Als Crackdown vor über zwei Jahren zum Verkauf angeboten wurde, dürfte besonders der darin enthaltene Beta-Key für Halo 3 für viel Aufsehen gesorgt haben. Von den Verkaufszahlen her war Crackdown aber nicht besonders erfolgreich, wie David Jones vom Entwicklerstudio Realtime Worlds erklärte.

Crackdown - Gebrauchtmarkt Schuld an Misserfolg

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Crackdown ist in etwa mit Grand Theft Auto vergleichbar.
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Die Stadt in Crackdown wurde so erschaffen, dass sie als eine Art Plattform-Titel betrachtet werden kann, in der man alles machen konnte, was man wollte. Doch das Spiel hatte laut Jones noch andere wichtige Aspekte, wie RPG-Elemente. Die wichtigste Innovation aber sei der Muliplayer-Modus gewesen, den die Spieler nahtlos beitreten und verlassen konnten. Allerdings konnten diese Features Crackdown nicht gewinnbringend an die Spieler bringen.

Insgesamt wurden 1,5 Millionen Einheiten verkauft, was für die Entwickler gerade einmal nur kostendeckend war. "Das lag besonders an Faktoren, die wir als Entwickler nicht einberechnen können, wie etwa GameStops Verkauf von Gebrauchtspielen. Zwar wissen wir, dass 1,5 Millionen Exemplare verkauft wurden, doch eher ist es so, dass es rund 2,5 - 3 Millionen waren, wenn man die Wiederverkäufe mit dazu zählt.", so David Jones. Realtime Worlds arbeitet derzeit an dem Gangster-MMO All Points Bulletin. Ein Nachfolger zu Crackdown befindet sich ebenfalls in der Mache.

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