Autor: Anja Rudlaff

Die Bandicoots um Miss Coco erhalten eine Einladung zur wilden Hatz, dem Welt-Cannonball-Rennen. Mega-Miesling Vicomte verspricht ein üppiges Preisgeld für denjenigen, der in den zahlreichen Minispielen die besten Werte erzielt. Was wirklich dahinter steckt, haben wir im folgenden Rennbericht recherchiert.

Alea iacta est
"Prima", dachte sich der miese Vicomte, "auch unter den Klügsten gibt es noch Dumme. Also lasse ich die mal die Drecksarbeit erledigen und die Schlüssel zum Machtstein finden. Mit einem Appell an's Ego und einem netten Preisgeld kann ich die Truppe um Miss Coco und Crash bestimmt für meine Zwecke einsetzen." Sprach's und verschickte die Einladung zum Cannonball-Rennen rund um den Globus. Selbstverständlich nicht zu verwechseln mit einem allseits bekannten Film aus den späten Siebzigern. Mit Autorennen hat dies Spiel nämlich rein gar nichts zu tun. Stattdessen sind zahlreiche eigenwillige Fortbewegungsmittel zugelassen. Wer lieber zu Fuß geht, muss würfeln.

Crash Boom Bang - MezzoMix der Mini-Games: Ob diese Mischung wohl prickelt?

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Kajakrennen mit Hindernissen.
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Der spieleigene Storymodus beginnt mit der obligatorischen Charakterwahl. Neben Coco Bandicoot ist natürlich auch Crash, der alte Schwerenöter, mit von der Partie. Pinstripe und Pura geben sich auch schon zu Anfang die Ehre. Später kommen noch Aku Aku, ein weiteres Quietschgemüse namens Rawna sowie Crunch, Fake Crash und der Vicomte zur Auswahl. Und Neo Cortex kann natürlich seine Griffel auch nicht im Zaum halten.

Es beginnt die Hatz über die Felder der insgesamt sechs Spielbretter, die die Welt bedeuten. Pro Runde wird immer entweder ein Spezialfortbewegungsmittel eingesetzt - wie zum Beispiel die viel zu großen Turnschuhe, die beim Laufen eher hinderlich sind - oder aber gewürfelt. Dann gilt nur noch: Richtung wählen und mit dem Touchpen auf zum nächsten Feld, wo dann entweder Mini-Games, Plus- oder Minuspunkte und mehr oder weniger wichtige Gegenstände auf einen warten. Und wieder einmal heißt es Punkte bzw. Wumpa-Früchte sammeln, sammeln, und noch mal sammeln. Wenn ihr nicht gerade damit beschäftigt seid, könnt ihr auch wetten oder einkaufen.

Crash Boom Bang - MezzoMix der Mini-Games: Ob diese Mischung wohl prickelt?

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Obstsammeln im lustigen Labyrinth.
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Soweit, so gut. Kommen wir zum Festival-Modus, wo man mit bis zu vier Spielern die bereits freigespielten Mini-Games noch mal spielen kann. In "Mein Raum" könnt ihr Gleiches tun, die gesammelten Gegenstände bestaunen und mit anderen Spielern chatten, so diese vorhanden sind.

Mäßige Mini-Spielchen im Manga-Stil
Mit seiner grafischen Aufbereitung im Manga-Stil mutet "Crash Boom Bang!" ganz passabel an. Figuren und Spielbretter kommen in farbenfrohem Design und serientypischer Optik daher. Jede Aufgabe wird im Stile eines Comics erzählt. Die Bedienung per Touchpen oder alternativ per Button funktioniert relativ problemlos. Auf dem Touchscreen sind die verschiedenen Karten, das Auswahl-Menü für Gegenstände usw. zu bedienen. Nach Angabe der Bewegungsrichtung sieht man auf dem Topscreen die amüsant animierten Charaktere loshoppeln. Das Thema Ladezeiten fällt nicht unangenehm auf. Allein die musikalische Kulisse und die Soundeffekte kratzen schon nach kurzer Zeit am Nervenkostüm. Einige Mini-Spiele erfordern auch den Einsatz des DS-Mikros.