Vor etwas mehr als einem Jahr gab es einen großen Wettskandal rund um Counter Strike: Global Offensive. Damals ging es um die Seite "CSGO Shuffle" und mehrere Streamer, die Minderjährige zum Glücksspiel animierten, indem sie falsche Gewinnchancen durch ihr eigens betriebenes Portal vorgaben. Nun ist auch der letzte Streamer, der damals in die Sache verwickelt war, zurückgekehrt.

Counter-Strike: Global Offensive - Streamer des Wettskandals kehrt nach einem Jahr zurück

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Der Skandal um CSGO Shuffle ist mehr als ein Jahr her.
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Dabei geht es um den ehemaligen Twitch-Streamer James "Phantoml0rd" Varga, der sich mit einem Video auf Youtube zurückgemeldet hat. Er will in Zukunft auch über das Videoportal streamen. Bei Twitch ist er weiterhin auf unbestimmte Zeit gesperrt. Allerdings, so Varga, wolle er rechtliche Schritte prüfen, um gegen die Sperre vorzugehen. Damals wurde er nach Aufdeckung des Skandals von der Seite gebannt. Zusammen mit mehreren anderen Streamern hatte er die Seite CSGO Shuffle betrieben und für Videos die eigenen Gewinnchancen für Skins erhöht. Dies führte dazu, dass die Seite häufig von Zuschauern - und eben auch Minderjährigen - besucht wurde.

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Der letzte Streamer ist zurück

Varga ist der letzte angeklagte Streamer, der nun ins Licht der Öffentlichkeit zurückkehrt. Indes ist der Prozess um CSGO Shuffle ein wenig eingeschlafen. Grund dafür sind die Beweise, die damals von Journalist Richard Lewis enthüllt wurden. Diese stammen von einem Hacker, der sich Zugang zu den Skype-Gesprächen der Streamer verschafft hat. Vor Gericht haben diese aber aufgrund der illegalen Beschaffung keinen Bestand.

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