Vor einigen Tagen wurde der Counter-Strike: Global Offensive-Profi Nikhil "forsaken" Kumawat beim Cheaten während eines Turniers erwischt. Vor laufenden Kameras wurde ihm das Handwerk gelegt. Nun zeigt sich der Ex-Profi enttäuscht und denkt, dass ihm Counter-Strike sein Leben zerstört hat.

Bereut es, jemals CS installiert zu haben: Nikhil 'Forsaken' Kumawat

Wenn ich zurückgehen könnte, würde ich vermutlich den Tag löschen, an dem ich Counter-Strike zum ersten Mal gespielt habe“, heißt es in einem E-Mail-Statement gegenüber AFK Gaming. „Nichts Gutes ist seit dem Tag passiert, als ich angefangen habe, das Spiel zu spielen. [...] Ich habe alles für das Spiel weggegeben und es immer über alles andere gestellt. Heute habe ich realisiert, was ich dadurch verloren habe. [...] Ich habe alles verloren, als ich alles über CS gestellt habe und heute habe ich auch noch CS verloren. Die einzigen Dinge, die ich nie verloren habe, sind meine Familie und meine Freundin und ich hoffe, dass ich sie nie betrüge.“

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Dem Druck nicht standgehalten

Laut Kumawat soll ein so hoher Druck auf ihm gelastet haben, dass er nur noch Cheats als Ausweg sah. Er wäre stets selbstsicher bei Taktiken und dem Verständnis für Counter-Strike gewesen, hätte aber das Vertrauen in sein Aiming verloren. Durch den Cheat hat er sich angeblich nur "einen kleinen Vorteil" beim Zielen verschafft, der für Außenstehende und seine Mitspieler kaum von seinen normalen Fertigkeiten zu unterscheiden war.

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