Als Spieler geht man mittlerweile nur noch mit einem müden Gähnen in die Killerspiel-Diskussion. Man ist es gewohnt, dass Hetzparolen der Politiker nur Sprüche sind, die oftmals Falschinformationen enthalten. Neuen Zündstoff für eine Diskussion bietet Bayerns ehemaliger Ministerpräsident Günther Beckstein. Er forderte in einem Gespräch mit CSU und Seniorenunion, dass das Spiel Counter-Strike verboten wird.

Beckstein - "Counter-Strike wurde von US-Army entwickelt und gehört verboten"

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Vorsicht: Das böse Counter-Strike bildet euch zu Elite-Soldaten der US-Army aus.
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"Das Spiel Counter-Strike wurde von der US-Army entwickelt, um die Gewaltschwelle bei den Soldaten herabzusetzen. Derartige Spiele gehören nicht nur zensiert, sondern verboten.", so Beckstein. Natürlich ist es falsch, dass Counter-Strike von der amerikanischen Armee entwickelt oder überhaupt in Auftrag gegeben wurde.

An der Entwicklung von Counter-Strike war Valve beteiligt und der Ursprung des Spieles stammt aus der Mod-Szene. Oder gehört Valve vielleicht einer geheimen Organisation der US-Army an, die Trainings-Software unter ahnungslose Zocker bringt? Wenn ja, solltet ihr in Zukunft Left 4 Dead meiden. Wer weiß, vielleicht steht die Schlacht mit Zombies schon unmittelbar bevor...

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