschinchen konstruieren, danach Teile daraus entfernen und das ganze als Levels abspeichern. Da Crazy Machines allerdings satte 102 Levels bietet, solltet Ihr genug Denkstoff haben, bevor Ihr Euch über eigene Versuche Gedanken machen müßt.

Knifflig, knifflig!
Der Schwierigkeitsgrad von Crazy Machines ist knifflig. Sehr knifflig. Ich bin jedenfalls um Haaresbreite bereits am fünften Level fast gescheitert. Der Grund lag darin, daß ein rundes Holzstück millimetergenau plaziert werden mußte, bis ein Ball so abprallen konnte, daß er einen Dominostein umwarf. Da das Spiel über keine zuschaltbare Hilfestellung verfügt, brachte mich das fast an den Rand des Wahnsinns. Ob Ihr auch derart frustige Momente erlebt, hängt natürlich stark von Eurem physikalischen Verständnis ab. Ich bin allerdings überzeugt, daß sich an vielen der Levels manch einer die Zähne ausbeißt. Bei mir gings jedenfalls erst weiter, nachdem ich kompetente Hilfe in Anspruch nahm.

Vielleicht lassen sich die Entwickler ja zu einem "Hilfe-Patch" hinreissen, der dann auch gleichzeitig den nervigen Professor beseitigt?! Sinnvoll wäre meines Erachtens eine bessere Abstufung des Schwierigkeitsgrades gewesen, denn immerhin wendet sich das Spiel, daß ohne Altersbe-schränkung freigegeben wurde, auch und gerade an ein sehr junges Publikum. Das wäre in jedem Falle besser gewesen, als Gefahr zu laufen, Kids mit hammerharten Versuchsanordnungen abzuschrecken.

Technisch gesehen gibt sich der Titel nicht hammerhart. Das Spiel läuft auch auf kleinen Rechnern flüssig, was allerdings im Hinblick auf die sparsame Grafik selbstverständlich sein sollte. Wer will, kann im Setup-Menü sogar Antialiasing aktivieren, was zu schöneren Licht- und Schattenspielen der Versuchs-anordnungen führt. Kleine optische Spielereien wie sehr echt aus-sehende Kerzenflammen lockern dabei die ansonsten recht trockene Präsentation auf und sorgen für liebevolle Details in der Levelgestaltung.Wer sich dazu berufen fühlt, kann hier nach Herzenslust neue Versuche und Maschinchen konstruieren, danach Teile daraus entfernen und das ganze als Levels abspeichern. Da Crazy Machines allerdings satte 102 Levels bietet, solltet Ihr genug Denkstoff haben, bevor Ihr Euch über eigene Versuche Gedanken machen müßt.

Knifflig, knifflig!
Der Schwierigkeitsgrad von Crazy Machines ist knifflig. Sehr knifflig. Ich bin jedenfalls um Haaresbreite bereits am fünften Level fast gescheitert. Der Grund lag darin, daß ein rundes Holzstück millimetergenau plaziert werden mußte, bis ein Ball so abprallen konnte, daß er einen Dominostein umwarf. Da das Spiel über keine zuschaltbare Hilfestellung verfügt, brachte mich das fast an den Rand des Wahnsinns. Ob Ihr auch derart frustige Momente erlebt, hängt natürlich stark von Eurem physikalischen Verständnis ab. Ich bin allerdings überzeugt, daß sich an vielen der Levels manch einer die Zähne ausbeißt. Bei mir gings jedenfalls erst weiter, nachdem ich kompetente Hilfe in Anspruch nahm.

Vielleicht lassen sich die Entwickler ja zu einem "Hilfe-Patch" hinreissen, der dann auch gleichzeitig den nervigen Professor beseitigt?! Sinnvoll wäre meines Erachtens eine bessere Abstufung des Schwierigkeitsgrades gewesen, denn immerhin wendet sich das Spiel, daß ohne Altersbe-schränkung freigegeben wurde, auch und gerade an ein sehr junges Publikum. Das wäre in jedem Falle besser gewesen, als Gefahr zu laufen, Kids mit hammerharten Versuchsanordnungen abzuschrecken.

Technisch gesehen gibt sich der Titel nicht hammerhart. Das Spiel läuft auch auf kleinen Rechnern flüssig, was allerdings im Hinblick auf die sparsame Grafik selbstverständlich sein sollte. Wer will, kann im Setup-Menü sogar Antialiasing aktivieren, was zu schöneren Licht- und Schattenspielen der Versuchs-anordnungen führt. Kleine optische Spielereien wie sehr echt aus-sehende Kerzenflammen lockern dabei die ansonsten recht trockene Präsentation auf und sorgen für liebevolle Details in der Levelgestaltung.Wer sich dazu berufen fühlt, kann hier nach Herzenslust neue Versuche und Maschinchen konstruieren, danach Teile daraus entfernen und das ganze als Levels abspeichern. Da Crazy Machines allerdings satte 102 Levels bietet, solltet Ihr genug Denkstoff haben, bevor Ihr Euch über eigene Versuche Gedanken machen müßt.

Knifflig, knifflig!
Der Schwierigkeitsgrad von Crazy Machines ist knifflig. Sehr knifflig. Ich bin jedenfalls um Haaresbreite bereits am fünften Level fast gescheitert. Der Grund lag darin, daß ein rundes Holzstück millimetergenau plaziert werden mußte, bis ein Ball so abprallen konnte, daß er einen Dominostein umwarf. Da das Spiel über keine zuschaltbare Hilfestellung verfügt, brachte mich das fast an den Rand des Wahnsinns. Ob Ihr auch derart frustige Momente erlebt, hängt natürlich stark von Eurem physikalischen Verständnis ab. Ich bin allerdings überzeugt, daß sich an vielen der Levels manch einer die Zähne ausbeißt. Bei mir gings jedenfalls erst weiter, nachdem ich kompetente Hilfe in Anspruch nahm.

Vielleicht lassen sich die Entwickler ja zu einem "Hilfe-Patch" hinreissen, der dann auch gleichzeitig den nervigen Professor beseitigt?! Sinnvoll wäre meines Erachtens eine bessere Abstufung des Schwierigkeitsgrades gewesen, denn immerhin wendet sich das Spiel, daß ohne Altersbe-schränkung freigegeben wurde, auch und gerade an ein sehr junges Publikum. Das wäre in jedem Falle besser gewesen, als Gefahr zu laufen, Kids mit hammerharten Versuchsanordnungen abzuschrecken.

Technisch gesehen gibt sich der Titel nicht hammerhart. Das Spiel läuft auch auf kleinen Rechnern flüssig, was allerdings im Hinblick auf die sparsame Grafik selbstverständlich sein sollte. Wer will, kann im Setup-Menü sogar Antialiasing aktivieren, was zu schöneren Licht- und Schattenspielen der Versuchs-anordnungen führt. Kleine optische Spielereien wie sehr echt aus-sehende Kerzenflammen lockern dabei die ansonsten recht trockene Präsentation auf und sorgen für liebevolle Details in der Levelgestaltung.