Konami entwickelt ein neues Contra, wie die Famitsu berichtet. Jedoch mit einem Haken: das Spiel wird vorerst nur für den chinesischen Markt veröffentlicht.

Und als wäre das nicht genug Schmerz für die Fangemeinde, scheint die Marke die volle Breitseite zu erhalten: Smartphone-Umsetzung mit Mikrotransaktionen. Wie genau die Mikrotransaktionen aussehen, ist noch nicht bekannt. Denkbar wäre sicherlich, nach dem Ableben warten zu müssen und sich gegen Geld zusätzliche Leben kaufen zu können. Sollte der Schwierigkeitsgrad beibehalten werden, so wäre das für Konami vielleicht eine echte Goldgrube.

Konami jedenfalls verspricht ein klassisches Side-Scrolling-Contra in dem Stil, den die Fans kennen und lieben. Darüber hinaus bestätigte das Unternehmen, dass man weitere Spiele verschiedener Marken für diverse Geräte, Plattformen und "Game-Formate" veröffentlichen möchte, um weltweit Kunden zu erreichen.

In Europa ist Contra auch als Probotector bekannt. Dabei handelt es sich um eine modifizierte Version, in der die menschlichen Protagonisten und Feinde gegen Roboter ausgetauscht wurden. Damit wollte Konami eine mögliche Indizierung in Deutschland umgehen - heutzutage unvorstellbar, doch damals war das in Contra Dargestellte schon sehr gewalthaltig.

Die folgenden Contra-Spiele wurden weiterhin in Europa als Probotector veröffentlicht, was sich dann aber mit Contra: Legacy of War im Jahr 1997 auf der PlayStation änderte. Damit wurde Probotector quasi eingestampft.

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