Für wen die wirsche Oberwelt von Conan Exiles nicht genug Herausforderung ist, der sollte sich den Dungeons der Welt stellen und riesige Monsterbosse besiegen. Eines davon lebt in den Abschaumtiefen - die Kanalabscheulichkeit. Wollt ihr euch diesem zischenden Monster stellen, müsst ihr zuvor in der schaurigen Kanalisation ein paar Wasser-Rätsel lösen, Gegner besiegen und der gruseligen Stimmung standhalten. Dafür winken am Ende aber auch neue Rezepte. Wir führen euch lebend durch die Kanalisation.

Wir haben uns der Kanalabscheulichkeit alleine gestellt und die Rätsel gelöst. In unserem Videowalkthrough seht ihr alle wichtigen Punkte der Reise durch die Abschaumtiefen:

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Wollt ihr in die Abschaumtiefen, solltet ihr mindestens Stufe 30 sein, wenn ihr alleine auf Achse geht. Im Team könnt ihr auch schon etwas zeitiger in die Kanalisation steigen und die Kanalabscheulichkeit besiegen. So oder so solltet ihr gut gerüstet sein, deshalb bereiten wir euch optimal auf den Kampf und die Rätsel vor. Habt ihr es mit dem Endboss aufgenommen, winkt euch zudem die Errungenschaft Die Bestie in den Verliesen.

Vorbereitungen für die Abschaumtiefen

Egal, ob ihr alleine oder gemeinsam aufbrecht, ihr solltet darauf achten, dass ihr auf jeden Fall genügend Heilmittel dabei habt. Betet ihr beispielsweise Mitra als Religion an, empfiehlt es sich, eine Menge Ambrosia im Gepäck zu haben. Aber auch andere Nahrung und vor allem Wundverbände dürfen nicht fehlen.

Die Abschaumtiefen liegen südlich der namenlosen Stadt.

Nehmt eure bisher stärkste Waffe mit. Habt ihr euch schon in den hohen Norden gewagt und vielleicht Sternenmetall oder Schwarzes Eis gehortet, solltet ihr natürlich daraus eine Waffe schmieden. Für uns haben aber auch einfache Stahldolche ausgesorgt. Ebenfalls dabei haben solltet ihr zumindest Pfeile. Es können einfache Steinpfeile sein, aber da in der Höhle relativ wenige sind, ist es hilfreich ein paar weitere dabei zu haben. Habt ihr auf die Schnelle keinen Bogen, findet ihr aber in den Abschaumtiefen einen.

In den Abschaumtiefen wartet das Rezept für die Reptilien-Rüstung auf euch. Diese und alle anderen haben wir für euch zusammengetragen:

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Abschaumtiefen: Eingang finden und öffnen

Vermutlich habt ihr im Anfangsgebiet bereits das Dafari-Lager im Süden der namenlosen Stadt entdeckt. Während euch anfangs die Gegner noch auseinandernehmen, sollten sie jetzt kaum mehr ein Problem darstellen. Ehe ihr euch aber durch die Exilanten metzelt, solltet ihr euch ein oder zwei aufsparen, denn der Eingang zu den Abschaumtiefen öffnet sich nur durch ein Blutopfer.

Wandert ihr durch das Lager, entdeckt ihr am Ende eine Treppe, die ihr hochsteigen könnt. Prompt seht ihr vor euch ein paar Geister, die auf dem steinernen Altar in der Mitte ein Opfer darbieten, ehe ein Geist unsichtbare Stufen in die Dunkelheit hinabsteigt. Ihr habt nun entweder einen der NPCs hier hoch gelockt, damit ihr ihn niederstrecken könnt oder aber ihr habt einen Sklaven mit dabei, der das Zeitliche segnen muss.

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So oder so öffnet sich nun die verborgene Treppe und ihr könnt hinabsteigen. Nach einer Weile - und nach einem kurzen Ladebildschirm - erreicht ihr den ersten Höhlenraum der Abschaumtiefen und der Abstieg kann beginnen.

Rätsel lösen und Wasser steigen lassen

Ehe ihr der Treppe weiter folgt, solltet ihr euch sofort nach rechts drehen und die Geister beobachten, denn direkt rechts steht eine Stele, die ihr lesen und so neue Rezepte lernen könnt. Mit Gegnern braucht ihr im ersten Gebiet nicht rechnen. Stattdessen sind hier jede Menge Tiefen im Wasser, in denen ihr mitunter ein paar Truhen mit wenig bedeutendem Inhalt findet und jede Menge Leuchtschleim farmen könnt. Diesen könnt ihr dann sofort nutzen und einen Leuchtstab craften, dessen Rezept ihr gerade gelernt habt.

Die erste Bronzeplatte, die ihr abschießen müsst, ist noch nicht sonderlich versteckt.

Habt ihr keinen Bogen dabei, könnt ihr euch hier links orientieren und auf einem kleinen Steg eine Truhe finden, in dem ein einfacher Holzbogen und eine Handvoll Pfeile liegen. Diese werden in den kommenden Rätseln nämlich unabdingbar sein. Habt ihr die entsprechende Ausrüstung, könnt ihr getrost weiter geradeaus auf das nächste Plateau, wo sich eine Steinwand öffnet, sobald ihr euch dieser ausreichend nähert.

Folgt ihr dem Weg, erreicht ihr den ersten Raum, in dem ihr das Wasser steigen lassen müsst, um weiter zu kommen. Da ihr in dem Becken nicht springen könnt, müsst ihr einen Pfeil auf die bronzene Plattform oben an der Wand schießen. Trefft ihr, steigt das Wasser einige Sekunden später und ihr könnt bis zum nächsten Tor weiter, das sich öffnet und den nächsten Rätsel-Raum offenbart.

Schaut am Ende des zweiten Raums nach links, um den Mechanismus zu finden.

Hier folgt ihr dem Mittelweg bis zum Ende. Das Tor, durch das ihr müsst, befindet sich weiter oben, sodass ihr wieder das Wasser steigen lassen müsst. Die Bronzeplatte seht ihr, wenn ihr euch hier nach links dreht. Zielt wieder mittig, damit der Mechanismus ausgelöst wird. Wartet nun einfach, bis das Wasser hoch genug ist, damit ihr zum Tor steigen könnt.

Im nächsten Raum seht ihr die Bronzeplatte sofort auf Augenhöhe. Tatsächlich müsst ihr aber mehrere Mechanismen auslösen. Dennoch schießt ihr erst einmal auf diese und lauft dann geradeaus, bis ihr auf den mittleren Quersteg steigen könnt. Nun müsst ihr zwei weitere Bronzeplatten abschießen, die jeweils links und rechts an der gegenüberliegenden Wand sind. Erst dann füllt sich nämlich das zweite Becken mit Wasser. Das Wasser steigt und fällt dabei regelmäßig, also müsst ihr entweder abpassen oder abwarten, ehe ihr hochklettern könnt.

Dies ist nur der erste Mechanismus im dritten Raum. Ihr müsst noch zwei weitere Platten abschießen.

Im nächsten Gang müsst ihr weiter geradeaus. Im Raum, der rechts liegt, findet ihr lediglich ein kreisrundes Becken, das mit schädlicher Säure gefüllt ist. Hier ist wenig zu holen. Also weiter geradeaus und Waffen gezückt, denn hier warten nun die ersten Skelette auf euch, die ihr kleinmachen müsst. Erst, wenn ihr die Skelette erledigt habt, öffnet sich ein Durchgang zum vorletzten Raum.

Hier wartet nun das kniffligste Rätsel, denn wenn ihr den brüchigen Weg folgt und euch durch springen über die Felsen befördert, seht ihr rechts eine Plattform. Schießt ihr nun auf diese, indem ihr mittig zielt, kommt der Pfeil nicht weit genug. Peilt die Zielmarkierung also etwas höher an, damit die Plattform getroffen wird. Habt ihr ausreichend Pfeile, könnt ihr ein wenig herumprobieren. Wir hatten zu diesem Zeitpunkt nur noch drei Pfeile. Da wurde es schon etwas knapp! Steigt dass Wasser dann, müsst ihr auf die andere Seite springen, also in das Becken, auf dessen Seite nicht die bronzene Plattform ist. Auch hier steigt und fällt das Wasser.

Zielt etwas weiter nach oben, damit euer Pfeil ankommt und ihr das Wasser steigen lasst.

Oben angelangt, findet ihr nun einen alten Kanalschacht und die Rufe des Endbosses werden lauter. Falls nötig solltet ihr euch hier noch einmal mit Heilung versorgen, Tränke trinken und eure Waffen reparieren. Dann kann der Bosskampf mit der Kanalabscheulichkeit beginnen.

Die Kanalabscheulichkeit besiegen

Die Kanalabscheulichkeit, die wie eine Mischung aus Basilisk, Drache und Nacktschnecke wirkt, suhlt sich in einem Pool aus Säure, sodass ihr dem Monster erst einmal nicht direkt näher kommen könnt. Zudem speit es fast konstant ätzende Säure - ihr müsst also in Bewegung bleiben. Wenngleich wir den Kampf lediglich mit Stahldolchen gemacht haben (weil wir eben keine Ersatzpfeile mitgenommen haben), empfehlen wir euch den Einsatz von Pfeil und Bogen, um auch aus sicherer Distanz Schaden zu machen.

Nähert ihr euch dem Becken, kann es sein, dass die Kanalabscheulichkeit abtaucht. Kurz darauf springt es aus der Säure und will euch erwischen, weicht ihr aber rechtzeitig aus, habt ihr nun die Oberhand, denn nun liegt das Monster eine Zeitlang bewegungslos auf dem Stein und ihr könnt mit euren Primärwaffen ordentlich Schaden austeilen.

Wenn die Kanalabscheulichkeit aus dem Becken springt, kommt eure Zeit, um zu glänzen.

Zieht sich der Basilisk wieder zurück, solltet auch ihr kurz das Weite suchen und wieder zum Bogen greifen. Manchmal kann es zudem sein, dass das Monster nicht etwa abtaucht, wenn ihr euch nähert, sondern dass es seinen Körper als Waffe einsetzt und euch umhaut. Diese Treffer ziehen enorm viel Gesundheit ab!

Braucht ihr einmal Ruhe, um euch zu heilen, könnt ihr die Stufen, die zum Säurebecken hochführen, hinuntereilen, denn hier erreicht euch auch die Säurespucke nicht. Steckt also kurz die Waffen weg, legt einen Verband an und gönnt euch eine Schüssel Ambrosia, ehe das Spiel von vorne losgeht, bis die Kanalabscheulichkeit besiegt wurde.

Rezepte und Belohnungen

Ist das Monster erledigt, solltet ihr zuallererst das Häutemesser zücken und ordentlich farmen. Denn die Kanalabscheulichkeit gibt jede Menge Reptilienhaut, abgründige Reißzähne und ein abgründiges Auge. Das Säurebecken ist nun leer und unten findet ihr ein rotes Ledertagebuch, aus dem ihr neue Rezepte für die Reptilien-Rüstung lernt, wenn ihr damit interagiert.

Ihr nehmt auch den Stab des Triumvirats auf, der für die weitere Geschichte wichtig wird.

Zudem erscheint der Reiseschritt Das Relikt des Abgrundes zerstören. Dies ist ein storyrelevanter Schritt und habt ihr euch um dieses Dungeon gekümmert, ehe ihr mit dem Archivar in der namenlosen Stadt gesprochen habt, ist euch vielleicht noch nicht ganz bewusst, was das für euch bedeutet. Das kann sich aber ändern, denn ihr erhaltet außerdem den Stab des Triumvirats. Ein Relikt, das ihr zum Turm der Fledermäuse bringen müsst. Am dortigen Altar könnt ihr nämlich nicht etwa Kompost herstellen, wie es fälschlicherweise aussieht, sondern hier müsst ihr den Stab und das Blut der Albinofledermaus ablegen, damit ihr mehr zum Archivar erfahrt.

Die Rezepte in den Abschaumtiefen sind erst der Anfang. Es gibt noch eine ganze Reihe mehr:

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Der Turm der Fledermaus liegt östlich der namenlosen Stadt. Auch hier wartet ein Boss auf euch. Habt ihr es aber zuvor mit der Kanalabscheulichkeit aufgenommen, sollte die Fledermaus ein Leichtes sein. Dann geht es weiter in die namenlose Stadt. Aber das ist ein anderes Kapitel auf eurer Reise...